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Medien, Politik, Wirtschaft

Das Schweigen der Lämmer

was-kostet-uns-der-euroMit der Schlagzeile „Unbekannter Lockenkopf löst Juncker ab“ – wird uns ein ein neuer, sog. ‚Eurogruppen-Chef‘ vorgesetzt – die Vorschusslorbeeren der üblichen Verdächtigen (Mainstream-Medien) sind – wie gewohnt – in identischer Sprachregelung abgefasst. Über die wirklichen Qualifikationen und wahren Absichten dieses Mannes und seine Hintergründe wird kaum etwas Brauchbares bekannt. Erinnern wir uns an eine Aussage seins Vorgängers – Jean-Claude Juncker;

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Und genau danach sieht es aus, wenn wir uns das nebenstehende, seinerzeitige CDU-Plakat einmal auf der Zunge zergehen lassen. Sollte uns das überraschen? Gehören Lügen nicht zu der als ‚demokratisch‘ und ‚transparent‘ bezeichneten, westlichen Politik? Der apokalyptische Ritt geht scheinbar weiter, denn es scheint niemandem aufgefallen zu sein, schon gar nicht unseren Regierungs- und VolksvertreterInnen. Dazu passt folgendes Zitat;

„Um den Menschen keine Zeit zum Nachdenken und Beobachten zu lassen, müssen wir ihre Gedanken auf Handel und Gewerbe ablenken. So werden alle Völker nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sein und dabei den gemeinsamen Feind nicht bemerken.“

Ist nicht genau das passiert? Die Börsen katapultieren sich aktuell in ungeahnte Höhen und ‚Wirtschaftserholung‘ und ‚Wirtschaftswachstum‘ sind in aller Munde? Aber wer (oder was) ist der „gemeinsame Feind“ eigentlich – evtl. der Verlust nationaler Souveränitäten? Es sind die Lügen, denen unbedarfte MedienkonsumentInnen immer wieder aufsitzen. Die Ausrichtung auf „Handel und Gewerbe“ scheint das Ultimative darzustellen und dabei werden immer wieder Stimmen laut, die ganz deutlich beweisen, dass man Schulden nicht mit noch mehr Schulden bekämpfen kann, ohne „Handel und Gewerbe“ letztendlich nicht selbst nachhaltig zu beschädigen. Auch hat jemand gesagt „Die Musik spielt bis ganz zu Schluss“, resp. sage ich, dass es zu spät ist, wenn das Schiff erst zu sinken beginnt und nach meiner Auffassung tut es das bereits. Sollte es zu einer Währungsreform kommen, wird man es vorher nicht in der Zeitung ankündigen – Sie werden einfach vor verschlossenen Banktüren stehen und der Dinge harren müssen, die da kommen. So funktioniert Politik, resp. heisst es nicht schon in der Bibel „An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen“? Die Früchte dieses Polit-Plakats sind faul, stinkig und wahrscheinlich auch noch genmanpuliert.

Wir müssen unsere Verantwortung wahrnehmen und endlich auf den Tisch hauen – dabei geht es nicht nur um die Euro-Länder – mittlerweile auch bösartig ‚EUdSSR‘ genannt – sondern genauso um die davon umgebene Schweiz, welche ‚Währungsreserven‘ (hauptsächlich Euro) bereits im Umfang eines Jahres-BIPs bunkert, resp. mit den dafür ausgegebenen CHF die eigene Währung ‚erfolgreich‘ abwertete – Kursuntergrenze (EUR/CHF 1.20) nennt sich das und wurde in der Schweiz undemokratisch von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) beschlossen und vom Bundesrat genauso undemokratisch abgenickt. Sämtliche SchweizerInnen, welche dadurch an Kaufkraft verloren haben, wurden nicht gefragt. Als Argumentation für diese Massnahme wurde lediglich die Stützung der Exportwirtschaft vorgelogen. Ein Jahres-BIP der Schweiz beträgt rund CHF 500 Milliarden, wovon die Exportwirtschaft lediglich einen Anteil von rund CHF 120 Milliarden zu verantworten hat. Es handelt sich also um eine deutliche ‚Überstützung‘ der Exportwirschaft, resp. eine verbrecherische Lüge zu Handen der ‚direkten‘ DemokratInnen, wie sie die Schweiz angeblich habe. Ein entsprechender Artikel von mir „Das Verhalten der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist undemokratisch“ (115 Leserkommentare) auf der politischen Diskussionsplattform politnetz.ch wurde von deren Geschäftsleitung willkürlich und unbegründet gelöscht, obschon auch noch andere politnetz.ch-Teilnehmer (z.B. hier „Das enorme Risiko, das die Nationalbank eingeht, braucht demokratische Legitimation. Der einzige Weg: eine ausserordentliche Generalversammlung“ oder „Die SNB darf nicht auf den Devisenmärkten intervenieren!“) dieser Ansicht sind; Soviel zur theoretischen Meinungsäusserungsfreiheit in der Schweiz – einer ganz üblen Farce – leider nicht zum ersten mal. 

EuropäerInnen, wie auch SchweizerInnen, scheinen von ‚Tuten und Blasen‘ keine grosse Ahnung zu haben – Hauptsache die verdummende Tageszeitung mit neuen Lügen und Propaganda, liegt rechtzeitig auf dem Frühstückstisch – seichte Informationsunterhaltung gegen freiwillige Bezahlung. Die Verantwortung scheinen Andere zu tragen, nicht jedoch die TeilnehmerInnen der sogar durch zahlreiche, globale, gepolitische Kriege durchgesetzten ‚Demokratien‘. Ja – haben wir eigentlich vergessen unsere Pillen zu nehmen? Hierzu passt folgendes Zitat:

„Indem die Menschen sich nach und nach das selbständige Denken abgewöhnen, werden sie schliesslich ganz in der Richtung unserer Ideen sprechen, weil wir die einzigen sein werden, die neue Gedanken-Richtungen hervorbringen; selbstverständlich nur durch Vermittlung solcher Persönlichkeiten, die nicht im Verdacht eines Einverständnisses mit uns stehen.“

Könnte es ein, dass man uns vorsätzlich, ‚wissenschaftlich fundiert‘, durch ‚Spezalisten‘ untermauert und mit ‚Studien‘ belegt, vorsätzlich belügt? Wo denken Sie hin – denken Sie? Denken Sie überhaupt oder konsumieren Sie nur ‚Nachrichten‘ ohne selbst zu prüfen, was denn die Fakten in ihrem gesamten Umfang sind? Vertrauen Sie unseren Regierungs- und VolksvertreterInnen? Einfach so, wegen dem netten Lächeln oder der schönen Kravatte? Wie falsch das ist, kann z.B. folgendes Beispiel zeigen.

GehirnwäscheDas Deutsche Bundesverfassungsgericht hat die Klage gegen den ESM von erfolgreichen und geachteten Akademikern – wie z.B. Prof. Dr. Schachtschneider abgwiesen und das Ansinnen der Deutschen Bundesregierung (die scheinbar seit WW2 nicht mehr souverän sei, wie Finanzminister Dr. Schäuble öffentlich bestätigt) einfach auch wieder abgenickt. Und obschon all diese ‚Rettungsmassnahmen‘ seit Jahren keine positive Wende herbeizuführen vermögen, glauben Sie immer noch den Propaganda-Nachrichten, die man Ihnen täglich auf den Frühstückstisch knallt oder Abends in die Stube flimmern lässt?

Ich bin der restlosen Überzeugung, dass die ‚westliche Zivlisation‘ an einem Punkt angelangt sind, an dem auch schon andere ‚Hochkulturen‘ auf ihrer ‚Blüte‘ zu Grunde gegangen sind, resp. radikal weggeputzt wurden. Wem nicht auffällt, dass hier hinten und vorne etwas nicht mehr stimmt, resp, stimmen kann, dem ist nicht mehr zu helfen. Die medialen Propagandaschleudern müllen unseren Geist täglich neu zu, so dass wir uns in einem Brei von Lügen und Machenschaften befinden, die leider unser allgemeines Urteilsvermögen trüben – man nennt es auch pluralistische Ignoranz. Wie sonst würden Sie sich erklären, dass das abgebildete CDU-Plakat aus heutiger Sicht klar und deutlich eine Lüge darstellt, die niemanden zu stören scheint? Weil alles unsichtbar miteinander ‚verwebt‘ ist und von der Politik nicht transparent dargestellt wird und der einfache Bürger sowieso nichts von Politik versteht? Sie sollten höchst beunruhigt sein und dem Fahrer dieses ‚Polit-Zuges‘ keinesfalls weiter vertrauen – er/sie wird sie direkt über die Klippe hinausschiessen lassen und selbst vorher abspringen, womit Ihnen der Status eines Lemmings angedeiht. Oder eben eines schweigenden Lammes, das sich zur Schlachtbank führen lässt. Ein Zitat umschreibt diese ‚politischen Ziele‘ so;

„Die Beamten, die wir unter Bedachtnahme auf ihre Eignung zu sklavischem Gehorsam auswählen werden, sollen von der höheren Staatskunst nichts verstehen.“ Auf diese Weise werden sie leich zu blossen Bauern in unserem Schachspiel und gänzlich abhängig von unseren weisen und genialen Ratgebern sein, die von Jugend auf besonders dazu erzogen wurden, die Regierung der ganzen Welt zu führen.“

Ich frage mich schon lange, was die Kompetenz von PolitikerInnen ausmachen soll, welche quasi ‚von der Bushaltestelle‘ in die Ämter gehievt werden? Dieser Vorgang (den wir demokratische Wahlen nennen) wäre in der Privatwirtschaft völlig undenkbar; Dort kommen für verantwortunsvolle Positionen nur auf Herz und Nieren geprüfte Fachspezialisten zum Einsatz und keine ‚rudimentär passende, politische Masken‘. In der Privatwirtschaft scheint man sich absolut dessen bewusst zu sein, dass ein Gartenbauer kein Finanzministerium leiten kann, ohne sich zum Bock zu machen. Er wird auf Einflüsterer angewiesen sein, deren Einflüsterungen er/sie aufgrund fehlender Kompetenz noch nicht einmal auf Plausibilität überprüfen kann. Politik ist eine eitle Schau – dass die ‚Kamera-Attrappen‘ das nicht zugeben werden, erscheint logisch. Dieses System ist falsch und schädigt uns jeden Tag mehr, zumal sich die Schulden – als Effekt – immer höher auftürmen. Auch in keinem Privathaushalt würde funtionieren und nach aussen vertretbar sein, was die Politik uns hier täglich via die Medien bietet; Man kann nicht mehr ausgeben, als man einnimmt – eine uralte Weisheit, die wir dank ‚Fortschritt‘ zu vergessen haben scheinen. Die Medien müssen folglich der vorsätzlichen Komplizenschaft bezichtigt werden, weshalb man sich von ihrer Einflussnahme entschieden distanzieren sollte; Bestellen Sie ihr Zeitungsabo ab und schauen Sie YouTube-Dokumentationen, statt verblödendes TV. Kein Wunder machen seit dem Siegeszug des Internets immer mehr – auch renommierte – Blätter dicht – das ist die logische Folge, nachdem immer mehr Leute ‚erwachen‘. Schon vor über hundert Jahren wurde geschrieben;

„Um die öffentliche Meinung zu beherrschen, müssen wir Zweifel und Zwietracht säen, indem wir von den verschiedenen Seite so lange einander widersprechende Ansichten äussern lassen, bis die Menschen sich in dem Wirrsal nicht mehr zurechtfinden und zu der Überzeugung kommen, dass es am besten sei, sich in staatsrechtlichen Fragen überhaupt keine Meinung zuhaben, da dem Volk in diesen Dingen der nötige Überblick fehlt und nur diejenigen sie wirklich überschauen können, die das Volk selbst leiten. Das ist unser erstes Geheimnis!“

Cui bono? Der Euro erscheint somit als Mittel zum Zweck und hatte nie die Absicht eine bessere, sozialere Gesellschaft zu formen, sondern die Herrschaftsbereiche zu verändern. Nur Wenige haben es verstanden, dieser Politik überlegte Argumente entgegen zu setzen – aber es gibt sie. Die Betreiber der heutigen Arkanpolitik sind jetzt natürlich versucht „Volksverhetzung!“ zu schreien und weitere ‚Keulen‘ (z.B. ‚Verschwörungstheorie‘, ‚Pseudowissenschaften‘, ‚Antisemitismus‘ und irgendwelche ‚Leugner‘) auszupacken. Aber prüfen Sie erst einmal, wer sonst noch solche Äusserungen und die unterlegten Fakten zur Verfügung stellt – die altbekannten Medien sind es nicht. Nutzen Sie dazu das Internet – bevor Sie vor der Schlachtbank stehen und reden Sie mit! Verlangen Sie, dass Ihre politischen Rechte respektiert werden!

Bedenken Sie beispielsweise, dass unsere Sozialsicherungs- und ganz speziell die Altersvorsorgesysteme ursprünglich nach dem Kapitaldeckungsverfahren entworfen und aufgebaut wurden – darauf beruhten seinerzeit (analog o. abgebildeten CDU-Wahlplakat) die Versprechungen. Mittlerweile wurden diese Systeme mehrheitlich auf das Umlageverfahren umgestellt, weil man uns erklärte, dies sei fortschrittlicher oder was auch immer. Das Geld das dabei frei wurde, ‚verdampfte‘ – schlicht und ergreifend. Und jetzt stellen Sie sich bitte vor, was passiert, wenn diese Umlageverfahren nicht mehr durch regelmässige Einzahlungen bedient werden können? Mit ähnliche Argumenten wurde seinerzeit auch die Golddeckung unserer Papiergeld-Währungen abgeschafft und ein Grossteil davon entweder im Ausland gelagert, resp. zu billig verhökert. Fazit; Unserem Papiergeld liegt heute, ausser ‚blindem Vertrauen‘, nichts, rein gar nichts mehr zugrunde.

„Äussere Anleihen sind wie die Blutegel am Körper des Staates, die man nicht entfernen kann, bis sie von selbst abfallen oder bis der Staat sich ihrer mit Gewalt entäussert. Dazu fehlt es den unwissenden Staaten aber an der nötigen Kraft. Sie legen im Gegenteil immer mehr Blutegel an ihren siechen Körper an, so dass sie schliesslich an der freiwillig hervorgerufenen Blutentziehung zu Grunde gehen müssen.“

Ist das nicht ein beruhigendes Gefühl?

 

Nachtrag – 26. März 2013
„Was kostet uns der EURO?“ – war die Frage zu Beginn dieses Artikels und nun wissen wir, dass wir es nicht wissen – weil Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und sogar die Menschenrechtskonvention ausgehebelt werden; Die hochgelobten Demokratien verkommen auf unser phlegmatisches Zusehen hin zum Faschismus, resp. (mit Verlaub) zu übel dampfender Polit-Kacke.

„Fehlstart für Mr. Euro“ lernen wir heute. Doch dieser „Fehlstart“ scheint sich als Programm zu etablieren – obschon von einem „Fettnäpfchen-Parcours“ des Herrn Dijsselbloem die Rede zu sein scheint. Und schon macht „Mr. Euro“ in der gleichen Tonalität weiter, indem wir erfahren dürfen; „Eurogruppenchef hält Zypern-Methode auch für andere Länder denkbar“. Das ist ja schon allerhand, aber scheinbar ist er der bezahlte ‚Prügelknabe‘, der diesen Bankraub öffentlich zu verkaufen hat. Komme was wolle. Alle Versprechungen – analog Plakat zu Beginn dieses Artikels – sind bereits nach einigen Tagen wieder hinfällig und Bankraub findet nun mit offiziellem, politischem Segen statt; Der Zwangskommunismus hat begonnen und statt die misswirtschaftenden Banken Pleite (hat z.B. in Island vorbildlich und beispielhaft funktioniert!) gehen zu lassen, bestiehlt man lieber erneut und weiter das Volk. Übrigens; Zypern hat rund 1.1 Mio. Einwohner und benötigt ca. EUR 15 Milliarden. Einfacher Dreisatz; Wieviele Mia. würden nun Deutschland oder Frankreich oder Spanien brauchen?

Und das Volk reklamiert zurecht „Wir sollten uns wohl freuen?“. Sicher nicht, denn das Vorgehen der Eurogruppe verstösst in grober Weise gegen die UN-Menschenrechtskonvetion (Art. 17 – Eigentumsrechte), die wie folgt lautet:

  1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
  2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Und was sollen die von der Eurogruppe für Zypern beschlossenen Massnahmen anderes sein, als eine willkürliche Beraubung? Die Menschenrechtskonvention wird von vielen Ländern – darunter auch der Schweiz nicht als bindend, sondern lediglich als ‚Empfehlung‘ angesehen und kann daher getrost in die Tonne gehauen werden. Hören Sie also wieder mal Politiker zu den Menschenrechten lügen, streuen sie ‚den Sand‘ zurück in deren Augen (verwenden Sie wahlweise auch ein Sandstrahlgerät!). Der Ministerpräsident der Russischen Föderation – Dimtri Medwedew hat die Situation richtig erkannt; „Medwedew verurteilt Zyper-Paket als Diebstahl“ – und genau das ist es. Die Euro-Lügen müssen endlich aufhören!

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Diskussionen

13 Gedanken zu “Das Schweigen der Lämmer

  1. danke jens !
    darf man die quelle der zitate erfahren ?

    Verfasst von ralf | 23. Januar 2013, 08:28
  2. was die Kompetenz von PolitikerInnen ausmachen soll

    Ich sach ma so: Was muss man als Hure können?

    Die Politik allerdings wird es so weit treiben, dass man eine Ausbildung machen muss, damit man korrekt die Beine breit macht oder sich korrekt für den Edelmann nach vorne beugt.

    Meine Verachtung für diese Pest ist so grenzenlos wie das Universum.

    Verfasst von Klimapriester Dr. Kolle | 24. Januar 2013, 10:00
  3. Zitieren ohne Quelle ist schon schlecht, Zitate aber von fremden Quellen übernehmen, die auch dort keinen Quellennachweis haben, das ist kein guter Journalismus. Es geht um folgendes Zitat:
    “Die Beamten, die wir unter Bedachtnahme auf ihre Eignung zu sklavischem Gehorsam auswählen werden, sollen von der höheren Staatskunst nichts verstehen.” Auf diese Weise werden sie leich zu blossen Bauern in unserem Schachspiel und gänzlich abhängig von unseren weisen und genialen Ratgebern sein, die von Jugend auf besonders dazu erzogen wurden, die Regierung der ganzen Welt zu führen.”

    Verfasst von Michael Küng | 24. Januar 2013, 13:31
    • Danke für den Kommentar. Gerne sende ich Ihnen diesbezüglich ein Gutachten (14.5 MB/435 Seiten) zu diesen Zitaten wenn Sie möchten? Ausserdem stehe ich auf dem Standpunkt das heutiger ‚Journalismus‘ offenbar noch viel weniger ‚erfüllt‘, falls wir dies überhaupt vergleichend darstellen wollen. Die ‚Quellenfrage‘ scheint mir im Wesentlichen eine Anforderung des ‚etablierten Systems‘ zu sein, weshalb ich der Auffassung bin, dass Blogbeiträge eine deutliche, persönlichere Handschrift tragen dürfen, resp. die Leser zum Denken und Nachforschen anregen sollen – nicht zum ‚Konsum‘. Finden Sie nicht, dass das Zitat in Anbetracht der geschilderten Umstände ziemlich treffend ist?

      Verfasst von jcgloor | 24. Januar 2013, 14:15
  4. Das ganze Fiat Money Geld-System basiert ja seit Nixons Vertragsbruch mit den Bretton Woods -Übereinkünften nur noch aus leerer Luft -das Geld wird gedruckt ohne jede Sicherheiten und wird nur durch Erpressung im Wert gehalten. Die Tageszeitungen publizieren täglich irgendwelche Statistiken die auf diesem Betrug aufbauen, Ökonomen analysieren Dinge wie Quatitative Easing, Umgang mit Staatsschulden etc. -aber kaum jemals hört man vermerkt, dass sich die gesamte Entwicklung seit Nixon nur noch auf gezinkten Karten aufbaut. Erstaunlich ist es alleine, wie lange das Finanzsystem bereits im Billionen US$ -Betrugszustand zu leben vermag und das es niemandem aufzufallen scheint wie viel Geld da gedruckt werden kann ohne das Hyperinflation entsteht -Natürlich weil dieses Geld alles in den Taschen der obersten Eliten verschwindet -niemals im Westen in den Umlauf kommt. Wäre es nicht interessant zu untersuchen wie und wohin die entstandenen Gelder fliessen, die Geldstöme könnte man visualisieren -Aber hier drohte einem Wirtschaftsjornalisten wohl die Entlassung?

    Verfasst von Andres S. | 24. Januar 2013, 19:47
  5. Erneut ein grantenstarker Artikel. Danke!

    Die Quelle der Zitate war mir schon nach der ersten Zeile klar. Eine kurze Prüfung eines älteren Beitrags von mir hat bestätigt. Es ist, angesichts des auf den Kopf gestellten Rechtssystems – die in der Bundesverfassung verbrieften Bürgerrechte sind ja schon längst weitestgehend nur noch Fassade (wie so manch anderes auch, zum Beispiel die von fünf Bundesrichtern legalisierte Pharmakorruption –> http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesundheit/Hochstrichterlicher-Freipass-fur-Pharma-Korruption ) – nicht verwunderlich, dass sie hier (höchstwahrscheinlich mit wohlüberlegter Absicht) nicht angegeben wurde.

    @JC
    Am Gutachten wäre ich interessiert. Wäre dankbar, einen Weblink dazu zu erhalten, oder es auf der hier angegeben Epostadresse zugesandt zu bekommen.

    Liebe Grüsse vom Dude

    Ps.
    »Es wäre für uns nie möglich gewesen, einen Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre im Licht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist auf einem komplexen und vorbereiteten Weg hin zur Weltregierung. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Welt-Bankiers ist sicherlich der nationalen Souveränität der letzten Jahrhunderte vorzuziehen.«
    (David Rockefeller)

    »Das technotronische Zeitalter beinhaltet das schrittweise Aufkommen einer stärker kontrollieren Gesellschaft. Solch eine Gesellschaft würde von einer nicht an traditionelle Werte gebundenen Elite beherrscht werden. Schon bald wird es möglich sein eine nahezu fortwährende Überwachung eines jedes Bürgers zu garantieren und aktuelle und vollständige Akten, selbst mit den intimsten Informationen über die Bürger, zu pflegen. Diese Akten werden unmittelbaren Abfragen durch die Behörden unterliegen.«
    (Zbigniew Brzeziński)

    »Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde wissen das, und ich weiß es gleichfalls. Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine Meinung ehrlich und offen zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr, die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, zu Füßen des Mammon zu kuschen und sich selbst und seine Rasse um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Hörige der Finanzgewalten hinter den Kulissen. Wir sind die Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie am Draht ziehen. Unser Können, unsere Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind nichts als intellektuelle Prostituierte.«
    (John Swinton)

    »Denn wir haben es mit einer monolithischen und rücksichtslosen weltweiten Verschwörung zu tun, die sich hauptsächlich auf verdeckte Mittel zur Erweiterung ihres Einflußbereichs stützt – auf Infiltration statt Invasion, auf Subversion statt freier Wahlen, auf Einschüchterung statt Selbstbestimmung, auf Guerillas in der Nacht anstatt Armeen bei Tag. Es ist ein System, welches beträchtliche menschliche und materielle Ressourcen in den Aufbau einer eng geknüpften, hocheffizienten Maschinerie verstrickt hat, die diplomatische, geheimdienstliche, ökonomische, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert.«
    (John F. Kennedy, kurz bevor er sich die Kugel einfing…)

    Verfasst von Dude | 1. Februar 2013, 15:17
    • Gerne.

      Es ist schlicht faszinierend, wie sich dieses angebliche ‚Schund‘-Orakel in 24 Kapiteln heute in der Realität wiederfindet. Nur sog. ‚Qualitätsjournalisten‘ sind völlig naiv, resp. wozu dient diese ganze Medienshow, wenn nicht zur (mit Verlaub) Öffentlichkeitsverarschung? Man müsste etwas ins Trinkwasser kippen, damit die Leute endlich wieder beginnen selbständig zu Denken. Oder man mischt es den Nanotrails bei. ;-))

      Hier der Link zum Gutachten (schlüssig nachvollziehbare, resp. überprüfbare Argumente); http://www.fschuppisser.ch/storepdf/fleischhuaer.pdf – die Sprache ist teilweise etwas ‚altmodisch‘ und ich fand es auch interessant, festzustellen, wie man sich früher ausdrückte. Das PDF umfasst 435 Seiten – Fleischhauer hat sich also aus Überzeugung in einer extrem kurzen Frist, extrem viel Mühe gegeben objektiv zu beleuchten und zu vergleichen.

      Verfasst von jcgloor | 1. Februar 2013, 16:59
  6. Verfasst von Dude | 25. Mai 2013, 01:58

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