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Was haben ‚The City‘, der Vatikan und die BIZ gemeinsam?

Es gibt Dinge, die gibt’s gar nicht – oder eben doch. ‚The City of London‚, der Vatikan in Rom und auch die BIZ in Basel befinden sich auf Boden, der eine Enklave (exterritoriales Gebiet) innerhalb des jeweiligen Landes darstellt. Somit gehört ‚The City of London‚ nicht zu England, der Vatikan nicht zu Italien die BIZ nicht zur Schweiz und unterliegen auch nicht der Gesetzgebung ihrer ‚gefühlten‘ Standort-Länder. Das ist kein Witz – das ist eine nahezu unerklärliche Realität. Diese ‚Mini‘-Ländereien haben ihre ganz eigenen Gesetze und befinden sich zu 100% in Privatbesitz, ohne staatliche Aufsicht und können im Grunde tun und lassen, wie es Ihnen beliebt. Was hat das zu bedeuten?

Wenn die Queen ‚The City of London‘ (im Volksmund auch ‚Square Mile‘ genannt und in früheren Zeiten international auch als ‚Die Krone‘ bekannt – nicht zu verwechseln mit der englischen Monarchie) betreten möchte, muss sie sich beim Bürgermeister anmelden (wie ein Staatsbesuch), wird von ihm am Eingangstor abgeholt und in die ‚The City‘ geführt. Das Volk nimmt ‚The City‘ durch den uneingeschränkten Zutritt jedoch als Teil Londons wahr, obschon er das nicht ist. Hunderttausende gehen täglich dort zur Arbeit (Finanz- und Presse-Zentrum). ‚The City‘ hat ihre eigene Gesetzgebung und die dort statt findenden Handlungen und abgewickelten Geschäfte können von englischen Gerichten weder eingesehen noch belangt werden. Auch ist sie weder Mitglied der EU oder irgend jemandem sonst Rede und Antwort schuldig. Während Londons Bürgermeister Boris Johnson heisst. regiert in ‚The City‘ Lord Mayor Michael Baer – also zwei Bürgermeister in – so gesehen – ein und derselben Stadt, wobei ‚The City‘ nur über ca. 8’000 reguläre Einwohner verfügt. Ihr Ruf – vor allen Dingen zu Kolonialzeiten – war und ist nicht der Beste und ihre damalige Macht und ihr Einfluss waren gross, allgegenwärtig und für viele andere Länder bedrohlich. ‚The City‘ ist heute ein rein kommerzieller Ministaat, innerhalb Englands Staatsgrenzen, welcher vollumfängllich von der ‚The City of London Corporation‚ betrieben wird, nur sich selbst überwacht und als die grösste Steueroase und nebst Wall Street, als Finanzepizentrum der Welt gilt.

Der Staat Vatikanstadt (auch bekannt als Vatikan AG) ist der kleinste, international anerkannte, vollständig unabhängige Staat der Welt und zählt gerade einmal rund 1’000 Einwohner, wobei der Papst als Kirchenoberhaupt der katholischen Glaubenskongregation gleichzeitig auch das allein herrschende Staatsoberhaupt ist. Es handelt sich im Grunde um die Form einer beispiellosen, unangreifbaren Diktatur innerhalb der europäischen Grenzen. Wiederum kann der Vatikanstaat nicht durch italienische Gesetze belangt werden, da der Papst in Personalunion die Legislative, Exekutive und Gerichtsbarkeit darstellt; was er anordnet ist Gesetz und kann nicht hinterfragt werden. Der Papst muss darüber nur ‚vor Gott‘ Rechenschaft ablegen und wäre er korrupt, könnte er dies ohne Weiteres beibehalten – ohne jemals der Öffentlichkeit Rechenschaft ablegen zu müssen. Die Vatikanbank – auch schönfärberisch bekannt als ‚Istituto per le Opere di Religione‘ (IOR), hat einen nicht unzweifelhaften Ruf und deren Geschäfte müssen weder offen-, noch zur Prüfung irgend jemandem vorgelegt werden – somit kann sie ihre Geschäfte im Grunde unkontrolliert und rechtsfrei abwickeln. Es gibt genügend Beweise, dass die Vatikanbank davon regen Gebrauch machte und sich im Tarnmäntelchen der Religionsausübung in kriminelle Finanztransaktionen verwickelte.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ/BIS) steht mitten in der Stadt Basel auf sog. exterritorialem Boden und bietet den Schweizer Behörden dadurch keinerlei Zugriffsmöglichkeit. Weder untersteht die BIZ EU-Recht, noch wird sie von sonstigen, demokratischen Strukturen in die Pflicht genommen – ist also ebenfalls gegen Strafverfolgung immun. Der TAGESSPIEGEL schreibt hierzu ziemlich ernüchternd: „Die Organisation erzielt Milliardengewinne. Aber sie zahlt keine Steuern. Ihre Manager handeln mit Wertpapieren und Gold über alle Grenzen hinweg. Aber kein Gericht kann sie belangen und keine Regierung ihre Geschäfte kontrollieren. Und wer ihre Zentrale gleich neben dem Bahnhof von Basel aufsucht, der betritt exterritoriales Gebiet. Die Schweizer Polizei hat hier nichts zu sagen.“Die BIZ ist die Mutter aller Zentralbanken und verfügt somit über eine unvorstellbare Macht, wobei sie die Methoden zu deren Erhaltung niemals offen legt. Regelmässig treffen sich in Basel die Vertreter der globalen Notenbanken und des weltweiten Finanzwesens zu ihren Meetings in abhörsicheren Räumlichkeiten. Die daraus resultierenden Massnahmen und Ergebnisse sind geheim – man vermutet bei der BIZ deshalb auch zu recht zahlreiche, ominöse Geschäfte. Die BIZ wurde 1930 für einen beschränkten Zeitraum gegründet um die Reprationszahlungen Deutschlands aus dem Krieg abzuwickeln, jedoch beibehalten und ist heute mächtiger denn je; Die BIZ verwaltet heute die Währungsreserven sämtlicher Zentral- und Notenbanken und befindet sich wie meisten dieser, vollständig in Privatbesitz. Die BIZ verfügt gemäss Handelsregister über ein Aktienkapital von drei Milliarden Franken und beschäftigt rund 550 Mitarbeiter.

Bei diesen drei Institutionen – oder Ministaaten – handelt es sich um souveräne, autonome Inseln, gänzlich ausserhalb der globalen, rechtsstaatlichen Strukturen. Weltweit gibt es weitere solcher exterritorialer ‚Freihandelszonen‘, welche jedoch nicht an die Bedeutung der genannten Drei heranreichen – z.B. in Urugay. Im Grunde können sie tun und lassen, worauf sie lustig sind – quasi ausgestattet mit einer ‚Carte Blanche‚. In all diesen drei Ministaaten herrscht absolute Intransparenz, obschon sie im Wesentlichen für die Geldströme auf dem gesamten Planeten verantwortlich zeichnen und Entscheidungen von globaler Bedeutung treffen. So ist auch nicht weiter verwunderlich, dass sich zahlreiche ‚Verschwörungstheorien‘ um diese Institutionen ranken, welche sich jedoch bei näherem Hinsehen oft als Tatsachen erweisen. Die geschichtlichen Hintergründe decken zahlreiche Machenschaften auf, die unfassbar sind, jedoch von niemandem hinterfragt oder gar belangt werden, da die Wahrnehmung darüber vom offentlichen Bewusstsein mit allen Mitteln fern gehalten wird.

Man darf sich also mit Stirnrunzeln fragen, wie so etwas überhaupt möglich ist. Dass es möglich ist, beweist deren lange Existenz, doch wenn wir nach Hintergründen suchen, müssen wir uns tief in die Geschichtsbücher vergraben und sogar dort wurden wichtige Hinweise bezüglich der Entstehung ‚getilgt‘. Allen drei Ministaaten werden kriminelle Aktivitäten nachgesagt, insbesondere Geldwäsche und massive Enflussnahme auf die Weltpolitik, wobei sie sich vor dieser nicht zu rechtfertigen brauchen – eine Diktatur der Demokratien als Prinzip? Zahlreiche Skandale überschatten diese Institutionen, welche mit erstaunlicher Regelmässigkeit unter dem Teppich verschwinden und nicht geahndet werden können. Man darf also davon ausgehen, dass es sich dort im ursprünglichen Sinne um ‚Business as usual‚ handelt oder einen rechtsfreien Raum. Der Weltöffentlichkeit bleibt nur das Zusehen – insofern die Kulissenschieberei überhaupt öffentlich bemerkt wird – und sich in den Lauf der Dinge zu fügen. Erklären können dies heutige Regierungsvertreter und auch Journalisten nicht wirklich – man nimmt es einfach als gegeben hin, das es schon richtig sein wird oder schon ‚immer‘ so war. Blauäugigkeit inbegriffen. Alles wird immer zum Besten der Allgemeinheit dargestellt. Dass dies jedoch keineswegs der Fall ist, zeigen die (noch) vorhandenen Fakten.

Das Finanzwesen stellt in diesen drei Ministaaten ganz offensichtlich die Haupttätigkeit dar. Während sich in der ‚City‘ ein weltweit ‚einmaliges‘ Finanzentrum befindet, regelt die BIZ die globalen Geldströme und der Vatikan hütet die Glaubensphilosophie, wobei er heute nicht mehr öffentlich in die Politik eingreift. Hier können Geschäfte abgewickelt werden, welche in einem öffentlich beaufsichtigten Rechtsstaat die Gesetze verletzen würden – offenbar mit ein Grund, weshalb es ‚The City, die BIZ und die ‚Vatikan AG‘ überhaupt gibt. Dass es sich hier auch um beispiellose Steueroasen handelt, welche längst auf einer tiefschwarzen Liste der OECD aufgeführt sein müssten, liegt auf der Hand – das ist und wird jedoch nie der Fall sein. Von der OECD werden nur Strukturen in offiziell-staatlich organisierten Einrichtungen ins Visier genommen – niemals jedoch die der City, der BIZ oder dem Vatikan. Die OECD hat – wen wundert’s – einen Sitz innerhalb des BIZ-Territoriums in Basel, wie auch die Weltbank, der IWF, die FED und die EZB, nebst anderen, finanzaktiven Organisationen, wo man auch ’nationsübergreifende Gesetze‘, wie z.B. die aktuelle Regelung ‚BASEL III‚ verabschiedet, ohne das hierbei eine staatliche Mitbestimmung erfolgen kann. Alle diese Organisationen, Banken und Institutionen sind miteinander – durch teilweise unsichtbare Fäden – verknüpft und in ihrem Hintergrund tauchen immer wieder die selben Protagonisten auf.

Auch wenn diese Ministaaten ein Unding in der globalen, sonst geltenden Rechtsstaatlichkeit sind, bestehen sie weiter und niemand wagt es, an diesen Strukturen auch nur zu kratzen. Erst wenn man hinter die Kulissen schaut, wird man fündig. Heute bin ich der Auffassung, dass es zwei unterschiedliche Rechtssysteme auf diesem Planeten gibt; Eines für die Öffentlichkeit – (das ‚Proletariat‘) und Eines für die Eliten, was im Grunde überhaupt keines ist. Der Bankier Mayer Amschel Rothschild legte die Basis zu den hier geschilderten Hintergründen mit seiner Aussage „Lass mich das Geld einer Nation drucken und kontrollieren, und ich mache mir nichts draus, wer die Gesetze schreibt.“ – hinter diese Aussage scheinen sämtliche Erklärungen der herrschenden Zustände verborgen. „Money makes the world go round“ bekommt mit dieser Sichtweise eine interessante, aber auch bedrohliche Bedeutung. Weitere Aufschlüsse zu den Absichten und Zielen dieser Strukturen sind aus den ‚Protokollen der Weisen von Zion‚ entnehmbar – mit erschreckender Deckungsgleichheit. .

Die Neutralität der Schweiz begründet sich nachweislich auf einem Vorstoss des Zaren Alexander I., welcher am freimaurerisch inspirierten Wiener Kongress von 1814/5 deren Neutralität durchsetzte, welche bis heute die Aussenpolitik dieses Landes bestimmt. Dr. John Coleman veröffentlichte 1985 das Buch „Black Nobility Unmasked Worldwide„, worin sich weitere Hintergründe zur Schweizer Neutralität darstellen. Und hier schliesst sich der Kreis wieder: Der Schwarze Adel ist hauptsächlich in England, Italien, der Schweiz und einigen weiteren Ländern ansässig, wo deren Privatvermögen in Sicherheit sind. Der Vatikan selbst hat viele Führer und zahlreiche Päpste aus dem Schwarzen Adel hervorgebracht, sowie ihre Adelstitel verliehen. Der Schwarze Adel stellt wiederum das Komitee 300 – worunter heute auch die Mitglieder und Hintermänner einer G20 (und deren Variationen und Institutionen – wie genannt) zu finden sind. Ganz allgemein bekannt ist der Schwarze Adel auch einfach als Geldadel, welcher scheinbar eine Weltregierung anstrebt, was auch mit etwas Fantasie aus dem Logo der G20-Konferenz im kommenden November abgeleitet werden kann.

Wenn man den Spuren des Geldadels nachgeht – die Amerikaner nennen dies „Follow the money“ – wird man herausfinden, wie arg und intensiv die Verflechtungen in Wirklichkeit sind und man stösst auf weitere Ungeheuerlichkeiten, die eigentlich in einem globalen System wie es heute offiziell propagiert wird, nicht existieren dürften, da es sich so im Grunde selbst in Frage stellt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall – es wird nur anders ‚verkauft‘ – womit tatsächlich eine ‚Schattenregierung‘ aktiv zu sein scheint. Was ebenfalls bestätigt wird, wenn man zum geplanten Treffen der BILDERBERG-Gruppe näher im Internet recherchiert. Auch wenn wir es nicht vor unseren Augen sehen oder direkt wahrnehmen können, bestimmen geheime ‚Clubs‘ unser tägliches Leben, welches wir als normal empfinden, da wir ‚in diesem System‘ erzogen wurden und aufgewachsen sind. Für den Geldadel gilt hinsichtlich den unwissenden Massen der Grundsatz „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.“

Der Geldadel hat es nicht nötig, in irgendwelchen FORBES- oder Reichsten-Listen aufzuscheinen um sich mit anderen Reichen zu messen; Sie besitzen kein Geld – sie SIND Geld. Genauso wie uns diese Tatsache verborgen bleibt, sind es auch die Aktivitäten und Absichten der City, des Vatikans und der BIZ – alle reichen sich hinter unserem Rücken die Hände. Die von uns als ‚funktionierend‘ betrachteten Staats- und Gesellschaftsstrukturen befinden sich in einer unsichtbaren Abhängigkeit von diesen Institutionen, welche Türen und Tore für subversive Unterwanderung öffnen. Dass der Geldadel sich nicht an reguläre Gesetze halten muss, beweist die Tatsache dass diese drei Ministaaten mit Souveränität über nationalstaatlichen Gesetzen nicht hinterfragt werden und unbesehen weiter bestehen bleiben können. Ist hier der Weg das Ziel?

Ob dies fatale Folgen für die Zukunft eines jeden Einzelnen haben kann, überlasse ich der Neugier der Leser. Der Geldadel lässt sich nicht gerne in die Karten schauen und bezeichnet die Massen als ‚von viehischem Verstand‘ – was wohl heissen will, dass wir ‚Viecher‘ erst schreien, wenn es richtig schmerzt. Zur Zeit sieht immer noch alles relativ ’normal‘ aus und die Medien plätschern schön gemütlich vor sich hin. Dies könnte sich jedoch schlagartig ändern, wenn man sich nur die Entwicklungen in den hochverschuldeten EU-Ländern, wie auch den USA vor Augen führt. Sollte es krachen – und das ist absehbar – ist es definitiv zu spät. Dies berechtigt zur Frage: „Wer regiert die Welt?“.

PS: Gerne stelle ich das Buch ‚Wer regiert die Welt‘, wie auch die ‚Protokolle der Weisen von Zion‘ als PDF zur Verfügung – eine eMail an mich genügt…

In eigener Sache: Die Banken und das Leben

Das könnt Ihr mir ruhig glauben: Ich habe für sie alle in jungen Jahren gearbeitet: Chase Manhattan N.A., Citibank/Citicorp und Bank of America. Bei Letzterer allerdings nur vier Wochen – dann kündigte ich, weil wir die Kontoauszüge mit Durchschlägen per Schreibmaschine tippen mussten, da dieser Scheiss-Computer im Keller schon wieder das Handtuch geworfen hatte. Ich erinnere mich an eine Arbeitskollegin, die sich eben vertippte, die Hände seitlich einstützte und zur Schreibmaschine sagte „This is NO joke.“ Danach wurde ich zu den Japanern geheadhuntert und dort gefiel es mir vom Klima her noch recht gut (ich wusste noch nicht mal richtig was Japaner sind) – vor allen Dingen packte mich der Chef ins Taxi und wir fuhren damals noch zu GLOBUdata, wo ich mir meinen eigenen PC aussuchen konnte. Ich war ‚impressed‘. Und als ich eine Mikrowelle für den Pausenraum und alle wollte, bekamen wir sie postwendend.

Aber auch dort ’spürte ich es bereits im Urin‘, dass dies nicht meine Welt werden würde; Langweilige, stundenlange Essen im ‚Baur au Lac‘, im Zunfthaus zur Meissen, im Savoy und die ständige Teilnahme an öden Veranstaltungen z.B. zur Kapitalerhöhung des Modekonzerns ESCADA, dessen Besitzers Ehefrau eben verstorben war. Mio dio. Mein Chef meinte immer „Go and make friends in the market“, er begleitete mich auch hin und wieder um mich den anderen wichtigen Leuten als aufstrebendes Talent vorzustellen. Als ich eines Tages wieder einmal sauber ‚geschalt‘ im Zunfthaus sass und auf den 2. der fünf Gänge wartete (mindestens drei Stunden dauerten solche Prozeduren normalerweise) begann neben mir eine ‚Tante‘ mich unablässig vollzuquatschen. Mhm. Aha. Soso. Jaja. OK. Und als das extrem kunstvoll arrangierte Dessert gereicht wurde und sie immer noch quasselte wie ein Wasserfall, war es soweit; Ich dachte mir, das kann’s einfach nicht sein. Ich mag diese Leute nicht. Und diese ständige ‚Verkleidung‘ ist mir grad auch zuwider. Abartig das Ganze.

Erst viel später deutete ich meinen Wunsch an, auch hier auszuscheiden, da ich darin einfach das Glück nicht sehen konnte – aber erst einmal der Reihe nach. Die Japaner sind zwar netter als die Amerikaner, aber sie haben auch eine Schramme. Als Schweizer kommt man so um acht ins Büro und sie sind schon alle da. Die Japaner. Man geht um fünf nach Hause und sie sind immer noch alle da – das wunderte mich. So fragte ich nach einigen Tagen, was das soll und wurde eingeweiht. In Japan ‚gilt die Regel‘, dass alle vor dem Boss dazusein haben und erst abrauschen dürfen/sollten, nachdem er bereits gegangen war. Meine Güte – eine solche Ergebenheit war mir echt fremd. Und wenn japanischer Besuch kam, rannte die die Sekretärin mit jeder Menge Kohle los um ganz viele nicht allzu billige Geschenke zu kaufen, die dann wiederum mit nicht allzu billigen Geschenken der Besucher ausgetauscht wurden. Das gehört sich so. Und verneigen muss man sich; Der weniger Wichtige muss sich tiefer verneigen als der Wichtigere – d.h. man muss beim Verneigen ständig rüberschielen, wie weit das Gegenüber ‚abtaucht‘, wenn man vorher nicht gebrieft wurde – sehr anstrengend.

Danach landen die Geschenke im Schrank. Und dieser Schrank hatte es in sich – so öffnete ich ihn eines Tages und fragte, was mit all dem Zeugs nun geschehen soll? Nichts, meinten die Japaner, das seien alles Geschenke. Wie aufschlussreich. So fragte ich frech, ob ich die elektronische Schreibmaschine und das Beschriftungsgerät haben könne – kein Problem. Einen Tag später holte ich mir noch Diktaphon und einen Edelfüller – meine ‚Einsack-Aktion‘ wurde abgenickt. Dass da früher noch keiner drauf gekommen war. Aber ich sollte es niemandem sagen – Ehrensache, sonst wäre der Schrank eben gleich leergeräumt – vor allen Dingen, wenn es nicht nur Japaner im Unternehmen hat. Letztere  fassen das Zeug nämlich nicht an. Die Ware wurde nur alt und nicht gebraucht. Mein erstes Fragezeichen.

Später als mir die japanischen Management-Formen einige Stirnfalten bereiteten, begann ich wieder über meinen Job nachzudenken: Wir hatten zuviel Liquidität im Haus und ich sollte das Geld für einige Tage deponieren (Termingeld) um wenigsten etwas Zinsen dafür zu bekommen. Ich rief – wie geheissen – in London an und bat um die Quote – der Händler sagte mir, er könne es grad‘ nicht brauchen, aber einige Tage später vielleicht. Das übermittelte ich meinem Chef. Er wollte wissen, wieso der Partner in London es nicht brauchen konnte und ich sagte, ich wüsste es nicht. Er meinte, ich solle nachfragen, wieso er es nicht brauchen könne und da ich das für blöd hielt sagte ich ihm, dass er wohl schon genug hätte – das war ja anzunehmen. Er meinte ich solle ihn anrufen und fragen. Widerwillig rief ich an und das Gegenüber sagte mir, dass er schon genug hätte. Mein Chef wollte dann, dass ich das dritte mal anrufe um nochmals zu fragen – das verweigerte ich und das war offenbar ganz und gar unjapanisch. Er bestand darauf, worauf ich ihm das Dossier hinknallte und meinte, er solle doch selber anrufen. Und das war dann noch unjapanischer und er ‚köchelte‘ leicht – was mir jedoch vollständig egal war. Somit rief er an und bekam genau die gleiche Antwort – was bei mir nur subtiles Kopfschütteln auslöste. Dies Art von Befehlsverweigerung ist Japanern uneigen wie ich später immer wieder feststellen musste und es wurde mir langweilig. Trotzdem sind mir die Japaner bis heute doch irgendwo syphatisch geblieben – keine Ahnung wieso genau.

Ich beschloss also dann auch dort eines Tages ‚Bank ade‘ und wechselte in eine neue Herausforderung – die IT-Branche, wo ich mich wohl fühlte; Ich bekam mein eigenes Büro und konnte tun und lassen, was ich wollte, da ich der einzige war, der Bescheid wusste. Das kam gut. Und die IT bereitet mir auch heute noch Freude, obschon seither ziemlich viel passiert ist und ich einige ‚Hasenschläge‘ hinter mir habe, welche jedoch mein Allgemeinwissen in wertvoller Weise erweiterten.

Während meiner Aufenthalte in steril designten Bankräumlichkeiten ist mir ziemlich viel aufgefallen. So wusste ich, dass Geld allein nicht glücklich macht und diese ‚Welt‘ völlig synthetisch organisiert ist – Zahlen und Berechnungsmuster allenthalben – das hat nichts mehr mit den Blümchen zu tun, die draussen organisch wachsen und so ist es heute noch.

Die Banker in ihren gekühlten Glas-/Stahlpalästen oder anderen schicken Villen, vollgestopft mit allermodernster Elektronik und jeglichem Komfort haben den Bezug zum wahren Leben längst verloren. Menschen und das Leben als Solches sind nur Zahlen und immer höhere Zahlen sind der ‚Kick‘. Mehr Geld, mehr Ruhm, mehr Macht, ‚bessere‘ Freunde, höheres Ansehen – quasi die AmexBlack des Soziallebens, das nicht mehr ‚draussen‘ statt findet und jeglichen Bezug zur Realität verloren hat. Heute verstehe ich, wieso diese ’synthetischen Leute‘, den Bezug zum wirklichen Leben verloren haben – sie denken nicht nach. Und ich weiss, dass ich bereits in jungen Jahren gespürt hatte, was die richtige Entscheidung für mein Leben sein muss: Zurück zur Natur und zur Natürlichkeit.

Geld ist wie eine Droge, die am Ende nie glücklich macht, sondern die übelste Scheisse heraufbeschwört die man sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen erträumen kann. ‚Uncle Sam‘ (aber nicht nur der) steht heute genau an diesem Punkt; eine noch geilere Hütte, ein noch schnellerer Schlitten und eine noch schärfere Freundin. Was kostet die Welt? Ob erwähnte Freundin dann am Ende auch noch den ultimativ exorbitanten Sex abliefert, wage ich ernsthaft zu bezweifeln – Hauptsache sie sitzt gut sichtbar im BMW-Cabrio daneben. Synthetisch halt – wie die ‚Frauen von Stepford‘; CARTIER-Ührchen, GUCCI-Brille, PRADA-Täschchen und dem IQ einer Scheibe Brot. Hauptsache alles glänzt.

Vielmehr befürchte ich heute, dass diese Leute selbst in das von ihnen geschaffene, schwarze Loch fallen, sollte es sich denn bald auftun. Und genau danach sieht es aus – quasi das ‚letzte Brüllen des Spekulationslöwen‘ bevor die Sintflut ihn wegschwemmt. Oder sich die Erde unter seinen Füssen auftut. Dies würde ich mir wünschen, denn sonst bleibt noch genug Energie, um in verzweifelter Manier um sich zu schlagen, zu greifen und Andere, Unschuldige mit sich in den Abgrund zu reissen.

Langsam nähert sich meine Vermutung der Überzeugung, dass die Tage solchen Tuns nun langsam gezählt sind und ich bin froh, auf der ‚anderen Seite‘ zu stehen. Zumindest hoffe ich das. Ich wünsche mir ‚ein bisschen Frieden‘ für alle – nicht in ‚Missen-Manier‘ – aber mit einer spürbaren Entstressung einher gehend. Das Leben muss lebenswert sein – das Gute liegt so nah und im Grunde braucht es nur die richtige Einstellung um glücklich zu sein. Befreien wir uns also von sämtlichen Zwängen.

Demokratie und Kapitalismus haben versagt

Schlagzeilen wie „Die Welt verliert jedes Jahr einige Demokratien“, „Kapitalismus-Debatte: Manager räumen Fehler im System ein“ oder auch „Im Prinzip gilt jeder als Terrorist“, sprechen eine deutliche Sprache. Was hat nicht funktioniert? Wer hat Fehler gemacht?

Ein grosses Problem sind die internationalen Wirtschaftsinteressen – sprich Globalismus (nicht zu verwechseln mit Globalisierung). Eine funktionierende, freie Demokratie steht dem Globalismus zwangsläufig im Weg, welcher u.a. zum Ziel hat die Souveränität der Nationalstaaten zu beschränken, resp. völlig abzuschaffen um ein Maximum an Profit erzielen zu können. Nationalismus wirkt hierbei störend und muss ebenfalls beseitigt werden – koste es was es wolle. Dass diese Vorgänge sehr gut funktionieren ’sehen‘ wir direkt vor unseren Augen; Die Mechanismen werden uns häppchenweise und irreführend als Fortschritt verabreicht. Als Maxime dieser ‚Politik‘ darf die Aussage von Jean-Claude Juncker „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ verstanden werden. Der EU-Reformvertrag ist ein ausgezeichnetes Beispiel für exakt diese Haltung in unserer aktuell statt findenden Politik – Beispiele hierzu fallen wohl jedem von uns ein.

Um die Leute vom Nachdenken und Einschreiten abzuhalten, verwendet man ‚Panem et circenses‘ oder wie man heute sagt ‚Tittytainment‘. Wir leben in einem System, das wir uns weder aussuchen konnten, noch wirklich entscheidend mitbestimmen können. Wir sind geboren worden um uns in diesen Wirtschaftsprozess zu integrieren und aktiv daran teil zu nehmen – die meisten von uns empfinden dies als normal, weil es ‚immer‘ schon so war. Wenn wir nicht arbeiten, verlieren wir unsere Sicherheiten, unser Leben und unsere Freunde – wir scheinen dann keine Existenzberechtigung mehr zu haben. Somit ist der subtile Zwang, am System teilzunehmen und dieses aufrecht zu erhalten stetig vorhanden und für persönliche Entwicklung bleibt im Grunde keine Zeit, denn zur Belohnung gibt es anschliessend ‚Brot & Spiele‘; Nach getaner Arbeit kaufen wir ein, essen, treffen uns mit Freunden und amüsieren uns. Das scheint der Sinn des Lebens zu sein; Wir dienen dem Kapitalismus oder tanzen um das ‚Goldene Kalb‘.

„Volk und Herrschaft“ bezeichnet das Ideal einer durch die Zustimmung der Mehrheit der Bürger und die Beteiligung der Bürger legitimierten Regierungsform, der „Volksherrschaft“ – wir nennen diesen Vorgang ‚Demo-Kratie‘ und vertrauen darauf, dass diese Definition stimmt und funktioniert. Wo kämen wir auch hin, wenn dem nicht so wäre? In die Diktatur, resp. den Faschismus würde ich sagen und das möchten wir nicht wahrhaben.

Leider ist es nun so, dass die wenigsten von uns den Kapitalismus im Grunde verstehen. Um nur einigermassen die Grundzüge zu begreifen, braucht es ein Studium und nicht einmal dort wird die ganze Wahrheit vermittelt – im Gegenteil es wird ein System gelehrt, das nicht hinterfragt werden soll. Henry Ford sagte treffend „Es ist gut, dass die Menschen des Landes das Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Wenn sie dies täten, so glaube ich gäbe es eine Revolution vor morgen früh.“ Er wusste, dass das System der Banken und des Geldsystems, der Grund allen Übels auf dieser Welt sind und kaum jemand ist bisher dieser Spur gefolgt – ‚Brot & Spiele‘ haben uns erfolgreich davon abgehalten. Noch nie war die Unterhaltungsindustrie grösser uns stärker als heute, denn es muss immer mehr vor unserer Erkenntnis verdeckt werden – sonst bricht das System in sich zusammen. Allerdings ‚bröckelt‘ es bereits.

Im Kapitalismus stehen sich der Keynesianismus und die Österreichische Schule gegenüber, wobei Letztere aufgrund der sozialen Verantwortung keine wesentliche Bedeutung in der Definition des Kapitalismus – unserer aktuellen Lebensform – erlangen konnte. Der heutige Kapitalismus wird grundlegend durch die Grundsätze des Zionismus geprägt, welcher sich nicht einer speziellen ethnischen Gruppe zuordnen lässt sondern ein politisches System, eine Weltsicht darstellt, die jeglichen spirituellen Bezug (auch zu Gott) ablehnt und heute das grösste Problem auf unserem Planeten bildet. Globalismus ist ein ‚Kind‘ dieser menschenverachtenden Lehre.

Gemäss Umfragen sind viele Bürger unzufrieden mit den sichtbaren Resultaten der Demokratie (nicht nur in Deutschland). Das System hält uns jedoch gefangen, so dass wir unsere Existenz auf’s Spiel setzen würden, dagegen vorzugehen. Und wie weit wäre das überhaupt noch möglich, wenn wir uns die Aussage von Jean-Claude Juncker (she. oben) nochmals vor Augen führen? Mit dem Vertrag von Lissabon ist auch die Klausel der ‚Selbstermächtigung‘ in Kraft getreten und spätestens jetzt müsste sich jeder Fragen, ob wir überhaupt noch in einer Demokratie leben?

Hierzu ein weiteres Zitat von Johannes Rau „Nicht wir Politiker machen die Politik, wir sind nur die Ausführenden. Was in der Politik geschieht, diktieren die internationalen Grosskonzerne und Banken.“ Robert Reich ergänzt dies im Bezug auf die USA „Das Geheimnis ist, dass beide Häuser des Kongresses irrelevant sind. Amerikas Innenpolitik wird bestimmt von der Federal Reserve. Amerikas Aussenpolitik wird heute vom Internationalen Währungsfond gesteuert. Wenn der Präsident entscheidet einen Krieg zu starten, dann braucht er dafür keine Kriegserklärung des Kongresses zu haben.“ Damit wurde die amerikanische Verfassung (Constitution) abgeschafft, zu welcher George W. Bush jun. auch nur ironisch bemerkte „Die Verfassung ist nur ein verdammtes Stück Papier.“ Soweit sind wir also schon gekommen und wir sehen tagtäglich was daraus resultiert, auch wenn es die ‚Medienhuren‘ ununterbrochen schönreden. Und wir spielen mit, in der Hoffnung der Einfachheit halber, der mantramässig wiederholten Aussage „Alles wird gut“, glauben zu können. Daran glaube ich schon lange nicht mehr – z.B. nur schon, weil sich marode Banken Millionenboni auszahlen. Gewinne werden privatisiert, Verluste solidarisiert. Das ist weder sozial, noch demokratisch. Es ist Diebstahl.

Um was es wirklich geht, verlässt den Trampelpfad des Gewohnten – einen Anfang machte Hans Magnus Enzensberger mit seinem Essay „Sanftes Monster Brüssel oder die Entmündigung Europas.“ – seine bevorzugte Aussage „Ich bin keiner von uns.“ lässt tief blicken. Die Weltbank und der internationale Währungsfond (IWF) sind gute Beispiele für Organisationen, die das eine sagen, aber genau das Gegenteil davon machen – sie lügen also. Die Wirkungen sind in der Folge verheerend und zerstören jede Möglichkeit eine soziale Demokratie (speziell in Entwicklungsländern) auch nur zu ermöglichen – man müsste es also asoziale Kleptokratie nennen, um dem Wirken dieser Institutionen gerecht zu werden. Oder Wirtschaftsfaschismus.

Es ist wichtig, dass wir endlich sensibler auf Ungereimtheiten reagieren und aufmerksam Zeitung lesen. Die Inkonsistenz und Unlogik zahlreicher ‚Nachrichten‘ zeugen vom Umstand, dass uns mehr und mehr Propaganda als Wahrheit verkauft wird. Diese Propaganda wiederum zeugt davon, dass die Demokratie vom Kapitalismus übernommen wurde. Wenn man eine funktionierende Staatsform wollte, müssen wir nicht nach (falscher) Demokratie schreien – da dies eher einen Ruf nach mentaler und wirtschaftlicher Vergewaltigung darstellt. Fair und sozial wäre es, die nationalen Souveränitäten zu erhalten und eine meritokratische Staatsform zu verlangen. Dann brauchen wir keine ‚im Winde wehenden Parteien‘ mehr, die nur Chaos produzieren, Geld für ihre Profilneurosen verschleudern und sich gegenseitig konkurrenzieren. Die Kleptokraten (eng verwandt mit Kleptomanie) würden verschwinden – der Hydra wären alle Köpfe abgeschlagen.

Das Internet ist das Tor zum Wissen – wir sollten es nützen, bevor es möglicherweise ‚abgeschlossen‘ wird, damit wir mitreden können, statt zu glauben und unwissend zu wiederholen. Die Wahrheit steht nicht in der Zeitung – sie will gefunden werden; Die etablierten Medienkanäle haben sich auf Propaganda und Hetze spezialisiert – damit sollten wir uns unsere grauen Zellen nicht versauen lassen. Mark Twain sagte vor einiger Zeit schon „Eine Lüge ist bereits drei mal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.“ Die Möglichkeiten hierzu waren nie grösser als im Zeitalter der elektronischen Vernetzung.

Bemühen wir uns also um Wahrheit – auch wenn es etwas Arbeit bedeutet – es lohnt sich vorbereitet zu sein!

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