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Friedensnobelpreis

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Medien und die USA: Ich könnte schreien…!

Heute muss ich etwas Dampf ablassen – mich stört einfach, wie uns die Mainstream-Medien tagtäglich stinkfrech und masslos belügen. Unsere aktuelle Friedensnobelpreisträger-Attrappe hat keine Möglichkeiten die Probleme der USA zu lösen und wird es auch nicht tun. Und wie seine ‚Politik‘ zeigt, scheint dies auch gar nicht seine Aufgabe zu sein. Den Mist, den man überall im Bezug auf seine Person und ’seine Politik‘ lesen muss, treibt mich schlicht zur Weissglut. Demokratie? Dass ich nicht lache – was hier abgeht ist der Untergang der Vernunft und allem, was damit noch einher gehen mag.

Stein des Anstosses ist einmal mehr der Zürcher Tages-Anzeiger, wo die USA-Korrespondenten offenbar dafür bezahlt werden, wegzusehen, mit dem Resultat, dass uns tagtäglich unsäglicher Informationsmüll aus dem Hause TAMEDIA vor die Augen gekippt wird. Doch dies ist nicht das einzige Medium, dass es zu kritisieren gilt. Die Mehrheit der TAMEDIA-Artikel tragen Label von Nachrichtenagenturen (SDA, dapd, AP, AFP, etc.) und dann eventuell noch das Kürzel des ‚Schreibkopierers‘ (auch Redaktor genannt), welcher die Meldung teilnahmslos ‚aufbereitet‘ hat. Mit dem vollen Namen unterschreibt dort kaum noch jemand und wenn, hagelt es immer häufiger geharnischte Leserkommentare. Die Tragik bei der TAMEDIA ist, dass zahlreiche, weitere Blätter diesen Mist – im automatischen Verbund, über das sog. NEWSNETZ – unbesehen abklatschen. Ganz ehrlich gesagt; Da kann man die Zeitung gleich abbestellen und einen Fiction-Comic zur Hand nehmen. Solche Medien liefern keine brauchbaren Informationen und Recherchen mehr – bestenfalls noch seichte Unterhaltung.

Heute erschien in einem alternativen Medium ein Artikel zu Obamas ‚Leistungsausweis‚ – mit gelinde gesagt, bestürzendem Inhalt. Obama ist ein ‚Talent‘, wenn es darum geht, sich über sozialverträgliche Spielregeln hinweg zu setzen und dabei medienwirksam zu lächeln – es ist grauenvoll, was die Welt sich hier bieten lassen muss. Oder bieten lässt. Ganz offensichtlich gibt es auf diesem Planeten keine korrigierenden Kontrollinstanzen mehr, die solchem Tun den nötigen Einhalt gebieten würden. Wegen mangelnder, demokratischer Strukturen sind wir gezwungen, einfach ‚mitzuschlittern‘ – an einen noch unbekannten Ort.

Heute wurde Japan durch Moody’s herabgestuft – wegen geschätzter Kosten für den Wiederaufbau von über 500 Milliarden Franken. Kein Problem; einfach amerikanische Staatsanleihen verkaufen und das Problem ist gelöst. Auf der anderen Seite sind die USA, welche mit über USD 14 Billionen ‚Miesen‘ dastehen – also das 28-fache des japanischen Finanzbedarfs bereits ‚verpulvert‘ haben – und bisher nur subtil ‚gewarnt‘ wurden; sie könnten, eventuell, vielleicht das Triple-A-Rating innerhalb der nächsten Jahre (!!) mit einer zu vernachlässigenden Wahrscheinlichkeit verlieren. Wie unverhältnismassig ist das denn? Die FED hat allein seit der Krise mindestens im Umfang von USD zwei Billionen (2’000’000’000’000) US-Staatsschulden aufkaufen müssen – falls diese Angaben nicht auch wieder geschönt sind. Womit? Mit frisch gedruckten Papiergeld ohne Golddeckung – also wertlos, verantwortungslos, geschmacklos. Wenn eine Zentralbank in gut zwei Jahren ‚einfach‘ diesen Betrag ‚locker‘ machen kann, ist das Monopoly in der Grösse eines Fussballfeldes. Mindestens.

Und nun setzt Obama zu seiner zweiten Amtszeit an – mit ausgeklügelten, mit Sicherheit hochteuren – PR-Aktionen. Beinahe sein ganzer, bisheriger Stab hat das sinkende Schiff bereits verlassen und auch Hillary hat keinen Bock mehr auf eine zweite Amtszeit – wundert mich wirklich nicht. An (gespieltem) Selbstvertrauen mangelt es dem ‚First Man‘ nicht. Einen Auftakt zu seinen Ambitionen bietet ein erstes PR-Video, welches unglaublicherweise nochmals die „Yes, we can“-Schublade zieht. Er sei der Richtige um die Probleme der USA, und somit der ganzen Welt, zu lösen – dürfen wir kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Und es wird mit Sicherheit noch mehr aus dieser Richtung auf die Medien zufliegen – Obama wieder mit Siegerlächeln auf allen Kanälen. Wir dürfen uns naiv freuen. Meinem Erkenntnisstand zufolge spielt ohnehin keine Rolle, wer in den USA Präsident wird – die Kacke dampft unbeirrt weiter.

Was die Lösung für den ‚Weltfrieden‘ ist? Ich bin keine ‚Miss‘ und weiss es nicht, weil die Parameter tagtäglich ändern in der Inkonsistenz dieser Nachrichtensuppe, die nur ‚Schreikrämpfe‘ hervorruft. Ich kann mich nur wiederholen: Demokratie scheint zu einem Witz verkommen zu sein. Einem ganz üblen. Sicher ist dass die USA keine Show machen, sondern eine perfekt inszenierte Show sind. Wenn z.B. nun ein Donald Trump oder die gut geschminkte Opportunistin Sarah Palin als ernsthafte Polit-Kandidaten ins Feld geführt werden, ist das ein echter ‚Brüller‘ und den ‚Strategen‘ scheint dies egal zu sein. Der ‚Governator‚ hat es auch nicht geschafft, Kalifornien aus dem Dreck zu ziehen. Je dümmer die Kandidaten sind, umso weniger vertreten sie das Volk und umso leichter sind sie für andere Interessen zu manipulieren: ‚The Manchurian Candidates‚ sind überall und everywhere und die Profilneurosen beginnen zu blühen – ähnlich den Begleiterscheinungen beim Basler Titanwurz. Es braucht eine Revolution und die wird kommen, wenn man Trendforschern Glauben schenkt – was ich durchaus tue.

Das Einzige was uns bleibt ist, selbst Fakten zusammen zu tragen und die schlampigen Redaktionen damit zu befeuern, sonst hört dieses Affentheater nie auf. Auf der Website jeder Online-Publikation finden Sie ein Impressum mit den Adressen der Redaktion. Müllen Sie diese Schreiberlinge mit Ihrer persönlichen Meinung zu und unterlegen Sie dies mit handfesten Links und Hinweisen, so dass bewiesen werden kann, dass die ‚offiziellen Newsfabrikanten‘ Fakten einfach ignorieren. Fazit – hier werden ganz klar ‚Medien-Blackouts‘ beschlossen; Man entscheidet in der Geschäftsleitung – oder noch ‚weiter oben‘ – ein Thema nicht darzustellen und nun dürfen die (Rate-)spiele beginnen. Werden Sie ganz einfach zum ‚Feedback-Guerilla‚ – so erfahren Sie, mit wem Sie es zu tun haben.

Hier ein Beispiel: DER SONNTAG hat soeben als einziges Mainstream-Medium Hinweise auf die kommende BILDERBERG-Konferenz in St. Moritz publiziert und glauben Sie mir – solche ‚Zuckungen‘ werden von den übrigen Medien durchaus ‚registriert‘. Fakt ist nun allerdings, dass z.B. der für Glaubensfragen verschrieene ‚Spezialist‘ Hugo Stamm von der TAMEDIA sich weigert, das Thema BILDERBERG überhaupt anzufassen – obschon er sonst zu jeglichen Philosophien seinen Senf geben muss. Und das sagt auch schon alles; Es muss also einen Beschluss innerhalb der Geschäftsleitung geben, Themen bewusst zu ignorieren. Bildet also Zeitunglesen? Klare Antwort: Nein, wenn man die Wahrheit erfahren, und Ja, wenn man etwas gegen die Manipulation unternehmen will. Den interessiert Lesenden empfehle ich das Internet zur Recherche von Hintergründen beizuziehen und selbst zu entscheiden, was man noch glauben kann. Setzen Sie dazu Ihren Verstand und Ihr Herz ein und Sie werden selbst erfahren, wo und wie die Wahrheit begraben ist.

Wir brauchen mehr Leute, die das Konsumverhalten des Zeitunglesens aufzugeben bereit sind und zum Dienst an der informierten Gemeinschaft schreiten. Hinterlassen Sie Leserkommentare, schreiben Sie Offene Briefe und eMails an die auffälligen Redaktionen (wie auch Politiker oder Institutionen) und stellen Sie diese Informationen – z.B. mittels eines kostenlosen Blog – auf’s Internet, so dass sie öffentlich abrufbar werden – wie hier. Nerven Sie ruhig auch die Investor-Relations-Abteilungen der entsprechenden ‚Quellen‘ mit Ihren Anliegen. Nur so können die Informationen vermittelt werden, die vermittelt werden müssen und es findet hoffentlich endlich einmal ein redaktionsinterner Austausch statt. Wieder einmal muss ich sagen – blindes Vertrauen in die Medien ist einfach falsch. Und saugefährlich. Die Wahl haben Sie – als Teilnehmer der Gesellschaft und als Mitglied der Demokratie. Das Leben – so wie bisher – ist mit dieser Erkenntnis Geschichte. Ich rate allen den Bärendienst der Medien zu unterwandern und frei zu reden – „Vive la résistance!“

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Humanitärer Atomschlag gegen Libyen?

Meine beiden Hände befinden sich am Kopf, aber ich muss in die Tasten greifen: Wie Professor Michel Chossudovsky via KOPP-Verlag schreibt, planen die USA bereits seit 1996 (damals gab es in Libyen noch keinerlei ‚Revolution‘) einen Atomschlag gegen Libyen. Die ‚humanitären Friedensbomben‘ zeigen ihr wahres Gesicht – ‚Kollateral‘-Schäden (sprich die angeblich zu schützende Zivilbevölkerung, der die Demokratie gebracht werden soll) scheinen unumgänglich. Spätestens jetzt muss jeder merken, dass die USA eine ‚Vollmeise‘ haben. Nichts funktioniert mehr auf dieser Welt – schon gar nicht die soziale Verantwortung, aber vielleicht soll sie das ja auch nicht. Ein US-Soldat im Irak-Krieg sagte treffend: „Der Terrorist bin ich“.

Die USA – mitten im grössten Finanz-Desaster der Menschheitsgeschichte (die EU-Schulden sind ‚Kinderkram‘ dagegen) – ziehen ernsthaft in Erwägung Libyen mit ‚harmlosen‘ Atomwaffen (ganz süssen sog. ‚Mini-Nukes‘) zu bombardieren, die bereits von den Alliierten in Stellung gebracht wurden – also von Ländern die offiziell über keine Atomwaffen verfügen ‚dürften‘. Und da Libyen nahe an Europa liegt, würden wir alle etwas von diesem ‚Selbstbräuner‘ (sprich ‚Fallout‚) abbekommen. Wo bleibt das ‚internationale Gewissen‘ – wer klopft Washington endlich auf die Finger oder sind wir bereits alle zu ‚Lemmingen‘ geworden? Muss ein 3. Weltkrieg her?

Rein schon der Umstand, dass diese Pläne seit 1996 in den Köpfen einiger ‚Pentagonisten‘ herumgeistern, disqualifiziert den ‚humanitären Einsatz‘ in Libyen in aller Deutlichkeit und geht bereits weit über das Stadium der Geistesschwäche hinaus. Die Amerikaner scheinen, taub, blind – aber vor allem ignorant zu sein: Gadaffi hat am vergangenen Wochenende eine Delegation der Afrikanischen Union willkommen geheissen und akzeptiert einen Friedensplan – obschon sein Land (für welches die ‚Souveränitäsvermutung‘ gilt) überfallen wurde. Wurde das in Washington nicht gehört oder absichtlich überhört? Dass die ‚Rebellen‘ gleichzeitig wieder etwas forderngleichlautend wie Hillary Clinton – liegt auf der Hand; Den Gang Gadaffis ins Exil. Das würde Washington so passen – damit wäre der ‚Kreuzzug‘ der NeoCons vollbracht. Gadaffi jedoch hat Libyen zu einem der reichsten Länder Afrikas gemacht und den Wohlstand seines Volkes deutlich angehoben.

Und spätestens jetzt muss jedem klar werden, dass der UNO-Auftrag gegen Libyen KEIN humanitärer Einsatz mehr sein kann, respektive nie war oder sein wird. Gehen wir also davon aus, dass es sich um die Annektierung der libyschen Ressourcen in einer zionistischen Weltsicht geht.

Und hier kommt schon die nächste ‚Überraschung‘; Die Flüchtlingsströme gegen Norden, aus den aktuellen Kampf- oder Kriegsgebieten, nehmen ständig zu. Italien und Frankreich überlegen sich wie mit den flüchtigen Asylsuchenden umzugehen ist, Israel erlebt eine Invasion von nordafrikanischen Einwanderern die u.a. im ‚gelobten Land‘ das versprochene, bessere Leben suchen und die Schweiz hat auch schon Sorgen. Die Initianten der Umstürze im nahen Osten werden die Geister, die sie gerufen haben, nicht mehr los.

Ägypten ist nicht demokratisch geworden, doch die Fernsehkameras sind nach Hause gegangen, während der saudische König Abdullah Obama ‚den Vogel zeigt‘. König Abdullah von Saudi-Arabien ist ausser sich über das, was mit seinem Freund Mubarak in Ägypten passiert ist und befürchtet, dass ihn die USA ebenso wie eine ‚heisse Kartoffel‘ fallen lassen könnten, sei es denn angezeigt. Noch aber brauchen die USA Abdullahs Segen um ihre Militärbasis in seinem Land aufrecht erhalten zu können, welche z.B. die tragende Rolle beim Angriff auf den Irak gespielt hat. Nun hat Abdullah einen Rüstungsauftrag über 60 Millarden US-Dollar auf Eis gelegt und schickt seine Rüstungseinkäufer auf Shopping-Tour nach China und Russland – offenbar will er es ‚denen‘ zeigen. US-Verteidigungsminister Robert Gates ist letzten Mittwoch nach Riad geeilt um ‚gutes Wetter‘ zu machen, ist aber völlig aufgelaufen – ‚Pants on Fire‘ nennen die Amerikaner das.

Noch nie war die Vergabe eines Friedensnobelpreises so lächerlich: The Norwegian Nobel Committee has decided that the Nobel Peace Prize for 2009 is to be awarded to President Barack Obama for his extraordinary efforts to strengthen international diplomacy and cooperation between peoples.“ – das ist ein ganz übler Witz, denn Obama hat das Angebot Gadaffis für einen Friedensplan nicht einmal zur Kenntnis genommen und ist hochresistent im Bezug auf Kritik an seinen Kompetenzüberschreitungen bei der Umgehung des Kongresses zur Lancierung des Libyen-Krieges. Was treibt diesen Mann?

Wir können nur hoffen, dass jetzt endlich jemand in Washington den Stecker zieht, sonst geht der ganze Planet noch in Flammen auf und das war’s dann. Die USA müssen endlich für ihr fahrlässiges Verhalten seit dem 2. Weltkrieg die Verantwortung übernehmen und damit aufhören den ganzen Planeten zu belügen und zu tyrannisieren – ein Paradebeispiel eines wirklichen Schurkenstaates, der nun offenbar bereit ist Kamikaze zu begehen um die eigenen Probleme nicht lösen zu müssen.

Die heile Welt ist am bersten und ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir das nochmals hinkriegen.

Leben wir im Faschismus?

Politik und Volk – zwei streng getrennte Welten? Wo sind die ‚wahren‘ Informationen oder wie die Amerikaner sagen „Where is the meat“? Leben wir in der richtigen Realität? Fragen über Fragen und keine brauchbaren Antworten – zumindest soweit es meine Wahrnehmung betrifft.

Die Schweizerische Eidgenossenschaft – wie alle ‚modernen‘ Regierungen – wird von Lobbyisten ‚heimgesucht‘. Jeder Schweizer Parlamentarier kann zwei Zutrittsausweise für Dritte zum Bundeshaus beantragen und bis auf unbedeutende Ausnahmen wurde dieses Kontingent vollständig ausgeschöpft. Nur soll man nun offenbar nicht wissen, wer diese Leute sind, resp. werden dem interessierten Bürger teilweise nicht unerhebliche Hürden in den Weg gelegt um an die Identitäten dieser Lobbyisten zu gelangen – während sich Exekutive und Legislative hingegen transparent darzustellen haben. Ominöse Regierungsgremien treffen Entscheidungen, von deren Kenntnisnahme – geschweige denn Beeinflussung – der demokratische Volkssouverän gänzlich ausgeschlossen zu sein scheint. Entspricht das noch der grundlegenden Definitionen von Demokratie wie sie seinerzeit von den Gründervätern in den Bundesverfassungen/Grundgesetzen (oder der U.S. Constitution) festgehalten wurden?

In der EU hat Magnus Enzensberger nun mit seiner Publikation „Sanftes Monster Brüssel oder die Entmündigung Europas“ damit begonnen, diese Machenschaften fundiert zu ‚entzaubern‘, wie kopp-online.com schreibt. Extrem auffällig dabei ist für mich folgende Aussage: „Dass mit dem Vertag von Lissabon dann auch die Verfassungsklausel zur Selbstermächtigung hinzutrat, kann nach alledem nicht erstaunen.“. Schöne Bescherung – für mich klingt das ebenfalls als ob die Demokratie de facto abgeschafft wurde und wir dementsprechend ‚in einem falschen Film‘ zu leben gezwungen werden.

Als Einziger hat der tschechische Präsident Václaf Klaus seinerzeit die Gefahren des Lissabonner-Vertrages in ihrer ganzen Subversion erkannt und weigerte sich lange, bis er diesen dann doch – vermutlich auf ungebührlichen Druck hin – im November 2009 unterzeichnete. In diesem – auch EU-‚Reformvertrag‘ genannten – ‚Knüppelvertrag‘ wurde u.a. festgeschrieben: „Eine Tötung wird nicht als Verletzung des Artikels betrachtet, wenn es erforderlich ist, einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“. Zu Deutsch: Wer sich nun gegen die Abschaffung der Demokratie zur Wehr setzt, darf ‚rechtmässig‘ getötet werden. Nun muss man sich die Frage stellen WER ‚rechtmässig‘ definieren darf. Die Selbstermächtigten? Die Bewegung eu-vertrag-stoppen.de beklagt mit dem Inkrafttreten des Lissabonner-Vertrages den Tod des Deutschen Grundgesetzes – diese Implikation dürfte auch in anderen EU-Staaten faktisch erfüllt sein. Die Schweiz mag in diesem Zusammenhang (noch) eine Ausnahme darstellen – aber ‚gefühlt‘ dann doch nicht, da die Schweizer immer mehr EU-Recht übernehmen.

In den USA hat Obama die Wähler getäuscht indem er u.a. vorgab, die Rechte der Lobbyisten einschränken zu wollen, womit er in subversiver Weise ein Grundbedürfnis der informierten Gesellschaft unterwanderte und (nicht nur) ein Wahlversprechen brach. Dass er feststellbar gegen seine ‚verkaufte Überzeugung‘ gehandelt hat, beweist der Umstand dass er der Privatwirtschaft intensiv verbundene Personen ins Weisse Haus gehievt hat und immer noch hievt. In den USA nennt man diesen Vorgang ‚Revolving Doors‘. Die Doku ‚The Obama Deception‘, welche zu Beginn seiner Amtszeit erschien, trifft heute als ’selbsterfüllende Prophezeiung‘ voll ins Schwarze.

Heute sehen wir, dass der Friedensnobelpreisträger sogar – unter Umgehung des Kongresses – zum Überfall auf einen souveränen Staat bläst. Und die Alliierten (wie auch die UNO) und rennen direkt – über die Volksgesetze hinweg – sofort los. Derzeit wird über diese Kompetenzüberschreitung nur ‚marginal diskutiert‘. Weder wird sie rückgängig gemacht, noch wird eine Untersuchung eingeleitet, welche konsequenterweise zur Amtsenthebung des Fehlbaren führen müsste. Die PR-Maschinerie (sprich Propaganda) läuft auf Hochturen unter dem ‚Schafspelz‘ eines humanitären Einsatzes, wobei die Argumente jedoch durch einfache Recherchen im Internet widerlegt werden können. Wie bitte sollte so etwas in einer demokratischen Staatsorganisation überhaupt möglich sein? ‚Business as usual‘?

Daher darf man sich ohne Skrupel fragen ob unsere vorgegebene Gesellschaftsform die Grenze zum Faschismus bereits überschritten hat.

TAMOIL: Wer’s glaub wird seelig!

TAGES-ANZEIGER.ch berichtet soeben: „Trotz Sanktionen macht Europa Gaddafis Tankstellen nicht dicht“ – offenbar verlassen sich mehrere europäische Länder auf das joviale Versprechen von TAMOIL, dass keine Gelder der europäischen Tochterfirmen (Oilinvest) nach Libyen fliessen – steht da. Schwarz auf weiss.

Und was raffiniert z.B. die in der Schweiz angesiedelte TAMOIL-Raffinerie denn um es in die Tanks der ca. 3000 Tankstellen ‚von der Ostee bis zum Mittelmeer‘ zu liefern, welche es dann an die Autofahrer weiter verkaufen, wenn nicht libysches Erdöl? Russisches, Arabisches, welches aus Patagonien – oder gar kompostierte Dollars? Natürlich nicht, sonst müsste man ja nicht ver-sprechen, kein Geld nach Libyen weiter zu leiten.

Mit Sicherheit ist Gaddafi nicht ‚Gehirn-amputiert‘. Daher muss man sich fragen, wieso er Erdöllieferungen an ’seine‘ Raffinerien in Ländern die ihn derzeit grad‘ überfallen am Laufen halten sollte, wenn er dafür kein Geld sieht – schliesslich sitzt er ja im wahrsten Sinne des Wortes ‚an der Quelle‘ und könnte jederzeit den einen oder anderen Hahn zudrehen. Oder mal eine Pipeline sprengen. Das klingt in etwa so als würde ich dem Feind, der auf mich schiesst auch noch Munition rüberwerfen und so ‚liebenswürdig‘ ist auch Gaddafi nicht. Ansonsten will er ja sogar Kreuzfahrtschiffe im Mittelmeer beschiessen. Da würden 3000 stillgelegte TAMOIL-Tankstellen doch für willkommene, zusätzliche Aufruhr sorgen – er streitet ja auch sonst ziemlich hartnäckig (she. Verhaftung seines Sohnes in Genf) und geradezu unversöhnlich.

Offenbar sind diese 3000 TAMOIL-Tankstellen genau so ’systemrelevant‘ wie einige Banken. Hier passt einfach wieder mal eins nicht zum anderen – über die wahren Gründe darf man rätseln. Oder das Orakel befragen. Oder noch besser; Man glaubt einfach gar nichts mehr, was in Zeitungen steht – denn nachvollziehbar ist diese Meldung nicht. Das ist in etwa so paradox wie Obamas Friedensnobelpreis, speziell jetzt, wo er die ‚War Powers Resolution‚ verletzt hat. Sanktionen, welche nicht konsequent umgesetzt werden, sind irgendwas, nur keine Sanktionen.

Schauen wir uns mal die UN-Resolution 1973 (SC/10200) an (welche den Überfall auf Libyen offiziell als humanitäre Mission definiert); Nach Punkt 18 in diesem ‚Zettel‘ kommt das Kapitel ‚Asset Freeze‘. Dort wird ausgesagt;

„…that the asset freeze imposed by paragraph 17, 19, 20 and 21 of resolution 1970 (2011) shall apply to all funds, other financial assets and economic resources which are on their territories, which are owned or controlled, directly or indirectly, by the Libyan authorities…“

Hm. Im Prinzip hätten gemäss UN-Resolution (she. ‚economic resources‚ und ‚controlled indirectly‚ im Zitat der UN-Resolution) sämtliche Ölquellen stillgelegt werden müssten – wieso sprudeln sie immer noch? Welcher ‚Deal‘ läuft hier parallel zur UN-Resolution? ‚Undurchsichtig‘ ist nur der ‚Vorname‘ dieser ‚Aktion‘ und wäre heute nicht der 2. April, hätte ich kurz gelacht und weiter ‚geblättert‘. Hier ‚flutscht‘ nicht nur Öl aus Libyen (in die eine Richtung), sondern vielleicht auch noch ganz andere, schmierige Sachen in andere Richtungen.

Das kann man nicht einmal ’seiner Grossmutter erzählen‘. In diesem Sinne: Lasst Euch nicht erstaunen – es kommt noch ‚fetter‘. Ganz sicher!

„Oil makes the world go round!“

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