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Bundesamt für Gesundheit

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Corona-Pandemie oder Hochverrat?

VirusWir befinden uns aktuell in einem Informations-Krieg – alle offiziellen Stellen behaupten, die Wahrheit mit dem Löffel gefressen zu haben und diskreditieren kategorisch andere Meinungen und Fakten, auch wenn diese kompetent belegt werden können. Gerade weil die Verlautbarungen der Regierungen so inkonsistent sind, braucht es korrekte Informationen, denn heute verbreiten die Regierungen selbst oft Fake News (die sie von Dritten – wie Nachrichten-Agenturen, z.B. KEYSTONE-SDA – ungeprüft übernehmen). Das ist fatal, sorgt zwangsläufig für Stirnrunzeln bei Sachverständigen und befeuert selbstverständlich Verschwörungstheorien.

Die neue EU-Chefin von der Leyen hat jetzt sogar eine Art ‚StaSi‘-Abteilung ins Leben gerufen, die gegen sog. ‚Fake News‘ vorgehen soll – das sind Ansätze von systemischer Gewalt. Die Geschichte des Faschismus scheint sich zu wiederholen, resp. fortzusetzen und die Menschheit hat nichts gelernt. Und all dieser finanziell extrem aufwändige Ressourcenverschleiss nur wegen fehlender, internationaler Koordination und Professionalität? Das kann ganz einfach nicht möglich sein, daher muss ein Plan dahinter stecken.

In diesem Artikel verzichte ich bewusst auf Links, da es ohnehin darauf hinaus laufen wird, dass ich vom Mainstream – einmal mehr – als blutiger „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert, diskreditiert und stigmatisiert werde (ich erinnere mich an meine grotesk üblen Erfahrungen aus den Jahren 2008/2009 mit der TAMEDIA in diesem Zusammenhang). Stattdessen fordere ich die Leser auf, sich vom Mainstream abzuwenden und die nachfolgend gemachten Aussagen, selbst nachzurecherchieren und zu überprüfen – wir haben jetzt genügend Zeit, zu lernen.

swiss flag destroyed

Eidgenössische Bundesverwaltung
Um es gleich vorwegzunehmen: Für mich handelt der sog. ‚Bundesrat‘ der Schweizerischen Eidgenossenschaft (UPIK 485642967) nicht mehr legal – so wie es auch andere ‚Regierungen‘ auf diesem Planeten aktuell tun. Sie setzen die unsinnigen Vorgaben der WHO unbesehen um und dies obschon der Ruf der WHO schwer beschädigt ist – z.B. durch die bereits nachweislich als falsch deklarierte Ausrufung der globalen Schweinegrippe-Pandemie. Die WHO hat zwischenzeitlich die Kriterien zur Ausrufung einer Pandemie nochmals erleichtert. Dies spüren im Moment alle am eigenen Leib. Die WHO sitzt übrigens in Genf auf exterritorialem Boden (wie z.B. der Vatikan), d.h. die Schweizer Justiz hat keinen Zugriff. So hat die sie für alle möglichen Machenschaften Carte Blanche – geschützt durch die ‚Eidgenossenschaft‘.

Da ich einen internationalen Presseausweis besitze, beantragte ich die Akkreditierung für den Zugang zum Medienzentrum des Bundes bei der Bundeskanzlei. Dort wurde mir schriftlich bestätigt, dass unter Notrecht Demokratie und Rechtsstaatlichkeit derzeit ausgesetzt sind und ich als unabhängiegr Medienschaffender keinen Anspruch auf Zugang zum Medienzentrum des Bundes habe, was man durchaus als Diskriminierung von freien Medienschaffenden sehen kann. Mein Antrag wurde ohne Prüfung und Erklärung abgelehnt. Somit haben nur systemtreue Schreiberlinge Zutritt zum ‚Situation Room‘ unter der Bundeskuppel. Die bisher gewohnte Rechtsstaatlichkeit ist also aktuell definitiv ausser Kraft gesetzt und das betrifft jeden Einzelnen von uns.

Aufgrund meiner Interventionen, welche bisher auf rein sachlichen Fragen beruhte, musste ich leider feststellen, dass ich nun von hohen Schweizer Militärs (z.B. Raynald Droz / Leiter Kommando ‚Operationen‘) gestalkt werde. Eine entsprechende Anfrage – unter Beilage der Beweise wurde von Frau Amherd (EJPD) gelesen (elektr. Empfangsbestätigung) auch wieder nicht beantwortet – Transparenz und Ethik gibt es nicht mehr. Weder BAG, noch Bundeskanzlei beantworten meine Fragen – das Notrecht ermächtigt sie zu dieser Arroganz und aktuell steht der Bundesrat über dem Gesetz. Das Einzige was wir dabei empfinden, ist pure Ohnmacht.

Unklare Definition der Charakteristiken
Als ich im Januar nach Vietnam reiste, erreichten mich dort die ersten Nachrichten zum Coronavirus – damals hiess das Virus noch 2019-nCoV. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurden dann zuerst der Erreger von der WHO in COVID-19 (Corona Virus Disease) umbenannt. Danach wurde aus dem Erreger plötzlich die Diagnose: Lungenkrankheit. Danach tauchte dann als Ursache für COVID-19, der neue Erreger Sars-CoV-2 auf. Dass diese Hergänge reichlich seltsam sind, ist nicht nur mir aufgefallen. Diese Umstände führen nun zu unqualifizierten Diskussionen – vor allem in sozialen Medien.

Ausserdem gibt es verschiedene Corona-Stämme, wobei z.B. die Stämme in Italien und dem Iran gleich sind, aber es sich z.B. in den USA oder China um einen anderen Stamm der Corona-Viren handeln soll – trotzdem scheren die Gesundheitsbehörden alles über den gleichen Kamm. Das ist unprofessionell und man kann daraus ableiten, dass die angeordneten Massnahmen nicht der Bekämpfung des Virus dienen können. Trotz unterschiedlichen Krankheitserregern nimmt die WHO keine Differenzierung vor – das ist nicht nachvollziehbar und grob fahrlässig, resp. gefährlich für uns alle. Dass so nicht einmal sog. ‚Qualitätsmedien‘ in der Lage sind, die Sachlage korrekt darzustellen liegt auf der Hand.

Die Medienstelle des BAG (Gregor Lüthy) haben meine entsprechenden Anfrage erst nach über drei Wochen beantwortet und auch erst auf energische Nachfrage hin. Man liess mich spüren, dass sie von meiner Fragerei (mit Verlaub) höchst angepisst waren und die geforderten Antworten nicht liefern wollten oder aus Inkompetenz eben gar nicht liefern konnten. Begründung für die späte Antwort „Ihre eMail ist leider verloren gegangen…“ – wer soll das glauben, wenn mir eine Empfangsquittung vorliegt? Seither ignoriert die ‚Eidgenössische Bundesverwaltung‘ (Bundespräsidentin Sommaruga, EDI/Berset, BAG/Strupler und Koch, Bundeskanzlei/Thurnherr und Eggenberger) meine Fragen und wimmelt mich in überheblicher Weise ab. Dem Schweizer Presserat (gehört auch zum System) ist dies ebenfalls völlig egal: Es werden nur die Journalisten akkreditiert, welche die ‚richtigen‘ Fragen stellen und nichts hinterfragen, resp. über keine entsprechende Kompetenz verfügen, Dinge selbst zu beurteilen. Diese ‚Journalisten‘ schreiben dann nur ab, was der Bundesrat ihnen vorgibt. Nochmals: Bei der Infektion muss korrekterweise von einer Sars-CoV-2-Infektion gesprochen werden, die COVID-19 (Lungenkrankheit) auslösen kann. Ein Test auf COVID-19 existiert nicht – auch wenn gewisse Medien das weiterhin falsch darstellen.

Jede Grippe-Pandemie fordert jährlich 650’000 Tote (WHO) und dabei wird nicht täglich über neue Infektionszahlen berichtet, da diese gar nicht erhoben werden. Logisch ist auch, dass jede zusätzliche, gesundheitliche Belastung für Betagte und Vorerkrankte letal enden kann. Weiter erkranken über 90% der sog. Corona-Infizierten nicht schwer oder gar nicht und und so ist es auch bei einer Grippe. Die Todesopfer durch Corona haben somit noch nicht einmal 10% der jährlichen Grippetoten erreicht. Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass z.B. weitaus mehr Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten oder an Krankenhauskeimen sterben.

Der (noch-)Leiter des BAG – Pascal Strupler – ist überdies kein Mediziner, sondern Jurist – somit verfügt er nicht über die notwendige Ausbildung/Berufserfahrung das BAG zu leiten und die Sachlage aus eigener Kompetenz zu beurteilen.

Definition einer Pandemie
Die aktuelle Situation wurde von der WHO – übrigens zu über 80% im Besitz privater Investoren, u.A. aus der Pharma-Branche – als Pandemie ausgerufen und von praktisch allen Regierungsformen weltweit unbesehen übernommen. Diese unkritische Verhaltensweise der Behörden konsterniert und versetzt einen Grossteil der Menschheit in unbegründete Panik. Dies widerspricht dem Regierungsauftrag „Schaden von der Bevölkerung abzuwenden und den Wohlstand zu mehren“. Das Gegenteil ist aktuell der Fall. Schauen Sie sich das Video (YT) „Profiteure der Angst“ an und lernen Sie die Zusammenhänge zu verstehen. 

Die WHO hat überdies nach ihrem Debakel bei der Ausrufung der Schweinegrippe-Fake-Pandemie die Kriterien so angepasst, dass heute eine Epidemie, wie die Grippe, ebenfalls zu einer Pandemie erklärt werden kann. Das Kriterium der Mortalität ist aus den Kriterien der WHO komplett verschwunden. Mit diesem neuen Instrumentarium hat die WHO nun alle Möglichkeiten zur Willkür.

Unbrauchbare Tests
Tatsache ist, dass der Erreger Sars-CoV-2 bisher nicht isoliert wurde und daher logischerweise auch nicht direkt nachgewiesen werden kann. Der aktuell hauptsächlich verwendete PCR-Test liefert zu mindestens 50% falsche Resultate, da er durch seine Funktionsweise ein einzelnes Molekül exponentiell vervielfältigt und daher ein falsch-positives Resultat (z.B. durch Einnahme von Antibiotika) generieren kann. Hierzu äussern sich z.B. die Spezialisten Prof. Dr. Wolfgang Köhnlein und Dr. Sucharit Bhakdi u.A. auf YT. Diese Fakten werden jedoch auch von der WHO ignoriert und die falschen Resultate finden konsternierenderweise Eingang in Statistiken und Medien, die uns global wie ein Mantra verabreicht werden. Es ist wie in einem ganz schlechten Film.

Gestern habe ich den Bundesrat mit einem Offenen Brief aufgefordert, der Bevölkerung sofort den neu verfügbaren Test (basierend auf ELISA) zum Nachweis von Antikörpern zur Verfügung zu stellen. Menschen, welche Antikörper nachweisen können, müssen sich sofort wieder frei bewegen können – aber auch das wird ignoriert. Daniel Koch vom BAG behauptete jedoch an der Pressekonferenz vom 2. April 2020 vor laufenden Kameras, dass kein Antikörper-Test verfügbar sei – das ist eine Lüge, für welche das BAG zur Rechenschaft gezogen werden muss.

Die aktuellen Massnahmen sind international nicht identisch, das Virus scheinbar aber schon. Dabei handelt es sich um eine Tröpfchen- und Schmierinfektion – d.h. sogar wenn ein Paket mit der Post ankommt, kann dies Viren ins Haus liefern. Das BAG blendet dies komplett aus. Das muss als stümperhaft beurteilt werden, denn so wird der Lockdown nur unnötig in die Länge gezogen, weil die Massnahmen nur sehr schlecht greifen.

Heute ist überdies noch die Meldung aufgetaucht, dass zahlreiche englische Medien publizieren, dass der Corona-Test selbst mit Corona-Viren kontaminiert ist. Das ist nun also keine Aprilscherz mehr und jetzt sollten bei allen die Alarmglocken schrillen!

Und wenn dann plötzlich eine Impfung auftaucht – bevor der Erreger isoliert werden konnte – überlegen Sie sich gut, was Sie machen. Ich würde mich jederzeit mit Corona infizieren lassen, da ich weiss, dass ich eine Lösung habe.

Büchse der Pandora
Höchst besorgniserregend ist der Umstand, dass jetzt ‚Helikoptergeld‘ verteilt wird – überall werden die Verschuldungsbeschränkungen aufgehofen und die Regierungen bieten Schulden zum Überleben der Wirtschaft an. Aber auch hier wird nur Augenwischerei betrieben, den viele Selbständige und Freiberufliche bleiben dabei auf der Strecke. Die aktuell ausgerufene Geld-Orgie ist fatal, zumal so die Kaufkraft der Währungen weiter beschädigt wird und uns so noch ungeahnte Folgen bevorstehen, die heute noch nicht einmal von Finanzmedien ausreichend erfasst und thematisiert werden. Der Derivate-Markt (Casino) mit Billionen-Schulden ist bereits zusammengebrochen und die Börsen (wo unsere Pensionskassen unsere Altersvorsorge angelegt haben) sind auf ‚Morphin‘. Von der Leyen will nun noch mit Lagarde zusammen Eurobonds lancieren – das ist wie wenn man eine Bombe auf ein Atomkraftwerk wirft. Das kann für uns alle nur im Desaster enden.

Dem gegenüber steht der global angefeindete Donald Trump, der soeben die FED verstaatlicht (kein Wort davon in den sog. ‚Qualitätsmedien‘) und sie dem Schatzamt (Department of the Treasury/DOT) unterstellt hat. Die FED war bisher mehrheitlich in Privatbesitz von privaten Banken und daher nie eine staatliche Institution. Lincoln hatte das versucht und wurde ermordet. JFK hat es mit dem ‚Greenback‘ ebenfalls versucht und wurde ebenfalls aus dem Weg geräumt, resp. von vorne, nicht von hinten erschossen (she. Zapruder-Video – wo ihm das Hirn hinten rausfliegt und Jackie versucht es festzuhalten).

Weiter hat Trump in den USA über Nacht ein Sozialsystem eingeführt, was all die Neocon-Präsidenten vor ihm nicht schaffen wollten, da sie nur dem Globalismus dienten. Dies zeigt, dass Trump ein Verantwortungsbewusstsein besitzt und nicht käuflich ist.

Das Aufräumen hat begonnen
In den USA stehen anscheinend über 200’000 versiegelte Anklagen an, die nun von Militärgerichten abgearbeitet werden sollen – hier werden aktuell am Laufmeter Kriminelle aus Politik und Wirtschaft verhaftet. So soll u.A. auch Tom Hanks bei seiner Rückkehr in die USA am Flughafen verhaftet worden sei, da auch ihm pädophile Aktivitäten vorgeworfen werden.

Weiter erreichen uns Nachrichten z.B. aus New York, wo sog. unterirdische Tunnel und Bunker hochgenommen werden und tausende vermisste Kinder dort aus den Fängen von Pädophilen befreit werden. Sämtliche unterirdischen Schutzanlagen der Elite werden derzeit zerstört und diese abartigen Subjekte verhaftet. Hier werden wir in Kürze auch von öffentlichen Medien entsprechende Informationen erhalten, bei denen viele von uns mit Sicherheit komplett vom Glauben abfallen werden.

All diese VerbrecherInnen, die aktuell kassiert werden, sind derzeit (noch) ‚hochrangige‘ Mitglieder der Gesellschaft – wie schnell sich das jetzt ändern kann, hat das Beispiel Epstein/Maxwell gezeigt, wobei sogar die britische Königsfamilie oder Hollywood, etc.  involviert sind. Auch die Kinderschänder-Sekte Vatikan ist überfällig.

Paralleluniversum
Dass Verbrechen ohne öffentliche Aufmerksamkeit organisiert werden, liegt auf der Hand. Ich selbst kann dokumentieren, dass es neben der sog. ‚zivilisierten Gesellschaft‘ das Paralleluniversum der Logen gibt (z.B. Loge zur Guten Hoffnung), das ist eine finanziell hoch potente Freimaurer-Struktur, der u.A. unzählige Personen aus dem Bundeshaus angehören. Gemäss Chatham House-Rules muss eine Mitgliedschaft bei den Freimaurern geleugnet werden – auch Inhalte von Treffen und Besprechungen (Bilderberg) müssen geheim gehalten werden. Solche Leute als Volksvertreter zu respektieren ist ein krasser Fehler – Volksvertreter dürfen nicht in geheime Aktivitäten inolviert sein.

Ueli Maurer nahm 2019 am Bilderberg-Treffen in Montreux teil – der Mann der aktuell die Schuldenbremse aussetzt und unser aller Geld mit vollen Händen aus dem Fenster schmeisst.

Die viel gelobte ‚direkte Demokratie‘ mit der Maxime dass vor dem Gesetz alle gleich seien, wird seit Mitte März ad absurdum geführt. Wir erleben gerade, dass der Staat die ‚Demokratie‘ auf Knopfdruck ausschalten kann, wenn er will. Das kann uns doch nur aufzeigen, wie diese Demokratie-Simulation im Grunde funktioniert und kurzerhand in einen Polizeistaat umgeschaltet werden kann.

Mein Fazit
Die kognitive Dissonanz wird bald aufhören – wir dürfen gespannt sein!

Dieses Virus befällt wohl eher statt der Lunge die Hirne ‚braver‘ Behördenmitglieder, wodurch diese zu planlosen Schildbürgern mutieren oder ggf. gar zu Verbrechern, die Hochverrat am Volk begehen. 

 

Hinweis: Dieser Artikel darf mit der Quellenangabe jcx1.com frei übernommen werden

 

Der Pferdefleisch-Skandal und die Wahrheitstheorie des Schweizer Meinungsmonopolisten TAMEDIA

Ein aktuelles Beispiel zeigt überdeutlich, wie bei der TAMEDIA in Zürich gearbeitet wird – mit Wahrheitstheorie – während die Redaktoren alle und jeden als ‚Verschwörungstheoretiker‘ diskriminieren, der mit zu prüfenden Fakten vorstellig wird (hier habe ich bereits darüber berichtet), resp. die journalistische Recherche zur Überprüfung verlangt. Dass die TAMEDIA nachweislich auch schriftliche Fakten unterdrückt kann ich aufgrund mehrerer Fälle, resp. Zuschriften Dritter ebenfalls lückenlos dokumentieren.

Pferdefleisch SkandalEuropaweiter Pferdefleisch-Skandal
Bezüglich des europaweiten Pferdefleisch-Skandals (Pferdefleisch in Produkten, die mit ‚Rindfleisch‘ deklariert sind und über längere Zeit verkauft wurden) titelte die TAMEDIA am 12. Februar 2013 „BAG: Schweiz vom Fleischskandal nicht betroffen“. Als Quelle wird ‚bru/sda‘ angegeben – d.h. diese Meldung stammt von der Schweizerischen Nachrichtenagentur SDA und wurde vom TAMEDIA-Redaktor Marc Brupbacher (klicken Sie auf ‚Online-Redaktion‘ im vorstehenden Link) ‚bearbeitet‘, resp. offenbar nach der Methode ‚Copy&Paste‘ ungeprüft fahrlässig übernommen. Am 13. Februar 2012 – also einen Tag später – titelte die die TAMEDIA dann „COOP-Lasagne enthält Pferdefleisch“. Die Quelle dieses mal: ‚wid/mw/sda‘. Auch dieses mal stammt die Meldung wieder von der SDA und wurde von den Redaktoren Michèle Widmer und Martin Wilhelm von der TAMEDIA ebenfalls übernommen. Damit wird klar, dass das Zusammenspiel von Regierung, Wirtschaft, Nachrichtenagentur und Medien-Redaktionen fatale Falschinformationen liefert und somit nur einer Wahrheitstheorie entsprechen kann – wieso?

Die erste Meldung, welche die SDA – scheinbar aus einer Verlautbarung des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit (BAG) schlicht über die SDA-Newsfeeds (Artikel-Konserven, welche innerhalb der SDA zum ‚freien Konsum‘ an die Redaktionen geliefert werden) verschickt hat, landete also in der TAMEDIA-Redaktionsstube und wurde ‚brav‘ abgedruckt. Die Pläne des BAG – welche sich nur einen Tag später zerschlagen haben – sollte ganz offensichtlich sein, den Schweizerbürgern weis zu machen, dass in den Schweizer Nahrungsmitteln kein undeklariertes Pferdefleisch vorhanden sei. Es ist äusserst seltsam, dass das BAG die Lebensmittelindustrie in solch ‚geneigter‘ Weise – und auch nur nach wenigen Tagen seit Aufkeimen des Skandals – mit ‚Entwarnung‘ beglückt und ein ganzes Volk falsch informiert. Ob es Absicht war, bleibe dahin gestellt (da das BAG solche Anfragen ignoriert – d.h. nie beantwortet) – sicher ist jedoch, dass solche Reaktionen der Abwiegelung seitens Bundesbehörden zum Normalfall gehören; Kaum passiert etwas, was die Schlagzeilen erreicht, heisst es ‚bei Fuss‘ dass z.B. keinerlei Gesundheitsgefährung bestehe und alles paletti  und unter Kontrolle sei – das ist ‚Standard‘. Das soll dann jeweils implizieren, dass die Behörden alles im Griff hätten und nie Fehler machen. Im vorliegenden Fall hat sich das BAG jedoch ganz übel vertan, resp. es muss dem BAG vorgeworfen werden, keinen einwandfreien Job zu machen, sondern Schnellschüsse über die offiziellen Kanäle zu feuern, was einer gewissen Form von Täuschung, resp. Verantwortungslosigkeit gleichkommt. Und diese Verantwortungslosikeit wird von TAMEDIA-Journalisten nicht einmal hinterfragt, wobei der Pressekodex auch diesen Leuten Folgendes vorgibt:

„Eine Quelle allein ergibt noch keine Nachricht. Für eine Nachricht braucht es mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen.“

Scheinbar gilt dies nicht für die Zürcher TAMEDIA und scheinbar auch nicht für die Nachrichtenagentur SDA. Offensichtlich wird dort eine Pressemitteilung von offizieller Seite direkt zur ‚Nachricht‘ erhoben (was ich für missbräuchlich halte), jedoch in Tat und Wahrheit reine Propaganda ist, die sich einen Tag später als Makulatur erweist, ja ggf. sogar als absichtliche Täuschung gewertet werden muss – um nicht zu sagen ‚Verschwörung‘. Hatte der Grossverteiler COOP keine eigenständig Untersuchung eingeleitet, würden wir ob dieser Meldung noch immer in Rindfleisch ‚mutiertes‘ Pferdefleisch essen. Dies hat mit Journalismus selbstverständlich gar nichts zu tun, sondern ist bestenfalls ein übler Witz.

Aber es kommt noch schlimmer: Am 14. Februar 2013 titelt die TAMEDIA dann sogar „Schädliches Medikament in Pferdefleisch entdeckt“. Als Quelle wird hier nun ‚bru/AFP/sda/AP‚ angegeben – zumindest stammt die Meldung diesmal zumindest von ‚verschiedenen‘ Nachrichtenagenturen, jedoch wieder der gleiche Redaktor, wie bei der Entwarnung – Marc Brupbacher/TAMEDIA – der erst weiterverbreiten liess „BAG: Schweiz vom Fleischskandal nicht betroffen“. Der Abdruck dieser drei nicht korrespondierenden ‚Nachrichten‘, müssten bei jedem ethisch arbeitenden Schweizer Journalisten nun die Alarmglocken läuten lassen – nicht so jedoch bei den ‚journalistischen Fachkräften‘ der TAMEDIA.

Was sich hier als ‚Pferdefleisch-Skandal‘ darstellt, scheint auch dem Prinzip „Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht“ zu gehorchen. Statt weiterhin nur Agenturmeldungen blind-fahrlässig abzudrucken, sollte eine verantwortungsvolle Nachrichten-Redaktion intensive Recherchen aufnehmen, welche z.B. folgende Fragen im Dienste der Öffentlichkeit (wozu Medien ja eigentlich da wären) beantworten kann:

  • Wie kommt das BAG dazu offiziell ‚Entwarnung‘ zu geben, wenn es offensichtlich nicht über gesicherte Erkenntnisse verfügt?
  • Wie wurden die Abklärungen des BAG innerhalb der ganzen Lebensmittelindustrie in so kurzer Zeit koordiniert/erhoben?
  • Wer ist hierfür beim BAG verantwortlich?
  • Wie kann es sein, dass Fleisch für Nahrungsmittelhersteller erst nachträglich auf schädliche Medikamente getestet wird?
  • Da die Qualitätskontrollen der Lebensmittelindustrie offensichtlich ungenügend sind, welche Sofortmassnahmen werden ergriffen und besteht ein vergleichbares Risiko für weitere Lebensmittel?
  • Gibt es noch weitere Zulieferkanäle für die Lebensmittelindustrie, welche von einer solch subversiven Infiltration betroffen sein könnten, resp. wie verhalten sich die Gesamtzusammenhänge?
  • Wie wird künftig eine ausreichende Lebensmittelsicherheit in der Schweiz gewährleistet werden können?
  • Welche Konsequenzen (z.B. Bussen) werden z.B. dem Hersteller von COOP auferlegt, welche ebenfalls Pferdefleisch in ihre sog. ‚Rindfleisch-Lasagne‘ einarbeiten liess, resp. dies nicht permanent überprüft hat?
  • Da die Schweiz auch automatisch Recht der EU übernimmt (hier ein Beispiel) – was unternimmt die Schweiz, resp. EU um künftig den sich anbietenden Missbrauch auszuschliessen und die Gefährdung von Konsumenten zu verhindern?
  • Hat z.B. der seinzeitige, deutsche ‚Gammelfleischskandal‘ zur Verbesserung der Qualitätskontrolle in den Lieferketten geführt oder nicht?
  • Wieso übernimmt die SDA einfach Medienmitteilungen von Regierungsstellen, resp. mit welchen Qualitätsstandards arbeitet die Schweizer Nachrichtenagentur SDA überhaupt?
  • etc. (die Journalisten sollten beginnen zu Denken und die richtigen Fragen zu stellen!)

Aber darauf wird man wohl ewig warten müssen – Aufklärung gehört nicht zum Tagesgeschäft der TAMEDIA. Und natürlich darf man sich berechtigte Fragen zur Arbeitsweise der Journalisten aus dem Hause TAMEDIA stellen, welche nachweislich – z.B. in anderen Fällen – schlicht Fakten unterdrücken und man müsste zwingend feststellen, ob dies hier auch erneut wissentlich, resp. vorsätzlich geschehen ist? Durch den vorgängig dargestellten Sachverhalt ist klar ersichtlich, dass eine TAMEDIA zur reinen Propagandaschleuder von Regierung, Industrie und Wirtschaft verkommt, da deren Pressemitteilungen – meist ohne zweite Quelle, wie es der Pressekodex vorschreibt, unbesehen abgedruckt werden – meist gar, ohne am Originalwortlaut auch nur ein Wort zu ändern. Das sind keine Nachrichten mehr, das ist ist nur noch Propaganda (resp. in gewissen Fällen auch Hetze) und ein Paradebeispiel für existierende Wahrheitstheorie, die sich im vorliegenden Fall augenfälligerweise eben nicht erhärtete.

Hiermit fordere ich den Schweizer Presserat dringlichst auf, nicht ständig die Verleger in Schutz zu nehmen (wie z.B. hier), sondern sich endlich auch einmal um das Recht des Volkes auf Wahrheit zu kümmern und die rigorose Durchsetzung seiner eigenen Richtlinien umzusetzen, denn er selbst sagt aus:

„Sie halten sich an die Wahrheit, ohne Rücksicht auf die sich daraus für sie ergebenden Folgen und lassen sich vom Recht der Öffentlichkeit leiten, die Wahrheit zu erfahren.“

Diesen Grundsatz scheint sich die TAMEDIA nach all den Jahren und zahlreichen Ermahnungen noch immer nicht verinnerlicht zu haben. Dass der Artikel „BAG: Schweiz nicht vom Fleischkandal betroffen“ nicht der Wahrheit entspricht ist eine offene Tatsache und entsprechend unverantwortlich das publizistische Verhalten der TAMEDIA-Geschäftsleitung, welche sich – auch in anderen Fällen – keinen Deut um die Ethik im Journalismus kümmert. Das ist ein äusserst beklagenswerter Umstand, der auf’s Schärfste verurteilt werden muss.

Leider ist es so, dass die TAMEDIA-Gruppe auch die Schweizer Nachrichtenagentur SDA kontrolliert (VR-Präsident Hans Heinrich Coninx ist Besitzer der TAMEDIA / VR-Mitglied Pietro Supino ist VR-Präsident der TAMEDIA), wie auch prominenten Einsitz im Schweizer Presserat (u.a. Präsident Dominique von Burg arbeitet für die TAMEDIA in der Westschweiz) nimmt. Ausserdem verfügt die TAMEDIA mit Newsnet.ch über ein Nachrichten-Verteilsystem, dem sich bereits zahlreiche Redaktionen im ganzen Land (u.a. aus Kostengründen) angeschlossen haben – was einem Meinungsmonopol gleichkommt. Peinlich ist der vorgenannte Vorfall mit Sicherheit, jedoch auch hier muss wieder davon ausgegangen werden, dass die TAMEDIA dies bewusst herunterspielt, resp. in gewohnter Manier mit einem ‚Blackout‘ belegt, so dass die meisten gutgläubigen und unbedarften LeserInnen ihrer Verlagsprodukte nichts merken von der Art und Weise, wie die TAMEDIA auf ihre Meinungsbildung Einfluss nimmt. So ist es auch zu erklären, dass beim Artikel „COOP-Lasagne enthält Pferdefleisch“ die Funktion für Leserkommentare deaktiviert wurde, resp. Leserkommentare zum Artikel „BAG: Schweiz vom Fleischskandal nicht betroffen“ nachweislich zensiert werden. Die Schweizer Öffentlichkeit will Wahrheit – keine Wahrheitstheorie.

Nachtrag – 16. Februar 2013
Mit dem Kommentar „Während hierzulande der Bürger mit der Frage beschäftigt wird, ob die derzeit durchs Dorf getriebene Pferdefleisch-Sau auch seine rosarote Fertig-Schmeck-Lasagne aus der Discounter-Kette seines Vertrauens betrifft, schreiten die Globalisten mit Riesenschritten in ihren Plänen voran, die totale Überwachung zu implementieren und ihre mörderischen Freihandelszonen zur besseren Ausbeutung der Weltbevölkerung zu erweitern und zu perfektionieren.“ bringt es ein anderer Autor hier süffisant auf den Punkt. Die Hintergründe dieser Geschichte, die sich nur eingangs mit Pferdefleisch befasst, entgehen den ‚aufmerksamen‘ TAMEDIA-Redakton vollends. Und genau die erwähnten Freihandelszonen haben auch erst den Pferdefleisch-Skandal bewerkstelligt. Hinweise zu solchen Fakten werden nicht geprüft, sondern bewusst unterdrückt – soviel zu den Prioritäten unserer sog. ‚Qualitätsmedien‘. Dass sich die SDA/TAMEDIA mit der Entwarnung „BAG: Schweiz nicht vom Fleischskandal betroffen“ einen sich aufzeigend, immer mieseren Job gemacht hat, zeigt nun auch noch die Schlagzeile „Fleisch für LIDL-Tortelloni womöglich aus der Schweiz“ (wir reden hier nicht von Fleisch, sondern Pferdefleisch / Quelle: nur ’sda‘). Es tun sich also immer tiefere Gräben auf, die auf einen lange schwelenden Missbrauch am Konsumenten schliessen lassen und weiterhin übernimmt die TAMEDIA nur offizielle SDA-Mitteilungen statt – journalistisch einwandfrei – endlich mit eigenen, investigativen Recherchen zu beginnen und die Öffentlichkeit mit Wahrheit zu versorgen. Aber das ist erfahrungsgemäss viel zuviel verlangt, liebe TAMEDIA-LeserInnen. Der nächste TAMEDIA-Witz folgt sogleich.

„Pietro Supino hält zu Rest Strehle“ titelte die NZZ am 15. Februar 2013. Pietro Supino ist der VR-Präsident der TAMEDIA und sitzt im VR der SDA. Res Strehle ist der von der WELTWOCHE wegen seines linksextremen Hintergrunds angeschossene – seit Kurzem – allein-Chefredaktor des Tages-Anzeiger, der erwähnten SDA-Propagandaschleuder. Sein Co-Chefredaktor Arthur Rutishauser wurde vor kurzem von der TAMEDIA degradiert – dafür hält man jetzt Strehle uneingeschränkt die linke Stange. Generell ist festzustellen, dass es bei den Chefredaktoren des Tages-Anzeiger während der letzten Jahre zu einer aussergewöhnlich hohen Fluktuation gekommen ist. Scheinbar hat man jetzt in Strehle den richtigen Phrasendrescher gefunden. Man darf aber weiter gespannt sein. Was mir an diesem NZZ-Artikel speziell ins Auge gesprungen ist, ist folgende, liebreizende Aussage von TAMEDIA-Präsident Supino;

„Der Tages-Anzeiger will eine unabhängige, einem liberalen Geist verpflichtete, gegenüber offiziellen Verlautbarungen kritische Forumszeitung sein.“

Woo-hoo! Wie kritisch diese angebliche ‚Forumszeitung‘ (die ja ’nur‘ permanent Leserkommentare zensiert) gegenüber offiziellen Verlautbarungen ist, zeigt ja exakt dieser Blogbeitrag – von Anfang an. Bezeichnend ist, das „will“ in dieser Formulierung. Man ist es eben nicht und ‚möchtegern‘ bei den LeserInnen so wahrgenommen werden. Vorher macht allerdings noch meine Grossmutter einen Handstand.

Ob solcher Fehlinformationen kommen mir die Tränen. Vor Lachen. „I’m greatly amsued!“ – Herr Supino! Die TAMEDIA-Geschäftsleitung versteht ihr Handwerk mit Satire – Chapeau!  

Nachtrag – 27. Februar 2013
Der mittlerweile europaweite Fleisch-Skandal zieht immer weitere Kreise; „Pferdefleisch in IKEA-Fleischbällchen“ (wovon die Schweiz nicht betroffen sei – trotzdem heisst es im Artikel, dass diese vom IKEA-Hauptsitz in Schweden geliefert würden / wieso soll es also genau in den ‚Schweizer‘-Bällchen kein Pferdefleisch haben, wenn diese ebenfalls aus Schweden stammen?) – und ziemlich sicher, haben wir die alle schon zumindest einmal probiert, denn die meisten von uns kennen IKEA ja sicherlich von innen. Weiter ist – nur nicht aus den offiziellen Medien! – zu erfahren, dass Pferdefleisch gesundheitsschädliches Phenylbutazon enthalten kann – auch ein Umstand, der weder vom BAG, noch durch die ‚Qualitätskontrolle‘ der Industrie entdeckt oder dann absichtlich verschwiegen wurde; „Pferdefleisch: Russlands Chefhygienearzt nennt Vorschlag deutscher Politiker Genozid“. Diese Meldung suchen Sie vergeblich in den Newsfeeds der SDA.

Und neu gar „Islamischer Zentralrat findet Schweinefleisch in Schweizer Döner“ – und das ist nachvollziehbarer Weise ein ‚Anschlag‘ auf die entsprechende Glaubenslehre – wobei ich es für durchaus nachvollziehbar halte, dass Gläubige aus diesem Kulturkreis hier wütend werden; Würde man einem Gluten-Allergiker trotz anders lautender Deklaration Gluten einnehmen lassen, wäre dies ein Anschlag auf seine Gesundheit und völlig unverantwortlich. Die Lebensmittel-Industrie scheint hier ‚freie Hand‘ zu haben, resp. versagen sämtliche Kontrollen – sowohl des BAG, wie auch der kantonalen Laboratorien. Die Industrie selbst muss nun angehalten werden jede einzelne Lieferung vor der Verarbeitung auf ‚Herz und Nieren‘ zu überprüfen. Aus aktuellem Grund hatte ich am 24. Februar folgende Anfrage ans BAG gerichtet:

Sehr geehrter Herr Strupler,
(Leiter Schweizer Bundesamt für Gesundheit – BAG)
sehr geehrte Damen und Herren

Am 12. Februar 2013 verbreitet der TAMEDIA-Medienkonzern die Meldung „BAG: Schweiz vom Fleischskandal nicht betroffen“. Offensichtlich handelte es sich dabei um eine Mitteilung, welche die Nachritenagentur SDA einer Medienmitteilung des BAG, zur ungeprüften Verbreitung, entnommen hat.

Leider kann ich die entsprechende Medienmitteilung auf Ihrer Website bag.admin.ch nirgends finden, weshalb ich Sie hiermit bitte, mir den entsprechenden Link oder die entsprechende Medienmitteilung in elektronischer Form (z.B. PDF) zuzustellen, da ich an einer Recherche zum Thema arbeite und die Publikation bis spätestens Mittwoch fertigstellen werde.

Heute ist noch folgende Meldung bekannt geworden; „Pferdefleisch: Russlands Chefhygienearzt nennt Vorschlag deutscher Politiker ‚Genozid'“. In diesem Zusammenhang wird erwähnt, dass in falsch deklarierten Lebensmitteln, die Pferdefleisch enthalten, die chemische Substanz Phenylbutazon enthalten sein kann, resp. entsprechende Convenience-Nahrungsmittel damit vergiftet sein könnten. So gesehen ist die Beurteilung des russischen Chefhygienearztes durchaus nachvollziehbar.

Nun möchte ich Sie fragen, wie das BAG am 12. Februar 2013 dazu kam zu verlautbaren, dass die Schweiz vom Fleischskandal nicht betroffen sei, wenn bereits einen Tag später publiziert werden musste, dass Pferdefleisch auch z.B. in Schweizer Lasagne-Produkten (COOP) gefunden wurden und dann auch immer weitere Schweizer Anbieter eine Betroffenheit eingestehen mussten? Aufgrund welcher ‚gesicherten Erkenntnisse‘ hatte das BAG diese Entwarnung kommuniziert?

Weiter möchte ich gerne von Ihnen erfahren, ob das nun trotzdem in der Schweiz in Lebensmitteln enthaltene, illegale Pferdefleisch auch mit Phenylbutazon verseucht sein könnte, resp. welche Methodik das BAG bei der Analyse solcher Produkte anwendet und ob dies mit den von BAG eingesetzen Mitteln überhaupt festgestellt werden kann, resp. erhoben wird?

Falls Ihre Methodik (oder die der kantonalen Laboratorien) bisher weder Pferde-DNA, noch schädliche, chemische Substanzen ermitteln konnten, teilen Sie mir dies bitte kurz begründet mit.

Darf ich Sie höflich bitten, mir umgehend eine Antwort zukommen zu lassen, resp. mir kurz Bescheid zu geben, wenn die Beantwortung der gestellten Fragen länger als 48 Stunden an Anspruch nehmen würde.

Bitte nennen Sie mir auch die namentlich Verantwortlichen beim BAG, welche für die vorgenannte Thematik zuständig sind.

Freundliche Grüsse
Jens Gloor

Hier die Stellungnahme des Bundesamtes für Gesundheit vom 25. Februar 2013:

Sehr geehrter Herr Gloor,

Besten Dank für Ihre Anfrage, welche ich im Auftrag von Herrn Strupler beantworte.

Sie finden alle aktuellen Informationen zur Problematik Pferdefleisch auf unserer Webseite unter http://www.bag.admin.ch/themen/lebensmittel/04861/13724/index.html?lang=de. Am 12. Februar haben wir keine Medienmitteilung veröffentlicht, sondern verschiedenen Medien auf Anfrage Auskunft erteilt. Die Mitteilung der SDA von 12. Februar um 14 Uhr gibt den dazumal aktuellen Wissenstand wieder. Wichtig in der SDA Meldung sind folgende Aussagen:

  • „…Die Schweiz ist nach heutigem Kenntnisstand vom Pferdefleisch-Skandal nicht betroffen…“, und
  • „…Die Schweizer Behörden würden von der EU aktiv informiert, falls problematische Lieferungen in der Schweiz auf den Markt gelangt wären, …“

Die Information aus der EU über eine mögliche Lieferung in die Schweiz ist dann auch einige Stunden später bei uns eingetroffen und Coop hat aktiv darüber informiert.

Zur Analytik von Phenylbutazon kann ich Ihnen folgendes mitteilen:

  • Im kantonalen Vollzug werden regelmässig Lebensmittel auf Tierarzneimittel untersucht
  • Die Nachweisgrenze für Phenylbutazon liegt bei 0,5 µg/kg, d.h. auch kleinste Verunreinigungen können gemessen werden.

Gegenwärtig führen wir zusammen mit den Kantonen eine verstärkte Kontrolle bezüglich Tierarten und Tierarzneimittelrückständen durch. In einer ersten Welle wurden, wie am 15.2 kommuniziert, bei keiner der untersuchten Proben Probleme bei der korrekten Tierartendeklaration gefunden.

Bis heute wurden von den Lebensmittelsicherheitsbehörden unsere Nachbarländer keine Phenylbutazon-Rückstände in Produkten gefunden, die undeklariertes Pferdefleisch beinhaltet haben. Die Experten sind sich aber einig, dass auch bei der kleinen Wahrscheinlichkeit einer positiven Probe keine Gesundheitsgefährdung vorliegen würde, da man bis zu einer wirksamen Dosis z.B. über 100 Portionen Lasagne pro Tag konsumieren müsste. In der Schweiz werden erste Resultate zu Tierarzneimittelrückständen in Pferdefleisch in rund 10 Tagen vorliegen. Wie werden auch hier die Resultate kommunizieren.

Sollten Sie weitere Fragen haben, so zögern Sie nicht mich direkt zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüssen
Dr. Michael Beer
Leiter
Eidgenössisches Departement des Innern EDI
Bundesamt für Gesundheit BAG
Direktionsbereich Verbraucherschutz
Abteilung Lebensmittelsicherheit
Schwarzenburgstrasse 165, CH-3003 Bern

Und nun ertönt der Ruf „Wir verlangen, dass die Verantwortlichen verurteilt werden“ – und was sagt das BAG dazu? Die obenstehende Antwort von Dr. Beer habe ich mit ergänzenden Fragen beantwortet und publiziere die Antwort ebenfalls hier, sobald diese eingetroffen ist. 

Nachtrag – 12. März 2013
Auch erneutes Nachfragen beim BAG brachte nichts; Das BAG scheut sich vor Antworten und bestätigt am 5. März 2013 schriftlich, dass sie die konkreten Fragen definitv nicht beantworten werden:

Sehr geehrter Herr Gloor,

Ich habe in meinen 2 Emails die Abläufe und Zuständigkeiten hinreichend erklärt. Das Lebensmittelgesetz beschreibt die Aufgaben und Pflichten der Lebensmittelhersteller à http://www.admin.ch/ch/d/sr/c817_0.html. In der Systematischen Sammlung finden Sie zudem das gesamte Verordnungsrecht, welches auf dem Lebensmittelgesetz basiert à http://www.admin.ch/ch/d/sr/81.html#817. Die EU Vorschriften können Sie über folgenden Link finden: http://ec.europa.eu/food/index_en.htm.

Ich bitte um Ihr Verständnis, dass wir die Kommunikation mit Ihnen in diesem Bereich nicht weiterführen werden.

Mit freundlichen Grüssen
Michael Beer

Das ‚wertvollste‘ an diesem, letzten Brief des Herrn Beer, welcher beim BAG scheinbar für die Abteilung ‚Lebensmittelsicherheit‘ zuständig ist, ist die Aussage „Ich bitte um Ihr Verständnis, dass wir die Kommunikation mit Ihnen in diesem Bereich nicht weiterführen werden.“. Somit ist das seinerzeitige ‚Angebot‘ von Herrn Beer, dass man jederzeit auf in zukommen könne, wenn weitere Fragen bestehen, eine Farce. Aber leider auch sonst beweist das BAG immer wieder einmal schlagende Inkopetenz. Brauchen wir ein Bundesamt für Gesundheitswesen, welches intransparent agiert? Der Chef des BAG – Pascal Strupler (ein Chefbeamter) – weist in seinem Lebenslauf keinerlei Kompetenzen im Gesundheitsbereich auf, sondern ist ein Quereinsteiger und leitet nun ein Bundesamt für Gesundheit; Wie will er zahlreiche Sachlagen somit fachlich kompetent beurteilen können? Gar nicht. Er ist ein reiner Verwaltungsbeamter, der tut, was man ihm sagt. Was sind das für Leute, welche sich vor den Fragen der durch sie zu ’schützenden‘ Bürger fürchten?

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