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Was haben ‚The City‘, der Vatikan und die BIZ gemeinsam?

Es gibt Dinge, die gibt’s gar nicht – oder eben doch. ‚The City of London‚, der Vatikan in Rom und auch die BIZ in Basel befinden sich auf Boden, der eine Enklave (exterritoriales Gebiet) innerhalb des jeweiligen Landes darstellt. Somit gehört ‚The City of London‚ nicht zu England, der Vatikan nicht zu Italien die BIZ nicht zur Schweiz und unterliegen auch nicht der Gesetzgebung ihrer ‚gefühlten‘ Standort-Länder. Das ist kein Witz – das ist eine nahezu unerklärliche Realität. Diese ‚Mini‘-Ländereien haben ihre ganz eigenen Gesetze und befinden sich zu 100% in Privatbesitz, ohne staatliche Aufsicht und können im Grunde tun und lassen, wie es Ihnen beliebt. Was hat das zu bedeuten?

Wenn die Queen ‚The City of London‘ (im Volksmund auch ‚Square Mile‘ genannt und in früheren Zeiten international auch als ‚Die Krone‘ bekannt – nicht zu verwechseln mit der englischen Monarchie) betreten möchte, muss sie sich beim Bürgermeister anmelden (wie ein Staatsbesuch), wird von ihm am Eingangstor abgeholt und in die ‚The City‘ geführt. Das Volk nimmt ‚The City‘ durch den uneingeschränkten Zutritt jedoch als Teil Londons wahr, obschon er das nicht ist. Hunderttausende gehen täglich dort zur Arbeit (Finanz- und Presse-Zentrum). ‚The City‘ hat ihre eigene Gesetzgebung und die dort statt findenden Handlungen und abgewickelten Geschäfte können von englischen Gerichten weder eingesehen noch belangt werden. Auch ist sie weder Mitglied der EU oder irgend jemandem sonst Rede und Antwort schuldig. Während Londons Bürgermeister Boris Johnson heisst. regiert in ‚The City‘ Lord Mayor Michael Baer – also zwei Bürgermeister in – so gesehen – ein und derselben Stadt, wobei ‚The City‘ nur über ca. 8’000 reguläre Einwohner verfügt. Ihr Ruf – vor allen Dingen zu Kolonialzeiten – war und ist nicht der Beste und ihre damalige Macht und ihr Einfluss waren gross, allgegenwärtig und für viele andere Länder bedrohlich. ‚The City‘ ist heute ein rein kommerzieller Ministaat, innerhalb Englands Staatsgrenzen, welcher vollumfängllich von der ‚The City of London Corporation‚ betrieben wird, nur sich selbst überwacht und als die grösste Steueroase und nebst Wall Street, als Finanzepizentrum der Welt gilt.

Der Staat Vatikanstadt (auch bekannt als Vatikan AG) ist der kleinste, international anerkannte, vollständig unabhängige Staat der Welt und zählt gerade einmal rund 1’000 Einwohner, wobei der Papst als Kirchenoberhaupt der katholischen Glaubenskongregation gleichzeitig auch das allein herrschende Staatsoberhaupt ist. Es handelt sich im Grunde um die Form einer beispiellosen, unangreifbaren Diktatur innerhalb der europäischen Grenzen. Wiederum kann der Vatikanstaat nicht durch italienische Gesetze belangt werden, da der Papst in Personalunion die Legislative, Exekutive und Gerichtsbarkeit darstellt; was er anordnet ist Gesetz und kann nicht hinterfragt werden. Der Papst muss darüber nur ‚vor Gott‘ Rechenschaft ablegen und wäre er korrupt, könnte er dies ohne Weiteres beibehalten – ohne jemals der Öffentlichkeit Rechenschaft ablegen zu müssen. Die Vatikanbank – auch schönfärberisch bekannt als ‚Istituto per le Opere di Religione‘ (IOR), hat einen nicht unzweifelhaften Ruf und deren Geschäfte müssen weder offen-, noch zur Prüfung irgend jemandem vorgelegt werden – somit kann sie ihre Geschäfte im Grunde unkontrolliert und rechtsfrei abwickeln. Es gibt genügend Beweise, dass die Vatikanbank davon regen Gebrauch machte und sich im Tarnmäntelchen der Religionsausübung in kriminelle Finanztransaktionen verwickelte.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ/BIS) steht mitten in der Stadt Basel auf sog. exterritorialem Boden und bietet den Schweizer Behörden dadurch keinerlei Zugriffsmöglichkeit. Weder untersteht die BIZ EU-Recht, noch wird sie von sonstigen, demokratischen Strukturen in die Pflicht genommen – ist also ebenfalls gegen Strafverfolgung immun. Der TAGESSPIEGEL schreibt hierzu ziemlich ernüchternd: „Die Organisation erzielt Milliardengewinne. Aber sie zahlt keine Steuern. Ihre Manager handeln mit Wertpapieren und Gold über alle Grenzen hinweg. Aber kein Gericht kann sie belangen und keine Regierung ihre Geschäfte kontrollieren. Und wer ihre Zentrale gleich neben dem Bahnhof von Basel aufsucht, der betritt exterritoriales Gebiet. Die Schweizer Polizei hat hier nichts zu sagen.“Die BIZ ist die Mutter aller Zentralbanken und verfügt somit über eine unvorstellbare Macht, wobei sie die Methoden zu deren Erhaltung niemals offen legt. Regelmässig treffen sich in Basel die Vertreter der globalen Notenbanken und des weltweiten Finanzwesens zu ihren Meetings in abhörsicheren Räumlichkeiten. Die daraus resultierenden Massnahmen und Ergebnisse sind geheim – man vermutet bei der BIZ deshalb auch zu recht zahlreiche, ominöse Geschäfte. Die BIZ wurde 1930 für einen beschränkten Zeitraum gegründet um die Reprationszahlungen Deutschlands aus dem Krieg abzuwickeln, jedoch beibehalten und ist heute mächtiger denn je; Die BIZ verwaltet heute die Währungsreserven sämtlicher Zentral- und Notenbanken und befindet sich wie meisten dieser, vollständig in Privatbesitz. Die BIZ verfügt gemäss Handelsregister über ein Aktienkapital von drei Milliarden Franken und beschäftigt rund 550 Mitarbeiter.

Bei diesen drei Institutionen – oder Ministaaten – handelt es sich um souveräne, autonome Inseln, gänzlich ausserhalb der globalen, rechtsstaatlichen Strukturen. Weltweit gibt es weitere solcher exterritorialer ‚Freihandelszonen‘, welche jedoch nicht an die Bedeutung der genannten Drei heranreichen – z.B. in Urugay. Im Grunde können sie tun und lassen, worauf sie lustig sind – quasi ausgestattet mit einer ‚Carte Blanche‚. In all diesen drei Ministaaten herrscht absolute Intransparenz, obschon sie im Wesentlichen für die Geldströme auf dem gesamten Planeten verantwortlich zeichnen und Entscheidungen von globaler Bedeutung treffen. So ist auch nicht weiter verwunderlich, dass sich zahlreiche ‚Verschwörungstheorien‘ um diese Institutionen ranken, welche sich jedoch bei näherem Hinsehen oft als Tatsachen erweisen. Die geschichtlichen Hintergründe decken zahlreiche Machenschaften auf, die unfassbar sind, jedoch von niemandem hinterfragt oder gar belangt werden, da die Wahrnehmung darüber vom offentlichen Bewusstsein mit allen Mitteln fern gehalten wird.

Man darf sich also mit Stirnrunzeln fragen, wie so etwas überhaupt möglich ist. Dass es möglich ist, beweist deren lange Existenz, doch wenn wir nach Hintergründen suchen, müssen wir uns tief in die Geschichtsbücher vergraben und sogar dort wurden wichtige Hinweise bezüglich der Entstehung ‚getilgt‘. Allen drei Ministaaten werden kriminelle Aktivitäten nachgesagt, insbesondere Geldwäsche und massive Enflussnahme auf die Weltpolitik, wobei sie sich vor dieser nicht zu rechtfertigen brauchen – eine Diktatur der Demokratien als Prinzip? Zahlreiche Skandale überschatten diese Institutionen, welche mit erstaunlicher Regelmässigkeit unter dem Teppich verschwinden und nicht geahndet werden können. Man darf also davon ausgehen, dass es sich dort im ursprünglichen Sinne um ‚Business as usual‚ handelt oder einen rechtsfreien Raum. Der Weltöffentlichkeit bleibt nur das Zusehen – insofern die Kulissenschieberei überhaupt öffentlich bemerkt wird – und sich in den Lauf der Dinge zu fügen. Erklären können dies heutige Regierungsvertreter und auch Journalisten nicht wirklich – man nimmt es einfach als gegeben hin, das es schon richtig sein wird oder schon ‚immer‘ so war. Blauäugigkeit inbegriffen. Alles wird immer zum Besten der Allgemeinheit dargestellt. Dass dies jedoch keineswegs der Fall ist, zeigen die (noch) vorhandenen Fakten.

Das Finanzwesen stellt in diesen drei Ministaaten ganz offensichtlich die Haupttätigkeit dar. Während sich in der ‚City‘ ein weltweit ‚einmaliges‘ Finanzentrum befindet, regelt die BIZ die globalen Geldströme und der Vatikan hütet die Glaubensphilosophie, wobei er heute nicht mehr öffentlich in die Politik eingreift. Hier können Geschäfte abgewickelt werden, welche in einem öffentlich beaufsichtigten Rechtsstaat die Gesetze verletzen würden – offenbar mit ein Grund, weshalb es ‚The City, die BIZ und die ‚Vatikan AG‘ überhaupt gibt. Dass es sich hier auch um beispiellose Steueroasen handelt, welche längst auf einer tiefschwarzen Liste der OECD aufgeführt sein müssten, liegt auf der Hand – das ist und wird jedoch nie der Fall sein. Von der OECD werden nur Strukturen in offiziell-staatlich organisierten Einrichtungen ins Visier genommen – niemals jedoch die der City, der BIZ oder dem Vatikan. Die OECD hat – wen wundert’s – einen Sitz innerhalb des BIZ-Territoriums in Basel, wie auch die Weltbank, der IWF, die FED und die EZB, nebst anderen, finanzaktiven Organisationen, wo man auch ’nationsübergreifende Gesetze‘, wie z.B. die aktuelle Regelung ‚BASEL III‚ verabschiedet, ohne das hierbei eine staatliche Mitbestimmung erfolgen kann. Alle diese Organisationen, Banken und Institutionen sind miteinander – durch teilweise unsichtbare Fäden – verknüpft und in ihrem Hintergrund tauchen immer wieder die selben Protagonisten auf.

Auch wenn diese Ministaaten ein Unding in der globalen, sonst geltenden Rechtsstaatlichkeit sind, bestehen sie weiter und niemand wagt es, an diesen Strukturen auch nur zu kratzen. Erst wenn man hinter die Kulissen schaut, wird man fündig. Heute bin ich der Auffassung, dass es zwei unterschiedliche Rechtssysteme auf diesem Planeten gibt; Eines für die Öffentlichkeit – (das ‚Proletariat‘) und Eines für die Eliten, was im Grunde überhaupt keines ist. Der Bankier Mayer Amschel Rothschild legte die Basis zu den hier geschilderten Hintergründen mit seiner Aussage „Lass mich das Geld einer Nation drucken und kontrollieren, und ich mache mir nichts draus, wer die Gesetze schreibt.“ – hinter diese Aussage scheinen sämtliche Erklärungen der herrschenden Zustände verborgen. „Money makes the world go round“ bekommt mit dieser Sichtweise eine interessante, aber auch bedrohliche Bedeutung. Weitere Aufschlüsse zu den Absichten und Zielen dieser Strukturen sind aus den ‚Protokollen der Weisen von Zion‚ entnehmbar – mit erschreckender Deckungsgleichheit. .

Die Neutralität der Schweiz begründet sich nachweislich auf einem Vorstoss des Zaren Alexander I., welcher am freimaurerisch inspirierten Wiener Kongress von 1814/5 deren Neutralität durchsetzte, welche bis heute die Aussenpolitik dieses Landes bestimmt. Dr. John Coleman veröffentlichte 1985 das Buch „Black Nobility Unmasked Worldwide„, worin sich weitere Hintergründe zur Schweizer Neutralität darstellen. Und hier schliesst sich der Kreis wieder: Der Schwarze Adel ist hauptsächlich in England, Italien, der Schweiz und einigen weiteren Ländern ansässig, wo deren Privatvermögen in Sicherheit sind. Der Vatikan selbst hat viele Führer und zahlreiche Päpste aus dem Schwarzen Adel hervorgebracht, sowie ihre Adelstitel verliehen. Der Schwarze Adel stellt wiederum das Komitee 300 – worunter heute auch die Mitglieder und Hintermänner einer G20 (und deren Variationen und Institutionen – wie genannt) zu finden sind. Ganz allgemein bekannt ist der Schwarze Adel auch einfach als Geldadel, welcher scheinbar eine Weltregierung anstrebt, was auch mit etwas Fantasie aus dem Logo der G20-Konferenz im kommenden November abgeleitet werden kann.

Wenn man den Spuren des Geldadels nachgeht – die Amerikaner nennen dies „Follow the money“ – wird man herausfinden, wie arg und intensiv die Verflechtungen in Wirklichkeit sind und man stösst auf weitere Ungeheuerlichkeiten, die eigentlich in einem globalen System wie es heute offiziell propagiert wird, nicht existieren dürften, da es sich so im Grunde selbst in Frage stellt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall – es wird nur anders ‚verkauft‘ – womit tatsächlich eine ‚Schattenregierung‘ aktiv zu sein scheint. Was ebenfalls bestätigt wird, wenn man zum geplanten Treffen der BILDERBERG-Gruppe näher im Internet recherchiert. Auch wenn wir es nicht vor unseren Augen sehen oder direkt wahrnehmen können, bestimmen geheime ‚Clubs‘ unser tägliches Leben, welches wir als normal empfinden, da wir ‚in diesem System‘ erzogen wurden und aufgewachsen sind. Für den Geldadel gilt hinsichtlich den unwissenden Massen der Grundsatz „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.“

Der Geldadel hat es nicht nötig, in irgendwelchen FORBES- oder Reichsten-Listen aufzuscheinen um sich mit anderen Reichen zu messen; Sie besitzen kein Geld – sie SIND Geld. Genauso wie uns diese Tatsache verborgen bleibt, sind es auch die Aktivitäten und Absichten der City, des Vatikans und der BIZ – alle reichen sich hinter unserem Rücken die Hände. Die von uns als ‚funktionierend‘ betrachteten Staats- und Gesellschaftsstrukturen befinden sich in einer unsichtbaren Abhängigkeit von diesen Institutionen, welche Türen und Tore für subversive Unterwanderung öffnen. Dass der Geldadel sich nicht an reguläre Gesetze halten muss, beweist die Tatsache dass diese drei Ministaaten mit Souveränität über nationalstaatlichen Gesetzen nicht hinterfragt werden und unbesehen weiter bestehen bleiben können. Ist hier der Weg das Ziel?

Ob dies fatale Folgen für die Zukunft eines jeden Einzelnen haben kann, überlasse ich der Neugier der Leser. Der Geldadel lässt sich nicht gerne in die Karten schauen und bezeichnet die Massen als ‚von viehischem Verstand‘ – was wohl heissen will, dass wir ‚Viecher‘ erst schreien, wenn es richtig schmerzt. Zur Zeit sieht immer noch alles relativ ’normal‘ aus und die Medien plätschern schön gemütlich vor sich hin. Dies könnte sich jedoch schlagartig ändern, wenn man sich nur die Entwicklungen in den hochverschuldeten EU-Ländern, wie auch den USA vor Augen führt. Sollte es krachen – und das ist absehbar – ist es definitiv zu spät. Dies berechtigt zur Frage: „Wer regiert die Welt?“.

PS: Gerne stelle ich das Buch ‚Wer regiert die Welt‘, wie auch die ‚Protokolle der Weisen von Zion‘ als PDF zur Verfügung – eine eMail an mich genügt…

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Osama bin Laden soll tot sein

Kurzmeldung
CSI Islamabad: Soeben (07:00h.) gibt Barack Hussein Obama eine Pressekonferenz im Weissen Haus (das in den letzten Wochen etwas Patina angesetzt hatte) und verkündet todseriös: Osama bin Laden sei tot! Also ist unser Friedensnobelpreisträger doch noch unter die TV-tauglichen Pathologen gegangen. Wie aus dem Internet zu erfahren ist, hatte Osama bin Laden schon länger ein Nierenleiden (Stand 2005) – war mir absolut schleierhaft, wie er sich mit seiner Dialyse-Maschine während all der Jahre durch die afghanischen Berge geschleppt hat und sich dort verstecken konnte – nicht jede Höhle hat eine Steckdose.

Ausserdem war Osama früher mal noch CIA-Agent und mit dem US-Establishment erst gut Freund und dann spinnefeind. Zehn Jahre Jagd sind endlich vorbei, die Nacktscanner werden entsorgt und Kleinkinder am Flughafen von der TSA nicht mehr sexuell belästigt oder als Terroristen verhaftet. Und gut, dass die Abermilliarden, der im Krieg verpulverten Dollars nun den ROI eingespielt haben. Hoffen wir weiter, dass die Truppen jetzt aus Afghanistan und Pakistan abziehen können und waffengewandte ‚Diplomaten‘ dort nicht mehr mit gezielten Schüssen irgendwelche obskuren Verfolger abknallen – vorausgesetzt die Drogenernte ist schon voll eingefahren. Endlich ist das ungeklärte 9/11 gesühnt – da sind wir aber alle froh. Und Obama ist irgend ein Held geworden… Die Börsen fiebern auch schon.

Hoffen wir das Weisse Haus kommt durch diesen PR-Erfolg nun endlich in etwas gemässigteres Fahrwasser und fängt an weltweit das amerikanische Volksvermögen zu sparen. Ach ja – war nicht auch noch ‚was wegen ‚gefakten‘ Osama-Fotos? Ach was – Ist ja nun egal… Der Krieg gegen den Terror ist endlich vorbei und wir können endlich wieder in Frieden leben. Oder?

Morgähn“ – übrigens!

PS: Hier noch eine kleine Ergänzung eines Blogger-Kollegen von 18:00 Uhr: http://denkbonus.wordpress.com/2011/05/02/lachnummer-des-tages-%E2%80%93-bin-ladens-todesfoto-ist-eine-falschung/ – bleibt nur noch die Frage „WER wurde da platt gemacht und im Meer verklappt?“

Hier noch ein Link des KOPP-Verlags zum Thema…

Humanitärer Atomschlag gegen Libyen?

Meine beiden Hände befinden sich am Kopf, aber ich muss in die Tasten greifen: Wie Professor Michel Chossudovsky via KOPP-Verlag schreibt, planen die USA bereits seit 1996 (damals gab es in Libyen noch keinerlei ‚Revolution‘) einen Atomschlag gegen Libyen. Die ‚humanitären Friedensbomben‘ zeigen ihr wahres Gesicht – ‚Kollateral‘-Schäden (sprich die angeblich zu schützende Zivilbevölkerung, der die Demokratie gebracht werden soll) scheinen unumgänglich. Spätestens jetzt muss jeder merken, dass die USA eine ‚Vollmeise‘ haben. Nichts funktioniert mehr auf dieser Welt – schon gar nicht die soziale Verantwortung, aber vielleicht soll sie das ja auch nicht. Ein US-Soldat im Irak-Krieg sagte treffend: „Der Terrorist bin ich“.

Die USA – mitten im grössten Finanz-Desaster der Menschheitsgeschichte (die EU-Schulden sind ‚Kinderkram‘ dagegen) – ziehen ernsthaft in Erwägung Libyen mit ‚harmlosen‘ Atomwaffen (ganz süssen sog. ‚Mini-Nukes‘) zu bombardieren, die bereits von den Alliierten in Stellung gebracht wurden – also von Ländern die offiziell über keine Atomwaffen verfügen ‚dürften‘. Und da Libyen nahe an Europa liegt, würden wir alle etwas von diesem ‚Selbstbräuner‘ (sprich ‚Fallout‚) abbekommen. Wo bleibt das ‚internationale Gewissen‘ – wer klopft Washington endlich auf die Finger oder sind wir bereits alle zu ‚Lemmingen‘ geworden? Muss ein 3. Weltkrieg her?

Rein schon der Umstand, dass diese Pläne seit 1996 in den Köpfen einiger ‚Pentagonisten‘ herumgeistern, disqualifiziert den ‚humanitären Einsatz‘ in Libyen in aller Deutlichkeit und geht bereits weit über das Stadium der Geistesschwäche hinaus. Die Amerikaner scheinen, taub, blind – aber vor allem ignorant zu sein: Gadaffi hat am vergangenen Wochenende eine Delegation der Afrikanischen Union willkommen geheissen und akzeptiert einen Friedensplan – obschon sein Land (für welches die ‚Souveränitäsvermutung‘ gilt) überfallen wurde. Wurde das in Washington nicht gehört oder absichtlich überhört? Dass die ‚Rebellen‘ gleichzeitig wieder etwas forderngleichlautend wie Hillary Clinton – liegt auf der Hand; Den Gang Gadaffis ins Exil. Das würde Washington so passen – damit wäre der ‚Kreuzzug‘ der NeoCons vollbracht. Gadaffi jedoch hat Libyen zu einem der reichsten Länder Afrikas gemacht und den Wohlstand seines Volkes deutlich angehoben.

Und spätestens jetzt muss jedem klar werden, dass der UNO-Auftrag gegen Libyen KEIN humanitärer Einsatz mehr sein kann, respektive nie war oder sein wird. Gehen wir also davon aus, dass es sich um die Annektierung der libyschen Ressourcen in einer zionistischen Weltsicht geht.

Und hier kommt schon die nächste ‚Überraschung‘; Die Flüchtlingsströme gegen Norden, aus den aktuellen Kampf- oder Kriegsgebieten, nehmen ständig zu. Italien und Frankreich überlegen sich wie mit den flüchtigen Asylsuchenden umzugehen ist, Israel erlebt eine Invasion von nordafrikanischen Einwanderern die u.a. im ‚gelobten Land‘ das versprochene, bessere Leben suchen und die Schweiz hat auch schon Sorgen. Die Initianten der Umstürze im nahen Osten werden die Geister, die sie gerufen haben, nicht mehr los.

Ägypten ist nicht demokratisch geworden, doch die Fernsehkameras sind nach Hause gegangen, während der saudische König Abdullah Obama ‚den Vogel zeigt‘. König Abdullah von Saudi-Arabien ist ausser sich über das, was mit seinem Freund Mubarak in Ägypten passiert ist und befürchtet, dass ihn die USA ebenso wie eine ‚heisse Kartoffel‘ fallen lassen könnten, sei es denn angezeigt. Noch aber brauchen die USA Abdullahs Segen um ihre Militärbasis in seinem Land aufrecht erhalten zu können, welche z.B. die tragende Rolle beim Angriff auf den Irak gespielt hat. Nun hat Abdullah einen Rüstungsauftrag über 60 Millarden US-Dollar auf Eis gelegt und schickt seine Rüstungseinkäufer auf Shopping-Tour nach China und Russland – offenbar will er es ‚denen‘ zeigen. US-Verteidigungsminister Robert Gates ist letzten Mittwoch nach Riad geeilt um ‚gutes Wetter‘ zu machen, ist aber völlig aufgelaufen – ‚Pants on Fire‘ nennen die Amerikaner das.

Noch nie war die Vergabe eines Friedensnobelpreises so lächerlich: The Norwegian Nobel Committee has decided that the Nobel Peace Prize for 2009 is to be awarded to President Barack Obama for his extraordinary efforts to strengthen international diplomacy and cooperation between peoples.“ – das ist ein ganz übler Witz, denn Obama hat das Angebot Gadaffis für einen Friedensplan nicht einmal zur Kenntnis genommen und ist hochresistent im Bezug auf Kritik an seinen Kompetenzüberschreitungen bei der Umgehung des Kongresses zur Lancierung des Libyen-Krieges. Was treibt diesen Mann?

Wir können nur hoffen, dass jetzt endlich jemand in Washington den Stecker zieht, sonst geht der ganze Planet noch in Flammen auf und das war’s dann. Die USA müssen endlich für ihr fahrlässiges Verhalten seit dem 2. Weltkrieg die Verantwortung übernehmen und damit aufhören den ganzen Planeten zu belügen und zu tyrannisieren – ein Paradebeispiel eines wirklichen Schurkenstaates, der nun offenbar bereit ist Kamikaze zu begehen um die eigenen Probleme nicht lösen zu müssen.

Die heile Welt ist am bersten und ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir das nochmals hinkriegen.

Schulden: Super-Mega-Saftladen USA

Was uns die amerikanische Regierung hier in Sachen Finanzhaushalt abliefert ist eine Schmierenkomödie vom Allerfeinsten. Die USA sind hoffnungslos überschuldet, besitzen aber nach wie vor das sogenannte ‚Triple-A-Rating‘ (AAA) irgendwelcher Rating-Agenturen – wie ist so etwas überhaupt möglich?

In Europa hingegen braucht ein sog. ‚PIIGS‘-Land nur zu ‚hüsteln‘ und die US-amerikanischen Rating-Agenturen stufen es umgehend herab und verschlimmern die Sache für die Betroffenen zusätzlich – in anzunehmender Weise politisch motiviert. In den USA jedoch, wird x-fach die von Volksvertretern beschlossene Schuldenobergrenze angehoben (ein Paradoxum per Definition) und dies hat jeweils null Wirkung auf die Bonität von ‚Uncle Sam‘ – das ist weder normal noch nachvollziehbar. Die Finanzmisere der USA ist bedeutend schlimmer als die aller sog. PIIGS-Staaten zusammen genommen. Und das Triple-A-Rating wird höchstens kurz hinterfragt, aber bleibt. Wie ernst kann man also diese sogenannten Rating-Agenturen überhaupt nehmen?

Derzeit tagt die ‚Trilaterale Kommission‘ in Washington um weiter über den Globalismus zu beraten und zu entscheiden. Dabei ist sicher auch die Show zum maroden Staatshaushalt ein Thema – nur werden wir dies nie erfahren, da diese Treffen hinter verschlossenen Türen, über die Köpfe der Bürger hinweg, abgehalten wierden, die sich dann in Unwissen ergehen dürfen.

Faktisch sind die USA finanziell ruiniert, aber der ‚Karren‘ fährt trotzdem weiter auf den Abgrund zu. Weder der verfassungswidrige Krieg gegen Libyen (nebst all den anderen geldverschlingenden Kriegen) – der die USA bereits Hunderte Millionen (wertlose) US-Dollar gekostet hat, noch die desolaten Haushalte der Kommunen, scheinen einen Einfluss auf die Regierung in Washington zu haben, die sich laufend ’selbst ermächtigt‘. Demokratische Grundsätze werden mit Füssen getreten und die Infrastruktur des Landes verlottert, aber die USA behalten ihr ‚AAA-Rating‘ – welches nun in etwa so glaubwürdig ist wie das Versprechen eines Drogensüchtigen. Wie lange wird das noch so weiter gehen und welche Folgen wird es für die globale Gemeinschaft haben, wenn dieses Kartenhaus zusammenbricht?

Heute wissen wir, dass die exorbitanten, amerikanischen Staatsschulden nicht mehr von Dritten ‚finanziert‘ werden, sondern hauptsächlich von der FED aufgekauft (auch in der EU hat die EZB bereits mit diesem ‚Spiel‘ begonnen) werden müssen, die dazu jedes mal die Geldmenge erhöhen muss und so den US-Dollar – in verzweifelter Manier – unaufhaltsam in den Abgrund treibt. Langsam liegt der Verdacht nahe, dass dies Absicht ist – soll der Wohlstand des amerikanischen Volkes vernichtet werden? Und was dann?

Wer jeden Tag ‚von der Hand in den Mund lebt‘ kann nicht mehr als solventer Schuldner angesehen werden und dies ist bei den USA offensichtlich der Fall. Dass die Bonität der USA schon längst hätte auf ‚Ramsch-Status‘ eines Drittweltlandes herabgestuft werden müssen, verdeutlichen folgende Fakten. Das Kursfeuerwerk, dass wir bis heute an den Börsen sehen, ist nichts Anderes als eine riesige Blase, die durch QE1, QE2 und vielleicht auch bald noch QE3 befeuert wird. Auch der Wohlstand der Schweiz hängt von Investitionen in solche Anlagen ab. Ein absoluter Wahnsinn, der im Grunde nichts anderes zum Ziel hat, als sämtliche Vermögenswerte von ‚unten nach oben‘ zu transferieren. Seit 2008 läuft das Business ‚Mergers & Acquisitions‘ auf Hochtouren, was genau diesen Umstand bestätigt; Die Reichen werden immer reicher und der Rest darf sich genügsam an den Fingern lutschen.

Was sind die USA heute eigentlich noch? Ein Land mit darnieder liegender Wirtschaft, einer maroden Infrastruktur, hoher Arbeitslosigkeit und einem sprunghaften Anstieg der Anzahl von Sozialhilfebezügern. Als Modell darf so etwas nicht betrachtet werden, weshalb auch ein AAA-Rating gänzlich unerklärlich ist. Was, resp. wem sind wir hier also ausgesetzt? Es ist ‚Hollywood‘ in Reinkultur, würde ich sagen – was wir vor unseren Augen ablaufen sehen, entspricht nicht den Tatsachen und ist völlig jenseits jeglicher, wirtschaftlicher Vernunft.

Ein Beispiel: Während der Boomphase (sprich Superblase) der letzten Dekaden, verschuldeten sich immer mehr Amerikaner bei ihrem Versuch den ‚amerikanischen Traum‘ zu leben. Hohe Hypotheken wurden auf Häuser gewährt, die nun vielleicht nicht einmal mehr die Hälfte der ursprünglichen Hypothekarsumme wert sind. Durch den inszenierten Crash von Lehman Brothers – deren ‚Bad Boys‘ nach wie vor in der US-Wirtschaft tätigt sind – entpuppte sich der Schwindel als ‚Nightmare‘ der ‚American Dreamers‘; Viele Familien wurden wegen Zahlungsunfähigkeit aus ihren Häusern geworfen und es kamen zahlreiche Ungereimtheiten beim Handling der Hypotheken (beinahe) ans Tageslicht – ‚ForeclosureGate‘ war geboren, ist immer noch brandaktuell, wird jedoch von den Mainstream-Medien totgeschwiegen. WIKILEAKS veröffentlichte dazu Dokumente und bezeichnete es gar als ‚Ökosystem der Korruption‘. Man überliess die leidende Bevölkerung ihrem Schicksal, passte noch schnellschnell einige Gesetze zu deren Ungunsten an und rast weiter mit dem imperialistischen Karren auf der Finanzautobahn. Die kreditfinanzierte Massenspekulation hat zahlreiche ‚zivile Opfer‘ gefordert.

Die ‚Leichen am Strassenrand‘ werden nach wie vor ignoriert, die von Henry Kissinger bezeichneten ‚unnötigen Esser‘ interessieren niemanden und die Berichterstattung entfernt sich immer mehr davon objektiv zu sein – es ist nur ein ‚Tanz ums Goldene Kalb‘. Alles Lüge? Mit Sicherheit – einen amerikanischen Traum hat es nie gegeben, es sind nur die gierigen Interessen der Eliten die befriedigt wurden und weiterhin befriedigt werden. Das Volk muss mit ‚Brot und Spielen‘ (Neudeutsch: ‚Tittytainment‚) bei Laune gehalten werden und die Strukturen, die dies bewerkstelligen, treffen sich mindestens einmal jährlich – das nächste mal vom 6. bis 12. Juni 2011 im Hotel Kempinski in St. Moritz. Wir bereiten diesen Irren auch noch eine Plattform für ihre konspirativen Treffen.

Was noch keiner wissen soll: Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen offenbar gar keine Zukunft haben – alles was dem Volk erzählt wird, ist reine Augenwischerei – die grosse Ernüchterung wird erst noch eintreten, dann ist es aber mit Sicherheit zu spät. Die USA sind weder sozial, noch demokratisch, sondern eine Riesenlüge. Was hier global auf uns zukommt übertrifft Fukushima, Deep Water Horizon und auch die grosse Depression von 1929 bei Weitem. Die Planung hierfür greift, seit die FED 1913 in einem kriminellen Akt privatisiert wurde. Die Strukturen für eine neue Weltordnung sind bereits bestellt. Was die USA anbelangt kann ich nur sagen: Der Letzte macht das Licht aus…

Libyen: Gaddafi ist cleverer als die USA es brauchen kann

Kurz vorab: Die Mainstream-Medien (‚MSM‘ wie z.B. ein Tages-Anzeiger.ch) sind bis heute nicht in der Lage den Namen des libyschen Machthabers korrekt zu schreiben. In den Redaktionsstuben wird wohl einfach nur noch Kriegspropaganda weiterkopiert und kaum ein TAGI-Schreiber steht noch persönlich mit seinem Namen hinter irgendwelchen Libyen-Artikeln – allenfalls noch mit Kürzeln, die man dann im Impressum nachschauen muss. Der Mann heisst Mu’ammar Abu Minyar al-Qaddhafi oder gekürzt und eingedeutscht Muammar al-Gaddafi. Nicht einmal die UN-Resolution zur beschlossenen Flugverbotszone gibt seinen Namen richtig wieder oder würde ‚unser‘ Friedensnobelpreisträger darüber hinweg sehen, wenn er (Barack Hussein) ‚Ohbahma‘ genannt würde? Nennen wir den obersten Libyer also der korrekten Einfachheit halber nur Gaddafi.

Zur Geschichte: Gestern wandte sich der als Diktator verschrieene Staatschef Gaddafi schriftlich ans Weisse Haus und bittet darum die Angriffe auf Libyen einzustellen. Gaddafi spricht von «einem ungerechten Krieg gegen ein kleines Volk eines Entwicklungslandes» und damit hat er zweifelsohne recht. Gadaffi erwähnt in diesem Schreiben, seine Gegner – die Rebellen/Opposition, seien Mitglieder des Terrornetzwerks al-Qaida – das ist höchst brisant, denn genau diese ‚Rebellen‘ werden nun von den USA (welche sich dem ‚War against Terror‘ verschrieben haben) mit Waffen ausgerüstet. Gaddafi nennt Obama ‚unseren Sohn‘ und wünscht ihm sogar die Wiederwahl 2012.

Statt sich an den vorgeschobenen Frontmann Sarkozy oder gar die NATO zu wenden, adressiert Gaddafi direkt die Verursacher in Washington, welche in einer ersten, perplexen Reaktion verlauten liessen „…der dreiseitige Brief sei wahrscheinlich echt“. Dies obschon der Brief von der staatlichen, libyschen Nachrichtenagentur JANA veröffentlicht wurde. Das sind bereits erste Zeichen der Überforderung der Neocons in D.C. und gleichzeitig ein gekonnter Schachzug Gaddafis, der nicht polemisch wird – nicht einmal wegen der verschossenen, panzerbrechenden Uranmunition in seinem Land – ja sogar ausgesprochen freundlich bleibt, was bemerkenswert gute Nerven erfordert. Weiter teilt das Weisse Haus dann mit: „…die Position des Präsidenten sei klar. Nicht Worte zählten, sondern Taten. Ghadhafi müsse die Gewalt gegen die Bevölkerung beenden.“

Bereits am 24. März haben russische Ärzte in Libyen einen Offenen Brief an die Regierung der russischen Föderation – welche sich im ‚Sicherheitsrat‘ der UNO der Stimme zum Beschluss der Flugverbotszone enthalten hat – gerichtet und schildern unvorstellbare Greueltaten über Angriffe und Gewalt durch die USA, Alliierten und der NATO auf zivile Einrichtungen und die libysche Bevölkerung: „Bomben und Raketen trafen Wohnhäuser und fielen in der Nähe des Krankenhauses nieder. Die Scheiben des Herzzentrums barsten, und auf der Wochenstation für schwangere Frauen mit Herzkrankheiten brachen eine Wand und Teile des Dachs zusammen. Die Folge waren zehn Fehlgeburten, bei denen Babies starben; die Frauen befinden sich auf der Intensivstation, Ärzte kämpfen um ihr Leben.“ Wer tut hier also wem Unrecht?

Vor Gaddafi war König Idris in Libyen an der Macht und das Land und sein Volk waren arm – ganz speziell in ländlichen Regionen. Nachdem 1954 in Libyen Öl gefunden wurde, welches nur einen Drittel von dem kostete, was die Araber verlangten, ging es wirtschaftlich aufwärts und Idris wurde von Grossbritannien und den USA abhängig. Idris der sich vorwiegend selbst bereicherte und die Entwicklung des Landes vernachlässigte war Gaddafi und seinen Mitstreitern ein Dorn im Auge. Im Jahre 1969 gelangte Gaddafi – dem die herrschende Situation zuwider war – an die Macht und sein Gedankengut war eher sozialistisch geprägt, d.h. er war für das Volk und gegen den Imperialismus. Was er aber ebenso wenig will ist die Errichtung eines islamischen Gottesstaates – womit er sich wiederum in Richtung unseres Kulturkreises bewegt. Für sein Volk setzt er sich bis heute ein – hier eine etwas ausführlichere Analyse zur Geschichte Libyens und der Rolle Gaddafis.

Ein waschechter Diktator hat keine Veranlassung, die Ölfirmen in seinem Land zu verstaatlichen, den Staat ‚zurückzubauen‘ und die Gewinne erklärterweise mit seinem Volk zu teilen. Ein echter Diktator würde sein Volk grausam unterdrücken um sich mit den daraus resultierenden Gewinnen ein Luxusleben zu finanzieren – andere Beispiele hierfür gibt es genug. Nachdem Gaddafi bei Ölbohrungen fossiles Wasser unter der Wüste entdeckte, begann er 1984 Bewässerungssysteme zu installieren um Libyen auch zu einem Agrarexportland zu entwickeln und speziell der Landbevölkerung Arbeit und ein Auskommen zu ermöglichen. Ein Drecksladen wie die Weltbank unterbindet solche Bemühungen hingegen aktiv. Gaddafi ‚muss‘ das also nicht machen – daher darf er sich durchaus auch mal ein ’schräges Mützchen‘ aufsetzen, wenn ihm das persönlich gefällt.

MSM-Nachrichten wie ‚Anführer der libyschen Rebellen kritisieren die Nato scharf‘ sind Wasser auf die Mühlen der Imperialisten – ähnlich wie bei den sog. ‚Enthüllungen‘ von WIKILEAKS, welche offenbar zum aktuellen Weltgeschehen nichts mehr zu sagen haben. Vielmehr sind solche ‚PR-Spielereien‘ nichts anderes als übelste, indirekte Kriegspropaganda. Sogar Russland bezeichnete den Überfall auf Libyen ausdrücklich als mittelalterlichen Kreuzzug.

Dass dies stimmen könnte, beweist der TAGI heute mit der Aussage „Die Zerstörung der Ölfelder trifft die Rebellen hart. Sie haben erst vergangene Woche mit Katar eine Vereinbarung über Öllieferungen getroffen, am Mittwoch verliess der erste Öltanker mit einer Ladung der Rebellen die Stadt Tobruk. Der Tanker unter liberischer Flagge hatte eine Million Barrel Öl geladen und ist der erste Ölexport der Rebellen seit fast drei Wochen.“ Die auf Libyen ‚anwendbare‘ UN-Resolution fordert ausnahmslos die Stilllegung sämtlicher, libyscher Ressourcen – wie kommen die Rebellen dann in die ‚Vollmacht‘, mit anderen Ländern Geschäfte abzuschliessen und sich auch noch dafür bezahlen zu lassen? Handelt es sich in Wirklichkeit um das, was vielerorts bereits gemunkelt wird – um die Aufteilunng der Beute und den wahren Kriegsgrund?

Überfälle auf souveräne Staaten – meistens als ‚False Flag‘-Operationen getarnt – haben eine lange Tradition bei den Imperialisten/Globalisten – nicht erst seit gestern. Auch Adolf Hitler war offenbar ein Protégé der Imperialisten wie wir nun erfahren müssen. Was kommt eigentlich noch alles?

Es ist nun langsam an der Zeit, dass wir aufhören zu glauben, was uns ständig als Wahrheit ‚convenient‘ gefüttert wird und ich halte es für angezeigt, die ‚Geschichtsbücher‘ zu prüfen und wo nötig, neu zu schreiben – nur so kann der Volksverdummung Einhalt geboten werden. Wir brauchen dringend mehr Leute, die fähig sind ausserhalb der vorgegebenen Normen zu denken, denn dort liegt die Wahrheit verschüttet.

Bisher ist noch jede ‚Hochkultur‘ in der Blüte ihrer Dekadenz zu Grunde gegangen. Die Tage von ‚Made in USA‘ sind gezählt. Lasst Euch also kein X für ein U vormachen

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