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Jens Gloor

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In eigener Sache: Die Banken und das Leben

Das könnt Ihr mir ruhig glauben: Ich habe für sie alle in jungen Jahren gearbeitet: Chase Manhattan N.A., Citibank/Citicorp und Bank of America. Bei Letzterer allerdings nur vier Wochen – dann kündigte ich, weil wir die Kontoauszüge mit Durchschlägen per Schreibmaschine tippen mussten, da dieser Scheiss-Computer im Keller schon wieder das Handtuch geworfen hatte. Ich erinnere mich an eine Arbeitskollegin, die sich eben vertippte, die Hände seitlich einstützte und zur Schreibmaschine sagte „This is NO joke.“ Danach wurde ich zu den Japanern geheadhuntert und dort gefiel es mir vom Klima her noch recht gut (ich wusste noch nicht mal richtig was Japaner sind) – vor allen Dingen packte mich der Chef ins Taxi und wir fuhren damals noch zu GLOBUdata, wo ich mir meinen eigenen PC aussuchen konnte. Ich war ‚impressed‘. Und als ich eine Mikrowelle für den Pausenraum und alle wollte, bekamen wir sie postwendend.

Aber auch dort ’spürte ich es bereits im Urin‘, dass dies nicht meine Welt werden würde; Langweilige, stundenlange Essen im ‚Baur au Lac‘, im Zunfthaus zur Meissen, im Savoy und die ständige Teilnahme an öden Veranstaltungen z.B. zur Kapitalerhöhung des Modekonzerns ESCADA, dessen Besitzers Ehefrau eben verstorben war. Mio dio. Mein Chef meinte immer „Go and make friends in the market“, er begleitete mich auch hin und wieder um mich den anderen wichtigen Leuten als aufstrebendes Talent vorzustellen. Als ich eines Tages wieder einmal sauber ‚geschalt‘ im Zunfthaus sass und auf den 2. der fünf Gänge wartete (mindestens drei Stunden dauerten solche Prozeduren normalerweise) begann neben mir eine ‚Tante‘ mich unablässig vollzuquatschen. Mhm. Aha. Soso. Jaja. OK. Und als das extrem kunstvoll arrangierte Dessert gereicht wurde und sie immer noch quasselte wie ein Wasserfall, war es soweit; Ich dachte mir, das kann’s einfach nicht sein. Ich mag diese Leute nicht. Und diese ständige ‚Verkleidung‘ ist mir grad auch zuwider. Abartig das Ganze.

Erst viel später deutete ich meinen Wunsch an, auch hier auszuscheiden, da ich darin einfach das Glück nicht sehen konnte – aber erst einmal der Reihe nach. Die Japaner sind zwar netter als die Amerikaner, aber sie haben auch eine Schramme. Als Schweizer kommt man so um acht ins Büro und sie sind schon alle da. Die Japaner. Man geht um fünf nach Hause und sie sind immer noch alle da – das wunderte mich. So fragte ich nach einigen Tagen, was das soll und wurde eingeweiht. In Japan ‚gilt die Regel‘, dass alle vor dem Boss dazusein haben und erst abrauschen dürfen/sollten, nachdem er bereits gegangen war. Meine Güte – eine solche Ergebenheit war mir echt fremd. Und wenn japanischer Besuch kam, rannte die die Sekretärin mit jeder Menge Kohle los um ganz viele nicht allzu billige Geschenke zu kaufen, die dann wiederum mit nicht allzu billigen Geschenken der Besucher ausgetauscht wurden. Das gehört sich so. Und verneigen muss man sich; Der weniger Wichtige muss sich tiefer verneigen als der Wichtigere – d.h. man muss beim Verneigen ständig rüberschielen, wie weit das Gegenüber ‚abtaucht‘, wenn man vorher nicht gebrieft wurde – sehr anstrengend.

Danach landen die Geschenke im Schrank. Und dieser Schrank hatte es in sich – so öffnete ich ihn eines Tages und fragte, was mit all dem Zeugs nun geschehen soll? Nichts, meinten die Japaner, das seien alles Geschenke. Wie aufschlussreich. So fragte ich frech, ob ich die elektronische Schreibmaschine und das Beschriftungsgerät haben könne – kein Problem. Einen Tag später holte ich mir noch Diktaphon und einen Edelfüller – meine ‚Einsack-Aktion‘ wurde abgenickt. Dass da früher noch keiner drauf gekommen war. Aber ich sollte es niemandem sagen – Ehrensache, sonst wäre der Schrank eben gleich leergeräumt – vor allen Dingen, wenn es nicht nur Japaner im Unternehmen hat. Letztere  fassen das Zeug nämlich nicht an. Die Ware wurde nur alt und nicht gebraucht. Mein erstes Fragezeichen.

Später als mir die japanischen Management-Formen einige Stirnfalten bereiteten, begann ich wieder über meinen Job nachzudenken: Wir hatten zuviel Liquidität im Haus und ich sollte das Geld für einige Tage deponieren (Termingeld) um wenigsten etwas Zinsen dafür zu bekommen. Ich rief – wie geheissen – in London an und bat um die Quote – der Händler sagte mir, er könne es grad‘ nicht brauchen, aber einige Tage später vielleicht. Das übermittelte ich meinem Chef. Er wollte wissen, wieso der Partner in London es nicht brauchen konnte und ich sagte, ich wüsste es nicht. Er meinte, ich solle nachfragen, wieso er es nicht brauchen könne und da ich das für blöd hielt sagte ich ihm, dass er wohl schon genug hätte – das war ja anzunehmen. Er meinte ich solle ihn anrufen und fragen. Widerwillig rief ich an und das Gegenüber sagte mir, dass er schon genug hätte. Mein Chef wollte dann, dass ich das dritte mal anrufe um nochmals zu fragen – das verweigerte ich und das war offenbar ganz und gar unjapanisch. Er bestand darauf, worauf ich ihm das Dossier hinknallte und meinte, er solle doch selber anrufen. Und das war dann noch unjapanischer und er ‚köchelte‘ leicht – was mir jedoch vollständig egal war. Somit rief er an und bekam genau die gleiche Antwort – was bei mir nur subtiles Kopfschütteln auslöste. Dies Art von Befehlsverweigerung ist Japanern uneigen wie ich später immer wieder feststellen musste und es wurde mir langweilig. Trotzdem sind mir die Japaner bis heute doch irgendwo syphatisch geblieben – keine Ahnung wieso genau.

Ich beschloss also dann auch dort eines Tages ‚Bank ade‘ und wechselte in eine neue Herausforderung – die IT-Branche, wo ich mich wohl fühlte; Ich bekam mein eigenes Büro und konnte tun und lassen, was ich wollte, da ich der einzige war, der Bescheid wusste. Das kam gut. Und die IT bereitet mir auch heute noch Freude, obschon seither ziemlich viel passiert ist und ich einige ‚Hasenschläge‘ hinter mir habe, welche jedoch mein Allgemeinwissen in wertvoller Weise erweiterten.

Während meiner Aufenthalte in steril designten Bankräumlichkeiten ist mir ziemlich viel aufgefallen. So wusste ich, dass Geld allein nicht glücklich macht und diese ‚Welt‘ völlig synthetisch organisiert ist – Zahlen und Berechnungsmuster allenthalben – das hat nichts mehr mit den Blümchen zu tun, die draussen organisch wachsen und so ist es heute noch.

Die Banker in ihren gekühlten Glas-/Stahlpalästen oder anderen schicken Villen, vollgestopft mit allermodernster Elektronik und jeglichem Komfort haben den Bezug zum wahren Leben längst verloren. Menschen und das Leben als Solches sind nur Zahlen und immer höhere Zahlen sind der ‚Kick‘. Mehr Geld, mehr Ruhm, mehr Macht, ‚bessere‘ Freunde, höheres Ansehen – quasi die AmexBlack des Soziallebens, das nicht mehr ‚draussen‘ statt findet und jeglichen Bezug zur Realität verloren hat. Heute verstehe ich, wieso diese ’synthetischen Leute‘, den Bezug zum wirklichen Leben verloren haben – sie denken nicht nach. Und ich weiss, dass ich bereits in jungen Jahren gespürt hatte, was die richtige Entscheidung für mein Leben sein muss: Zurück zur Natur und zur Natürlichkeit.

Geld ist wie eine Droge, die am Ende nie glücklich macht, sondern die übelste Scheisse heraufbeschwört die man sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen erträumen kann. ‚Uncle Sam‘ (aber nicht nur der) steht heute genau an diesem Punkt; eine noch geilere Hütte, ein noch schnellerer Schlitten und eine noch schärfere Freundin. Was kostet die Welt? Ob erwähnte Freundin dann am Ende auch noch den ultimativ exorbitanten Sex abliefert, wage ich ernsthaft zu bezweifeln – Hauptsache sie sitzt gut sichtbar im BMW-Cabrio daneben. Synthetisch halt – wie die ‚Frauen von Stepford‘; CARTIER-Ührchen, GUCCI-Brille, PRADA-Täschchen und dem IQ einer Scheibe Brot. Hauptsache alles glänzt.

Vielmehr befürchte ich heute, dass diese Leute selbst in das von ihnen geschaffene, schwarze Loch fallen, sollte es sich denn bald auftun. Und genau danach sieht es aus – quasi das ‚letzte Brüllen des Spekulationslöwen‘ bevor die Sintflut ihn wegschwemmt. Oder sich die Erde unter seinen Füssen auftut. Dies würde ich mir wünschen, denn sonst bleibt noch genug Energie, um in verzweifelter Manier um sich zu schlagen, zu greifen und Andere, Unschuldige mit sich in den Abgrund zu reissen.

Langsam nähert sich meine Vermutung der Überzeugung, dass die Tage solchen Tuns nun langsam gezählt sind und ich bin froh, auf der ‚anderen Seite‘ zu stehen. Zumindest hoffe ich das. Ich wünsche mir ‚ein bisschen Frieden‘ für alle – nicht in ‚Missen-Manier‘ – aber mit einer spürbaren Entstressung einher gehend. Das Leben muss lebenswert sein – das Gute liegt so nah und im Grunde braucht es nur die richtige Einstellung um glücklich zu sein. Befreien wir uns also von sämtlichen Zwängen.

Demokratie und Kapitalismus haben versagt

Schlagzeilen wie „Die Welt verliert jedes Jahr einige Demokratien“, „Kapitalismus-Debatte: Manager räumen Fehler im System ein“ oder auch „Im Prinzip gilt jeder als Terrorist“, sprechen eine deutliche Sprache. Was hat nicht funktioniert? Wer hat Fehler gemacht?

Ein grosses Problem sind die internationalen Wirtschaftsinteressen – sprich Globalismus (nicht zu verwechseln mit Globalisierung). Eine funktionierende, freie Demokratie steht dem Globalismus zwangsläufig im Weg, welcher u.a. zum Ziel hat die Souveränität der Nationalstaaten zu beschränken, resp. völlig abzuschaffen um ein Maximum an Profit erzielen zu können. Nationalismus wirkt hierbei störend und muss ebenfalls beseitigt werden – koste es was es wolle. Dass diese Vorgänge sehr gut funktionieren ’sehen‘ wir direkt vor unseren Augen; Die Mechanismen werden uns häppchenweise und irreführend als Fortschritt verabreicht. Als Maxime dieser ‚Politik‘ darf die Aussage von Jean-Claude Juncker „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ verstanden werden. Der EU-Reformvertrag ist ein ausgezeichnetes Beispiel für exakt diese Haltung in unserer aktuell statt findenden Politik – Beispiele hierzu fallen wohl jedem von uns ein.

Um die Leute vom Nachdenken und Einschreiten abzuhalten, verwendet man ‚Panem et circenses‘ oder wie man heute sagt ‚Tittytainment‘. Wir leben in einem System, das wir uns weder aussuchen konnten, noch wirklich entscheidend mitbestimmen können. Wir sind geboren worden um uns in diesen Wirtschaftsprozess zu integrieren und aktiv daran teil zu nehmen – die meisten von uns empfinden dies als normal, weil es ‚immer‘ schon so war. Wenn wir nicht arbeiten, verlieren wir unsere Sicherheiten, unser Leben und unsere Freunde – wir scheinen dann keine Existenzberechtigung mehr zu haben. Somit ist der subtile Zwang, am System teilzunehmen und dieses aufrecht zu erhalten stetig vorhanden und für persönliche Entwicklung bleibt im Grunde keine Zeit, denn zur Belohnung gibt es anschliessend ‚Brot & Spiele‘; Nach getaner Arbeit kaufen wir ein, essen, treffen uns mit Freunden und amüsieren uns. Das scheint der Sinn des Lebens zu sein; Wir dienen dem Kapitalismus oder tanzen um das ‚Goldene Kalb‘.

„Volk und Herrschaft“ bezeichnet das Ideal einer durch die Zustimmung der Mehrheit der Bürger und die Beteiligung der Bürger legitimierten Regierungsform, der „Volksherrschaft“ – wir nennen diesen Vorgang ‚Demo-Kratie‘ und vertrauen darauf, dass diese Definition stimmt und funktioniert. Wo kämen wir auch hin, wenn dem nicht so wäre? In die Diktatur, resp. den Faschismus würde ich sagen und das möchten wir nicht wahrhaben.

Leider ist es nun so, dass die wenigsten von uns den Kapitalismus im Grunde verstehen. Um nur einigermassen die Grundzüge zu begreifen, braucht es ein Studium und nicht einmal dort wird die ganze Wahrheit vermittelt – im Gegenteil es wird ein System gelehrt, das nicht hinterfragt werden soll. Henry Ford sagte treffend „Es ist gut, dass die Menschen des Landes das Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Wenn sie dies täten, so glaube ich gäbe es eine Revolution vor morgen früh.“ Er wusste, dass das System der Banken und des Geldsystems, der Grund allen Übels auf dieser Welt sind und kaum jemand ist bisher dieser Spur gefolgt – ‚Brot & Spiele‘ haben uns erfolgreich davon abgehalten. Noch nie war die Unterhaltungsindustrie grösser uns stärker als heute, denn es muss immer mehr vor unserer Erkenntnis verdeckt werden – sonst bricht das System in sich zusammen. Allerdings ‚bröckelt‘ es bereits.

Im Kapitalismus stehen sich der Keynesianismus und die Österreichische Schule gegenüber, wobei Letztere aufgrund der sozialen Verantwortung keine wesentliche Bedeutung in der Definition des Kapitalismus – unserer aktuellen Lebensform – erlangen konnte. Der heutige Kapitalismus wird grundlegend durch die Grundsätze des Zionismus geprägt, welcher sich nicht einer speziellen ethnischen Gruppe zuordnen lässt sondern ein politisches System, eine Weltsicht darstellt, die jeglichen spirituellen Bezug (auch zu Gott) ablehnt und heute das grösste Problem auf unserem Planeten bildet. Globalismus ist ein ‚Kind‘ dieser menschenverachtenden Lehre.

Gemäss Umfragen sind viele Bürger unzufrieden mit den sichtbaren Resultaten der Demokratie (nicht nur in Deutschland). Das System hält uns jedoch gefangen, so dass wir unsere Existenz auf’s Spiel setzen würden, dagegen vorzugehen. Und wie weit wäre das überhaupt noch möglich, wenn wir uns die Aussage von Jean-Claude Juncker (she. oben) nochmals vor Augen führen? Mit dem Vertrag von Lissabon ist auch die Klausel der ‚Selbstermächtigung‘ in Kraft getreten und spätestens jetzt müsste sich jeder Fragen, ob wir überhaupt noch in einer Demokratie leben?

Hierzu ein weiteres Zitat von Johannes Rau „Nicht wir Politiker machen die Politik, wir sind nur die Ausführenden. Was in der Politik geschieht, diktieren die internationalen Grosskonzerne und Banken.“ Robert Reich ergänzt dies im Bezug auf die USA „Das Geheimnis ist, dass beide Häuser des Kongresses irrelevant sind. Amerikas Innenpolitik wird bestimmt von der Federal Reserve. Amerikas Aussenpolitik wird heute vom Internationalen Währungsfond gesteuert. Wenn der Präsident entscheidet einen Krieg zu starten, dann braucht er dafür keine Kriegserklärung des Kongresses zu haben.“ Damit wurde die amerikanische Verfassung (Constitution) abgeschafft, zu welcher George W. Bush jun. auch nur ironisch bemerkte „Die Verfassung ist nur ein verdammtes Stück Papier.“ Soweit sind wir also schon gekommen und wir sehen tagtäglich was daraus resultiert, auch wenn es die ‚Medienhuren‘ ununterbrochen schönreden. Und wir spielen mit, in der Hoffnung der Einfachheit halber, der mantramässig wiederholten Aussage „Alles wird gut“, glauben zu können. Daran glaube ich schon lange nicht mehr – z.B. nur schon, weil sich marode Banken Millionenboni auszahlen. Gewinne werden privatisiert, Verluste solidarisiert. Das ist weder sozial, noch demokratisch. Es ist Diebstahl.

Um was es wirklich geht, verlässt den Trampelpfad des Gewohnten – einen Anfang machte Hans Magnus Enzensberger mit seinem Essay „Sanftes Monster Brüssel oder die Entmündigung Europas.“ – seine bevorzugte Aussage „Ich bin keiner von uns.“ lässt tief blicken. Die Weltbank und der internationale Währungsfond (IWF) sind gute Beispiele für Organisationen, die das eine sagen, aber genau das Gegenteil davon machen – sie lügen also. Die Wirkungen sind in der Folge verheerend und zerstören jede Möglichkeit eine soziale Demokratie (speziell in Entwicklungsländern) auch nur zu ermöglichen – man müsste es also asoziale Kleptokratie nennen, um dem Wirken dieser Institutionen gerecht zu werden. Oder Wirtschaftsfaschismus.

Es ist wichtig, dass wir endlich sensibler auf Ungereimtheiten reagieren und aufmerksam Zeitung lesen. Die Inkonsistenz und Unlogik zahlreicher ‚Nachrichten‘ zeugen vom Umstand, dass uns mehr und mehr Propaganda als Wahrheit verkauft wird. Diese Propaganda wiederum zeugt davon, dass die Demokratie vom Kapitalismus übernommen wurde. Wenn man eine funktionierende Staatsform wollte, müssen wir nicht nach (falscher) Demokratie schreien – da dies eher einen Ruf nach mentaler und wirtschaftlicher Vergewaltigung darstellt. Fair und sozial wäre es, die nationalen Souveränitäten zu erhalten und eine meritokratische Staatsform zu verlangen. Dann brauchen wir keine ‚im Winde wehenden Parteien‘ mehr, die nur Chaos produzieren, Geld für ihre Profilneurosen verschleudern und sich gegenseitig konkurrenzieren. Die Kleptokraten (eng verwandt mit Kleptomanie) würden verschwinden – der Hydra wären alle Köpfe abgeschlagen.

Das Internet ist das Tor zum Wissen – wir sollten es nützen, bevor es möglicherweise ‚abgeschlossen‘ wird, damit wir mitreden können, statt zu glauben und unwissend zu wiederholen. Die Wahrheit steht nicht in der Zeitung – sie will gefunden werden; Die etablierten Medienkanäle haben sich auf Propaganda und Hetze spezialisiert – damit sollten wir uns unsere grauen Zellen nicht versauen lassen. Mark Twain sagte vor einiger Zeit schon „Eine Lüge ist bereits drei mal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.“ Die Möglichkeiten hierzu waren nie grösser als im Zeitalter der elektronischen Vernetzung.

Bemühen wir uns also um Wahrheit – auch wenn es etwas Arbeit bedeutet – es lohnt sich vorbereitet zu sein!

Illegale Überwachung der Bevölkerung findet statt

Dass dies kein normaler Lieferwagen ist, werde ich gleich noch erklären – aber der Reihe nach; Erinnern Sie sich an den Schweizer Fichen-Skandal? Der ‚kalte Krieg‘ – diesmal gegen die eigenen (unangepassten) Bürger – geht weiter. Wie neuste Enthüllungen zeigen, hat die Schweizer Regierung (und wohl auch die anderer Länder) nichts daraus lernen wollen. Eher – wage ich zu behaupten – versucht man es nur noch besser zu verheimlichen und der Polizeistaat setzt schon mal zum Handkuss an. Wer die Möglichkeiten hat, nutzt sie auch – ohne es an die grosse Glocke zu hängen. Dass davon nichts in Ihrer lieben Tageszeitung steht, ist Ehrensache.

Heute wo alle als potenzielle Terroristen, Kinderschänder, Bombenleger oder Drogendealer gelten, wir mit Angstkampagnen fiebrig gemacht werden und die Technologie immer neue Möglichkeiten erschliesst, kann ich nur sagen: Ihr Computer ist vielleicht nicht der, wofür sie ihn halten. Im ‚11. September‚ war der Startschuss zur Beschneidung der persönliche Freiheiten und freien Meinungsäusserungen inbegriffen. In den USA heisst dieses Unding ‚Patriot Act‚. Und solche ‚Patriot Acts‘ kommen im ‚Hasenkostüm‘ auch durch die ‚Globalisierungs-Hintertür‘ – denn jeder könnte ja jetzt eine Bombe in der Unterhose mit sich tragen. Regierungsbehörden lieben es in letzter Zeit beim kleinsten Augenzwinkern überzureagieren. Und das hat System, denn die Autorität soll ja durchgeprügelt werden in dieser achsobösen Welt. Schliesslich dient Überwachung ’nur‘ zu unserem Besten – die Privatsphäre opfern wir dem Staat. Für wie blöd halten ‚die‘ uns eigentlich?

Dass der Staat uns bespitzelt ist keine seltene Ausnahme – Hinweise finden Sie zum Beispiel hier, hier und hier – die Liste an Beispielen ist jedoch endlos. ‚Political Correctness‚ ist der Versuch ein System zur Einschränkung der Meinungsfreiheit aufrecht zu erhalten; Was nicht gehört werden ‚will‘, soll auch nicht gesagt werden. Ihre Telekommunikation, Ihre eMails, Profile in sozialen Netzen und sogar wenn Sie spazieren gehen oder in Ihrer Stube fern sehen, kann Gegenstand sein, dass Väterchen Staat mit dabei sein will. ‚Moderne Systeme‚ sind heute soweit, sprachliche und textliche Kommunikation auf ‚Schlagwörter‘ abzufiltern, d.h. wenn Sie z.B. ‚Revolution‘, ‚Bombe‘, oder etwas anderes ‚Böses‘ sagen oder schreiben, leuchtet irgendwo ein ‚rotes Lämpchen‘ auf und schon schwenken Kamera und Mikrofon in Ihre Richtung. Und jetzt wo man weiss, wann Sie Zuhause oder sonstwo sind (Handy als GPS-Positionsmelder) und wann nicht, sind Türen schnell geöffnet und ‚kleine Mitbringsel‚ schnell hinterlassen, resp. installiert.

Im Rahmen der aktuellen Revolutionsgeschichten in Nordafrika sind Staaten bereits dazu übergegangen, Telefongespräche automatisch zu unterbrechen, wenn ein ‚Knackwort‘ – wie eben z.B. ‚Revolution‘ – genannt wird oder Anzeichen bestehen, dass Sie an einer Versammlung oder Demo teilnehmen. Auch schaltet man mal kurz das Internet ab, wenn’s brenzlig wird. Schon einmal etwas vom ‚Bundestrojaner‚ gehört? China ist ein vielzitiertes Beispiel in diesem Zusammenhang – dort wird aktiv verhindert, dass sich steuerzahlende Bürger umfassend über ein Thema ins Bild setzen können – Zensur pur und wie immer nur zu unserem Besten. In den VAE wurde eben ein Blogger verhaftet, der ‚Revolution‘ diskutiert hat.

In der Schweiz kommt man ‚automatisch auf die Liste‘, wenn man sich nachteilig gegenüber Staat oder Politikern äussert – begründet oder nicht, spielt dabei eine völlig zweitrangige Rolle. Sie wissen ja nicht, dass Sie überwacht werden und gehen daher auch nicht auf die Barrikaden da sich kaum etwas beweisen lässt. Datenschutz, Intim- oder Privatsphäre, rechtliche Begründung – vergessen Sie’s. Eine Betroffene hält fest «Ich finde es peinlich für den Schweizer Staat. Peinlich, dass er den Bürgerinnen und Bürgern derart misstraute; peinlich, dass er kritische Menschen als Bedrohung betrachtete; peinlich, dass er in eine Angsthysterie verfällt». Aber das war ja ‚gestern‘ heute ich das alles ganz anders. Viel schlimmer.

In Bern wurde vor wenigen Tagen eine Mitarbeiterin des Nachrichtendienst des Bundes (NDB) vom Tram überfahren – sonst hört man nicht viel von diesem ‚Nachrichtendienst‘. Wir wissen nicht, wieviele Leute dort was überwachen und wieviel dem Steuerzahler dafür aus der Tasche gezogen wird. Man kann diese Leute nichts fragen, denn sie beantworten nichts. Wir wissen nur, dass es diese verschlossenen Türen in einem demokratisch organisierten Staat gibt. Über sie zu reden und zu publizieren ist wiederum politisch nicht so korrekt, weshalb ich es nicht lassen kann. Staatssicherheit – oder wie man das zu nennen gewillt ist – hin oder her.

Die Technologien mit welchen wir ‚auf’s Radar gesetzt‘ werden sind bestechend und nicht gerade billig. Und Radar oder ’nicht ionisierende‘ Röntgenstrahlung (natürlich wie immer völlig unschädlich/gleiche Technologie wie Nacktscanner / steht im Verdacht das Erbgut (DNA) zu schädigen – durch ionisierende Strahlung) sind die Technologien dieser rosigen Zukunft, wenn es um direkte Personenüberwachung geht und nun komme ich auf den ‚Lieferwagen‘ oben zu sprechen.

Sogenannte Z-Backscatter Van’s (ZBVs) sind in der Lage durch Ihre vier Wände zu schauen und dann beim Duschen, beim Abendessen mit Freunden oder einer geschäftlichen Besprechung dabei zu sein und diese Dinger sind auch in der Schweiz unterwegs. Aber auch das Mithören auf Ihrem Spaziergang oder über Distanzen und innerhalb von Gebäuden sind heute möglich. Die hier nun verlinkte Dokumentation über phasengesteuertes Radar zur illegalen Bevölkerungsüberwachung, zeigt auf, dass es möglich ist, Ihnen auf Schritt und Tritt zu folgen und Sie sogar Strahlung auszusetzen und Ihnen bei ‚unangepasstem Verhalten‘ Schmerzen zuzufügen – via elektromagnetischem Fingerabdruck, der jeder Person eigen ist. Phasengesteuertes Radar kommt natürlich aus der Militärindustrie und wird in Flugzeugen (z.B. Rotodom eines AWACS-Fliegers) und Schiffen genutzt. Die meisten Drohnen die heute eingesetzt werden (z.B. Afghanistan und Fukushima), verfügen über diese und weitere, ‚knallige‘ Technologien.

Wie einfach es auch für den Normalbürger ist zum Spion zu werden, beweisen die zahlreichen Online-Shops, wo sie z.B. einen baugleichen Radiowecker, um den Bestehenden zu ersetzen, kaufen können – der neu allerdings mit Kamera, Bewegungssensor und SD-Karte ausgestattet ist oder sogar mit Wi-Fi oder 3G online geht. Auch Teddy-Bären mit eingebauter Überwachungskamera (inkl. Aufzeichnung) sind erhältlich, aber das ist noch lange nicht alles im Schlaraffenland der Spione.

Wenn Sie vor einem Meeting überprüfen wollen ob der Sitzungsraum verwanzt ist, können Sie sich den ‚Spy-Finder‚ besorgen – er zeigt Ihnen versteckte Kameralinsen und aktive Abhörgeräte an. Es gibt sogar Geräte, die ausgeschaltete und vom Netz getrennte Überwachungsgeräte finden – dafür müssen Sie dann allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Wenn die Regierung Verbotenes tut – sollten wir auch keine Scheu zeigen; Mit einem Radarwarner können Sie ‚Strahlung‘ feststellen und wenn um Ihr Haus ein Z-Backscatter Van sein Unwesen mit (nicht-)ionisierenden Strahlen treibt, sehen Sie dies auf einem Geigerzähler – eine Anschaffung die sowieso bald in jeden Haushalt gehört. Dies alles passt auch in eine Handtasche. Lasst Euch nicht erwischen!

Humanitärer Atomschlag gegen Libyen?

Meine beiden Hände befinden sich am Kopf, aber ich muss in die Tasten greifen: Wie Professor Michel Chossudovsky via KOPP-Verlag schreibt, planen die USA bereits seit 1996 (damals gab es in Libyen noch keinerlei ‚Revolution‘) einen Atomschlag gegen Libyen. Die ‚humanitären Friedensbomben‘ zeigen ihr wahres Gesicht – ‚Kollateral‘-Schäden (sprich die angeblich zu schützende Zivilbevölkerung, der die Demokratie gebracht werden soll) scheinen unumgänglich. Spätestens jetzt muss jeder merken, dass die USA eine ‚Vollmeise‘ haben. Nichts funktioniert mehr auf dieser Welt – schon gar nicht die soziale Verantwortung, aber vielleicht soll sie das ja auch nicht. Ein US-Soldat im Irak-Krieg sagte treffend: „Der Terrorist bin ich“.

Die USA – mitten im grössten Finanz-Desaster der Menschheitsgeschichte (die EU-Schulden sind ‚Kinderkram‘ dagegen) – ziehen ernsthaft in Erwägung Libyen mit ‚harmlosen‘ Atomwaffen (ganz süssen sog. ‚Mini-Nukes‘) zu bombardieren, die bereits von den Alliierten in Stellung gebracht wurden – also von Ländern die offiziell über keine Atomwaffen verfügen ‚dürften‘. Und da Libyen nahe an Europa liegt, würden wir alle etwas von diesem ‚Selbstbräuner‘ (sprich ‚Fallout‚) abbekommen. Wo bleibt das ‚internationale Gewissen‘ – wer klopft Washington endlich auf die Finger oder sind wir bereits alle zu ‚Lemmingen‘ geworden? Muss ein 3. Weltkrieg her?

Rein schon der Umstand, dass diese Pläne seit 1996 in den Köpfen einiger ‚Pentagonisten‘ herumgeistern, disqualifiziert den ‚humanitären Einsatz‘ in Libyen in aller Deutlichkeit und geht bereits weit über das Stadium der Geistesschwäche hinaus. Die Amerikaner scheinen, taub, blind – aber vor allem ignorant zu sein: Gadaffi hat am vergangenen Wochenende eine Delegation der Afrikanischen Union willkommen geheissen und akzeptiert einen Friedensplan – obschon sein Land (für welches die ‚Souveränitäsvermutung‘ gilt) überfallen wurde. Wurde das in Washington nicht gehört oder absichtlich überhört? Dass die ‚Rebellen‘ gleichzeitig wieder etwas forderngleichlautend wie Hillary Clinton – liegt auf der Hand; Den Gang Gadaffis ins Exil. Das würde Washington so passen – damit wäre der ‚Kreuzzug‘ der NeoCons vollbracht. Gadaffi jedoch hat Libyen zu einem der reichsten Länder Afrikas gemacht und den Wohlstand seines Volkes deutlich angehoben.

Und spätestens jetzt muss jedem klar werden, dass der UNO-Auftrag gegen Libyen KEIN humanitärer Einsatz mehr sein kann, respektive nie war oder sein wird. Gehen wir also davon aus, dass es sich um die Annektierung der libyschen Ressourcen in einer zionistischen Weltsicht geht.

Und hier kommt schon die nächste ‚Überraschung‘; Die Flüchtlingsströme gegen Norden, aus den aktuellen Kampf- oder Kriegsgebieten, nehmen ständig zu. Italien und Frankreich überlegen sich wie mit den flüchtigen Asylsuchenden umzugehen ist, Israel erlebt eine Invasion von nordafrikanischen Einwanderern die u.a. im ‚gelobten Land‘ das versprochene, bessere Leben suchen und die Schweiz hat auch schon Sorgen. Die Initianten der Umstürze im nahen Osten werden die Geister, die sie gerufen haben, nicht mehr los.

Ägypten ist nicht demokratisch geworden, doch die Fernsehkameras sind nach Hause gegangen, während der saudische König Abdullah Obama ‚den Vogel zeigt‘. König Abdullah von Saudi-Arabien ist ausser sich über das, was mit seinem Freund Mubarak in Ägypten passiert ist und befürchtet, dass ihn die USA ebenso wie eine ‚heisse Kartoffel‘ fallen lassen könnten, sei es denn angezeigt. Noch aber brauchen die USA Abdullahs Segen um ihre Militärbasis in seinem Land aufrecht erhalten zu können, welche z.B. die tragende Rolle beim Angriff auf den Irak gespielt hat. Nun hat Abdullah einen Rüstungsauftrag über 60 Millarden US-Dollar auf Eis gelegt und schickt seine Rüstungseinkäufer auf Shopping-Tour nach China und Russland – offenbar will er es ‚denen‘ zeigen. US-Verteidigungsminister Robert Gates ist letzten Mittwoch nach Riad geeilt um ‚gutes Wetter‘ zu machen, ist aber völlig aufgelaufen – ‚Pants on Fire‘ nennen die Amerikaner das.

Noch nie war die Vergabe eines Friedensnobelpreises so lächerlich: The Norwegian Nobel Committee has decided that the Nobel Peace Prize for 2009 is to be awarded to President Barack Obama for his extraordinary efforts to strengthen international diplomacy and cooperation between peoples.“ – das ist ein ganz übler Witz, denn Obama hat das Angebot Gadaffis für einen Friedensplan nicht einmal zur Kenntnis genommen und ist hochresistent im Bezug auf Kritik an seinen Kompetenzüberschreitungen bei der Umgehung des Kongresses zur Lancierung des Libyen-Krieges. Was treibt diesen Mann?

Wir können nur hoffen, dass jetzt endlich jemand in Washington den Stecker zieht, sonst geht der ganze Planet noch in Flammen auf und das war’s dann. Die USA müssen endlich für ihr fahrlässiges Verhalten seit dem 2. Weltkrieg die Verantwortung übernehmen und damit aufhören den ganzen Planeten zu belügen und zu tyrannisieren – ein Paradebeispiel eines wirklichen Schurkenstaates, der nun offenbar bereit ist Kamikaze zu begehen um die eigenen Probleme nicht lösen zu müssen.

Die heile Welt ist am bersten und ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir das nochmals hinkriegen.

Schulden: Super-Mega-Saftladen USA

Was uns die amerikanische Regierung hier in Sachen Finanzhaushalt abliefert ist eine Schmierenkomödie vom Allerfeinsten. Die USA sind hoffnungslos überschuldet, besitzen aber nach wie vor das sogenannte ‚Triple-A-Rating‘ (AAA) irgendwelcher Rating-Agenturen – wie ist so etwas überhaupt möglich?

In Europa hingegen braucht ein sog. ‚PIIGS‘-Land nur zu ‚hüsteln‘ und die US-amerikanischen Rating-Agenturen stufen es umgehend herab und verschlimmern die Sache für die Betroffenen zusätzlich – in anzunehmender Weise politisch motiviert. In den USA jedoch, wird x-fach die von Volksvertretern beschlossene Schuldenobergrenze angehoben (ein Paradoxum per Definition) und dies hat jeweils null Wirkung auf die Bonität von ‚Uncle Sam‘ – das ist weder normal noch nachvollziehbar. Die Finanzmisere der USA ist bedeutend schlimmer als die aller sog. PIIGS-Staaten zusammen genommen. Und das Triple-A-Rating wird höchstens kurz hinterfragt, aber bleibt. Wie ernst kann man also diese sogenannten Rating-Agenturen überhaupt nehmen?

Derzeit tagt die ‚Trilaterale Kommission‘ in Washington um weiter über den Globalismus zu beraten und zu entscheiden. Dabei ist sicher auch die Show zum maroden Staatshaushalt ein Thema – nur werden wir dies nie erfahren, da diese Treffen hinter verschlossenen Türen, über die Köpfe der Bürger hinweg, abgehalten wierden, die sich dann in Unwissen ergehen dürfen.

Faktisch sind die USA finanziell ruiniert, aber der ‚Karren‘ fährt trotzdem weiter auf den Abgrund zu. Weder der verfassungswidrige Krieg gegen Libyen (nebst all den anderen geldverschlingenden Kriegen) – der die USA bereits Hunderte Millionen (wertlose) US-Dollar gekostet hat, noch die desolaten Haushalte der Kommunen, scheinen einen Einfluss auf die Regierung in Washington zu haben, die sich laufend ’selbst ermächtigt‘. Demokratische Grundsätze werden mit Füssen getreten und die Infrastruktur des Landes verlottert, aber die USA behalten ihr ‚AAA-Rating‘ – welches nun in etwa so glaubwürdig ist wie das Versprechen eines Drogensüchtigen. Wie lange wird das noch so weiter gehen und welche Folgen wird es für die globale Gemeinschaft haben, wenn dieses Kartenhaus zusammenbricht?

Heute wissen wir, dass die exorbitanten, amerikanischen Staatsschulden nicht mehr von Dritten ‚finanziert‘ werden, sondern hauptsächlich von der FED aufgekauft (auch in der EU hat die EZB bereits mit diesem ‚Spiel‘ begonnen) werden müssen, die dazu jedes mal die Geldmenge erhöhen muss und so den US-Dollar – in verzweifelter Manier – unaufhaltsam in den Abgrund treibt. Langsam liegt der Verdacht nahe, dass dies Absicht ist – soll der Wohlstand des amerikanischen Volkes vernichtet werden? Und was dann?

Wer jeden Tag ‚von der Hand in den Mund lebt‘ kann nicht mehr als solventer Schuldner angesehen werden und dies ist bei den USA offensichtlich der Fall. Dass die Bonität der USA schon längst hätte auf ‚Ramsch-Status‘ eines Drittweltlandes herabgestuft werden müssen, verdeutlichen folgende Fakten. Das Kursfeuerwerk, dass wir bis heute an den Börsen sehen, ist nichts Anderes als eine riesige Blase, die durch QE1, QE2 und vielleicht auch bald noch QE3 befeuert wird. Auch der Wohlstand der Schweiz hängt von Investitionen in solche Anlagen ab. Ein absoluter Wahnsinn, der im Grunde nichts anderes zum Ziel hat, als sämtliche Vermögenswerte von ‚unten nach oben‘ zu transferieren. Seit 2008 läuft das Business ‚Mergers & Acquisitions‘ auf Hochtouren, was genau diesen Umstand bestätigt; Die Reichen werden immer reicher und der Rest darf sich genügsam an den Fingern lutschen.

Was sind die USA heute eigentlich noch? Ein Land mit darnieder liegender Wirtschaft, einer maroden Infrastruktur, hoher Arbeitslosigkeit und einem sprunghaften Anstieg der Anzahl von Sozialhilfebezügern. Als Modell darf so etwas nicht betrachtet werden, weshalb auch ein AAA-Rating gänzlich unerklärlich ist. Was, resp. wem sind wir hier also ausgesetzt? Es ist ‚Hollywood‘ in Reinkultur, würde ich sagen – was wir vor unseren Augen ablaufen sehen, entspricht nicht den Tatsachen und ist völlig jenseits jeglicher, wirtschaftlicher Vernunft.

Ein Beispiel: Während der Boomphase (sprich Superblase) der letzten Dekaden, verschuldeten sich immer mehr Amerikaner bei ihrem Versuch den ‚amerikanischen Traum‘ zu leben. Hohe Hypotheken wurden auf Häuser gewährt, die nun vielleicht nicht einmal mehr die Hälfte der ursprünglichen Hypothekarsumme wert sind. Durch den inszenierten Crash von Lehman Brothers – deren ‚Bad Boys‘ nach wie vor in der US-Wirtschaft tätigt sind – entpuppte sich der Schwindel als ‚Nightmare‘ der ‚American Dreamers‘; Viele Familien wurden wegen Zahlungsunfähigkeit aus ihren Häusern geworfen und es kamen zahlreiche Ungereimtheiten beim Handling der Hypotheken (beinahe) ans Tageslicht – ‚ForeclosureGate‘ war geboren, ist immer noch brandaktuell, wird jedoch von den Mainstream-Medien totgeschwiegen. WIKILEAKS veröffentlichte dazu Dokumente und bezeichnete es gar als ‚Ökosystem der Korruption‘. Man überliess die leidende Bevölkerung ihrem Schicksal, passte noch schnellschnell einige Gesetze zu deren Ungunsten an und rast weiter mit dem imperialistischen Karren auf der Finanzautobahn. Die kreditfinanzierte Massenspekulation hat zahlreiche ‚zivile Opfer‘ gefordert.

Die ‚Leichen am Strassenrand‘ werden nach wie vor ignoriert, die von Henry Kissinger bezeichneten ‚unnötigen Esser‘ interessieren niemanden und die Berichterstattung entfernt sich immer mehr davon objektiv zu sein – es ist nur ein ‚Tanz ums Goldene Kalb‘. Alles Lüge? Mit Sicherheit – einen amerikanischen Traum hat es nie gegeben, es sind nur die gierigen Interessen der Eliten die befriedigt wurden und weiterhin befriedigt werden. Das Volk muss mit ‚Brot und Spielen‘ (Neudeutsch: ‚Tittytainment‚) bei Laune gehalten werden und die Strukturen, die dies bewerkstelligen, treffen sich mindestens einmal jährlich – das nächste mal vom 6. bis 12. Juni 2011 im Hotel Kempinski in St. Moritz. Wir bereiten diesen Irren auch noch eine Plattform für ihre konspirativen Treffen.

Was noch keiner wissen soll: Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen offenbar gar keine Zukunft haben – alles was dem Volk erzählt wird, ist reine Augenwischerei – die grosse Ernüchterung wird erst noch eintreten, dann ist es aber mit Sicherheit zu spät. Die USA sind weder sozial, noch demokratisch, sondern eine Riesenlüge. Was hier global auf uns zukommt übertrifft Fukushima, Deep Water Horizon und auch die grosse Depression von 1929 bei Weitem. Die Planung hierfür greift, seit die FED 1913 in einem kriminellen Akt privatisiert wurde. Die Strukturen für eine neue Weltordnung sind bereits bestellt. Was die USA anbelangt kann ich nur sagen: Der Letzte macht das Licht aus…

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